Tracking und Reporting im Ausbildungsmarketing.

Tracking und Reporting im Ausbildungsmarketing.

Das müssen Sie wissen.

  • Unternehmen können online sehr viel besser Marketingmaßnahmen messen als bisher.
  • Es gibt zwei Wege: Daten können im Kanal selbst oder über ein eigenes Analysetool individuell ausgewertet werden.
  • Für ein gelungenes Reporting sollte man sich vorher ein paar wichtige Fragen stellen.

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Ist Facebook ein guter Kanal, um Azubis zu erreichen? Sind Instagram oder TikTok für die Zielgruppe besser? Oder ist es doch die Jobmesse? Es gibt viele Maßnahmen, mit denen Personaler_innen* Azubis rekrutieren können. Die besten Maßnahmen haben wir bereits in unserem Artikel Ausbildungsmarketing: Die 10 besten Tools vorgestellt.

Sie wissen also schon, welche genaue Zielgruppe Sie suchen und welche konkreten Ziele Sie verfolgen? Diese Ziele müssen messbar sein, damit Sie den Erfolg für Ihr Ausbildungsmarketing nachweisen oder bei schlechten Ergebnissen auch nachsteuern können.

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Wichtig!

Stellen Sie sicher, dass das Tracking bereits vor Beginn der Umsetzung in Ihre Maßnahmen eingebaut ist.

Trackingmöglichkeiten.

Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, Ihre Projekte zu tracken.

Tools

Zuerst einmal können Sie natürlich in dem Kanal tracken, in dem Sie die Marketingmaßnahme ausführen. Soziale Netzwerke und Newsletter-Tools bieten zu einem großen Teil vielfältige Optionen zur Analyse Ihrer KPIs. Im Idealfall kann man diese auch exportieren und (z. B. in Excel) selbst weiterverwenden.

Google Analytics

Zweitens können Sie die Daten aber auch intern sammeln und auswerten. Google Analytics ist dafür ein sehr beliebtes Tool – die meisten haben damit schon gearbeitet oder kennen es bereits. Der große Vorteil: Alles fließt in einen Datenpool und kann mit anderen Daten kombiniert werden.

UTM-Parameter

Wie aber weiß Google Analytics, von welcher Maßnahme in Ihrem Ausbildungsmarketing die Bewerber kommen? Hier kommen die sogenannten UTM-Parameter ins Spiel.

Wenn ein User zum Beispiel über einen Link auf Facebook auf Ihre Karriereseite kommt, liefert Facebook eine Zusatzinformation mit, die diesem User zugeordnet ist. Google Analytics erkennt so, dass der User aus dem sozialen Netzwerk kam.

Wenn Sie selbst eine bestimmte Kampagne mit Facebook-Posts machen und einen eigenen Tracking-Link mit UTM-Parametern hinterlegen, können sie sogar den Namen Ihrer Kampagne mit angeben und so nachweisen, wie viele User über die Marketingmaßnahme zu Ihrer Karriereseite gekommen sind.

Tracking:

  • Statistiken des jeweiligen Kanals benutzen.
  • Über Google Analytics und UTM-Parameter.

Welche konkrete Tracking-Methode für welche Maßnahme genutzt werden kann, haben wir hier noch einmal aufgelistet.

Maßnahme Tracking-Methode
Facebook - Business Manager
- Google Analytics
Instagram - Insights
- Google Analytics
Karriereseite - Google Analytics
Newsletter - Analysebereich des Newslettertools
- Google Analytics
Werbebanner, Werbeanzeigen - Google Adwords

Im Idealfall werden im Kanal selbst genau die gleichen Daten für die Kennzahlen ausgegeben, die schlussendlich im eigenen Analysetool ankommen. Dennoch kommt es des Öfteren zu abweichenden Daten. Das liegt daran, dass bestimmte KPIs von unterschiedlichen Anbietern anders berechnet werden, oder das eigene Analysetool anders konfiguriert ist. Hier helfen meist kleine Anpassungen.

Ich glaube gerade das Thema HR-Analytics wird immer wichtiger: Dass die Recruiter wissen, wie sie tracken und wie sie effektiv ihr Geld in die einzelnen Kanäle stecken.
Erik Walter, Head of Performance Marketing, Absolventa

Tracking mit Verstand.

Neben den technischen Möglichkeiten des Trackings, sollte man immer den Zweck des Ganzen im Auge behalten. Geht es bei ihren Maßnahmen im Digitalen Marketing allgemein um Branding oder um konkrete Bewerbungen auf der Karriereseite?

Mithilfe von Google Analytics können Sie nachverfolgen, wie sich User auf Ihrer Webseite bewegen, welche Seiten sie besuchen, um zur Karriereseite zu gelangen und sogar, welchen Browser sie dabei benutzen.

So erhalten Sie viele nützliche Informationen zur Nutzung Ihrer Webseite, z. B. die Anzahl der User, die auf einer Seite waren, oder die Anzahl der User, die auf einen Bewerben-Button geklickt haben.

Traffic.

Wenn das Marketing von Unternehmen darauf abzielt, so viele User wie möglich auf die Webseite zu bringen, dann reicht die Analyse des Traffics.

Der sogenannte Traffic ist einfach gesagt der Besucherstrom oder -verkehr zu Ihrer Webseite. Dieser kann aus mehreren Quellen kommen.

  • Organischer Traffic: User kommen über Suchmaschinen wie Google, Bing oder Ecosia.
  • Bezahlte Suche: User kommen über Werbeanzeigen in Suchmaschinen auf Ihre Seite.
  • Referral Traffic: User kommen über andere Seiten im Netz, die auf Sie verlinken.

Dabei können Sie über Segmente auch weiter filtern, zum Beispiel wenn Sie den Traffic von Frauen oder Männern oder für eine bestimmte Altersgruppe angezeigt haben wollen.

Conversionrate.

Wenn Sie aber wissen wollen, wie viele Auszubildende sich wirklich über die Karriereseite beworben haben, benötigen Sie keine Information darüber, wie viele Auszubildende auf einer Seite mit einem Stellenangebot waren, sondern wie viele wirklich auf den Bewerberbutton geklickt haben.

Wenn Sie die Anzahl der Auszubildende in Beziehung zu denen setzen, die auch den Bewerberbutton geklickt haben, erhalten Sie die sogenannte Conversionrate. Eine sehr wichtige Kennzahl, denn sie zeigt auf, wenn es Probleme in diesem digitalen Teil des Bewerbungsprozesses gibt.

Mithilfe dieser Mittel können Sie Schritt für Schritt den Bewerbungsprozess durchgehen und eine Optimierung der einzelnen Stationen durchführen.

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Reporting.

Die Schwierigkeit hierbei liegt in der möglichst einfachen und klaren Darstellung der Erkenntnisse aus Analysetools. Hier ist es wichtig, sich immer zu fragen:

  • Was bringt es mir, gerade diese Daten zu präsentieren?
  • Was genau will die Person wissen, an die der Bericht adressiert ist?
  • Wie müssen die Daten aufbereitet sein, damit sie wirklich aussagekräftig sind?

Ein einfaches Beispiel ist die Metrik „Anzahl eingegangener Bewerbungen“. Sollte man den Zeitraum hier in die einzelnen Monate oder Tage aufschlüsseln? Das Problem bei „Bewerbungen pro Monat“ ist, dass Monate unterschiedlich lang und Feiertage zu beachten sind genauso wie der Jahreswechsel. Bewerbungen pro Tag zu messen, ist hierbei besser.

Desktop oder Mobile? Auch diese Frage sollte man bei einem Reporting beachten. Potenzielle Auszubildende sind meist Schüler. Diese Zielgruppe geht meist mit ihren Smartphones ins Netz und weniger mit stationären Rechnern. Demnach sollte man die eigenen Maßnahmen auch an ihrer Performance über mobile Daten messen.

Fazit.

Über das genaue Tracking und übersichtliche Reporting Ihrer Marketingmaßnahmen können Sie messen und nachweisen, ob etablierte und neue Kanäle funktionieren und ob Änderungen wirklich zu Verbesserungen im Azubi-Recruiting führen. Außerdem hilft es Personalabteilungen, sich zu professionalisieren und einen besseren Stand im Unternehmen zu bekommen.

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