Polizei Hessen

Mit Blaulicht in die Zukunft!
  1. 8 Ausbildungsplätze.

  2. Informationen zum Unternehmen.

    Die Hessische Polizei ist die Landespolizei des Bundeslandes Hessen. Sie setzt sich aus rund 18.000 Bediensteten zusammen, die sich in etwa 15.500 Beamt_innen und 2.500 Angestellte unterteilen. Ihr Hauptsitz befindet sich in Wiesbaden und ihr Auftrag ist die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Um im gehobenen Polizeivollzugsdienst arbeiten zu können, muss man ein dreijähriges duales Studium an der Hochschule für Polizei und Verwaltung absolvieren – am Hauptstandort in Wiesbaden oder einem der Ableger in Gießen, Kassel und Mühlheim.

    Duales Studium: Bachelor

    Studiengänge: Schutzpolizei, Kriminalpolizei

    Ablauf: Das duale Studium dauert grundsätzlich drei Jahre. Im letzten Semester schreibt man die Bachelorarbeit, mit deren Bestehen der akademische Grad Bachelor of Arts und der Dienstgrad Kommissar bzw. Kommissarin verliehen werden. Das duale Studium wird ab dem ersten Studienjahr vergütet, so dass sich die Studierenden voll auf die Ausbildung konzentrieren können.

    Voraussetzungen: Um sich für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Hessen zu bewerben, müssen die Kandidat_innen folgende Kriterien erfüllen:

    • Höchstalter 32 Jahre am Tage der Einstellung
    • Mindestgröße von 160 cm
    • Abitur, Fachhochschulreife, Meisterprüfung
    • Jederzeitiges Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung
    • Gerichtlich nicht bestraft
    • Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
    • Polizeidiensttauglich
    • Fahrerlaubnisklasse B am Tag der Einstellung
    • Deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich, für EU-Bürger_innen gelten die gleichen Voraussetzungen wie für Deutsche
    Bewerber_innen aus Nicht-EU-Staaten müssen darüber hinaus folgenden Kriterien entsprechen:
    • Gültige Niederlassungserlaubnis für Deutschland
    • Fünf Jahre Lebensmittelpunkt in Deutschland
    • Mündliche Beherrschung der Muttersprache
    Für Interessierte mit mittlerer Reife besteht ebenfalls die Möglichkeit einer Bewerbung, wenn diverse Voraussetzungen erfüllt sind.

    Studiengang Schutzpolizei:Nach dem ersten theoretischen Studienabschnitt absolvieren die Studierenden ein Grundlagentraining in der Bereitschaftspolizei. Dort stehen grundlegende Arbeitsabläufe, Techniken und Methoden auf dem Lehrplan, die im späteren Dienst eine entscheidende Wissensbasis bilden. Dem Grundlagentraining und darauffolgenden Grundlagenpraktikum im polizeilichen Einzeldienst schließen sich zwei weitere Studienabschnitte mit fachtheoretischen Inhalten an. In den anschließenden Fachpraktika versehen die Studierenden ihren Dienst auf einem Polizeirevier, einer Polizeistation und in einem Kriminalkommissariat. Im letzten Abschnitt der Theorie wird die Bachelorarbeit angefertigt.

    Auf dem Lehrplan stehen unter anderem folgende Module:

    • Verkehrsüberwachung
    • Rechtliche Grundlagen polizeilichen Handelns
    • Polizeiliche Lage/Erster Angriff
    • Polizei in Staat und Gesellschaft
    • Grundlagentraining Schießausbildung
    • Verkehrsunfall
    • Kriminalität und Gesellschaft
    • und viele weitere Themen.

    Studiengang Kriminalpolizei: Seit September 2006 haben Studienanfänger_innen bei der Hessischen Polizei die Möglichkeit, direkt bei der Kriminalpolizei einzusteigen. Das Curriculum ist für diesen Studierendenkreis speziell auf die für die Kriminalpolizei erforderliche Wissensvermittlung ausgerichtet. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wechseln die Direkteinsteiger_innen unmittelbar zu kriminalpolizeilichen Dienststellen mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet.

    Das Bachelorstudium „Kriminalpolizei“ unterteilt sich in fachtheoretische und fachpraktische Studienabschnitte und dauert grundsätzlich drei Jahre. Nach dem ersten theoretischen Studienabschnitt folgt das Grundlagentraining in der Bereitschaftspolizei. Dort werden grundlegende Arbeitsabläufe, Techniken und Methoden vermittelt, die im späteren Dienst eine wichtige Grundlage darstellen. Dem Grundlagentraining und darauffolgenden Grundlagenpraktikum im polizeilichen Einzeldienst schließen sich zwei weitere Studienabschnitte mit fachtheoretischen Inhalten an. In den anschließenden Fachpraktika versieht man seinen Dienst auf einem Polizeirevier, einer Polizeistation und in einem Kriminalkommissariat.

    Der letzte theoretische Studienabschnitt beinhaltet die Bachelorthesis, eine wissenschaftliche Abschlussarbeit in der praxisrelevante Fragestellungen aus dem Studium zu thematisieren sind. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil (Kolloquium).

    Auf dem Lehrplan stehen unter anderem folgende Module:

    • Polizeiliche Kommunikation und Interaktion
    • Kriminalitätskontrolle
    • Bearbeitung von Ermittlungsverfahren
    • Kriminalitätsphänomene
    • Polizeibeamte in der Organisation
    • Training von Ermittlungsverfahren/Durchführung von Vernehmungen
    • und viele weitere Themen.

  3. Fotos und Videos.

  4. Fragen und Antworten.

    Wie bewerbe ich mich am besten?

    Die Online-Bewerbung erfolgt über unsere Webseite, einige Unterlagen müssen postalisch nachgereicht werden.

    Gibt es eine Bewerbungsfrist?

    Bewerbungsunterlagen werden ganzjährig angenommen. Bewerbungen sind jeweils für die Einstellungstermine Februar und September eines jeden Jahres möglich.

    Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

    Sofern alle Unterlagen für das Eignungsauswahlverfahren vorliegen, werden die Bewerber_innen zu einem zweitägigen Test eingeladen. Dieser besteht aus einem Computer- und einem Sporttest, einer Gruppendiskussion und einem Einzelgespräch. Am zweiten Tag erfolgt eine ärztliche Untersuchung.

    Welche Voraussetzungen werden verlangt?

    Die erste Voraussetzung ist ein entsprechender Bildungsabschluss, das Abitur, die Fachhochschulreife oder der Nachweis eines Meisters. Zudem müssen Bewerber_innen ihre Polizeidiensttauglichkeit beweisen, mindestens 160 cm groß und höchstens 32 Jahre alt am Tag der Einstellung sein. Ausnahmen sind nach § 13 Abs. 2 HPolLV sowie für Zeitsoldat_innen – SaZ12 – möglich. Wichtig ist außerdem die Bereitschaft, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten, gerichtlich nicht bestraft zu sein und in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen zu leben. Eine Fahrerlaubnis der Klasse B sollte am Tag der Einstellung vorliegen.

    Wie lange dauert das duale Studium?

    Das duale Studium dauert drei Jahre.

    Welchen Abschluss/welche Abschlüsse erhalte ich nach dem dualen Studium?

    Am Ende steht der Bachelor of Arts.

    Was erwartet mich in den Praxisphasen?

    Die Praktika finden in der Bereitschaftspolizei sowie bei Polizeirevieren/-stationen und Fachkommissariaten der Polizeipräsidien statt.

    Was verdiene ich während meines dualen Studiums? Werden die Studiengebühren übernommen oder gibt es sonstige Zusatzleistungen?

    Ledige mit der Steuerklasse 1 verdienen während des Studiums im ersten Studienjahr 1.149 Euro netto. Im zweiten Jahr steigt das Nettogehalt auf 1.206 Euro und im dritten auf 1.261 Euro.

    Werden zusätzliche Schulungen vom/im Unternehmen angeboten?

    Nach Beendigung des Studiums gibt es zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten, für die entsprechende Fachseminare angeboten werden.

    Wie viele duale Studienplätze bietet die Polizei Hessen (jährlich) an?

    Die Zahl variiert jährlich.

    Habe ich die Möglichkeit, anschließend noch einen Master zu absolvieren?

    Ja, diese Möglichkeit besteht.

    Wie sehen die Übernahmechancen nach dem Studium aus?

    Alle Studierenden, die das Studium erfolgreich absolviert haben, werden übernommen.

    Kann ich mich als Ausländer_in bewerben?

    Für EU-Bürger_innen gelten die gleichen Voraussetzungen wie für Deutsche. Bewerber_innen aus Nicht-EU-Staaten müssen im Besitz einer gültigen Niederlassungserlaubnis sein, mindestens fünf Jahre in Deutschland gelebt haben und die Muttersprache mündlich beherrschen. Ergänzend zu einem bestandenen EAV wird bezüglich der Muttersprache noch ein Sprachtest durchgeführt.

  5. Benefits.

     
     
  6. Kontakt.