Kunstmaler/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
variabel
Im Bereich Kunst, Kultur:
Ausbildung Kunstmaler/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kunstmaler/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Kunstmaler/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Kunstmaler/in?

  • In der Ausbildung lernst du die theoretischen und praktischen Grundlagen der Malerei, aber auch Grafikdesign und Fotografie sind Inhalte der Ausbildung.
  • Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, bist du als Kunstmaler/in meist in Unterrichtsräumen, aber auch in der freien Natur anzutreffen. Während der Praktikumsphase bist du dann oft in Ateliers oder Werkstätten.
  • Kunstmaler/in ist eine Ausbildung im Bereich Kunst und Kultur.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kunstmaler/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Kunst und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Kunstmaler/in zu mir?

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Kunstmaler/innen nutzen ihre malerischen und zeichnerischen Fähigkeiten, um ihre Ideen oder die ihrer Kunden als Bild festzuhalten. Es geht aber nicht nur darum, eigene Werke zu schaffen, denn nach der Ausbildung als Kunstmaler/in kannst du auch als Restaurator/in tätig werden.

Das Schöne ist: Als Kunstmaler/in bist du nicht auf ein bestimmtes Medium festgelegt, denn nicht nur Farbe und Pinsel können Bilder schaffen. Sie entstehen auch als Comic, Mosaik, Glasfenster oder Wandbehang, außerdem natürlich mittlerweile digital.

Einige Kunstmaler/innen arbeiten in der Werbung, andere als Illustrator/innen oder beim Theater. Je nachdem, welche Fähigkeiten und Techniken sie beherrschen, prägt das die Aufgaben und das Arbeitsumfeld.

Die Arbeit als Kunstmaler/in wird oft freiberuflich ausgeübt, es gibt aber auch die Möglichkeit einer festen Anstellung, beispielsweise bei Unternehmen, die Gemälderestaurierungen durchführen oder im Bereich Grafikdesign.

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Inhalte der Ausbildung.

Als Kunstmaler/in erlernst du keinen klassischen Ausbildungsberuf in einer dualen Ausbildung, bei der die Arbeit im Ausbildungsbetrieb sich mit dem Unterricht in der Berufsschule abwechselt. Als Kunstmaler/in machst du eine schulische Ausbildung, die oftmals von einer Praxisphase oder einem Praktikum ergänzt wird.

Die Ausbildung wird nicht bezahlt, sondern ist in der Regel kostenpflichtig. Manchmal werden die Gebühren aber auch im Rahmen eines Stipendiums übernommen.

Die Ausbildung ist nicht fest geregelt, sie kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden und ist je nach Lehrgangsanbieter unterschiedlich lang. Du kannst aber mit etwa zwei bis drei Jahren Ausbildungsdauer rechnen, bevor du die Abschlussprüfung machen und dich schließlich Kunstmaler/in nennen darfst.

Im ersten Ausbildungsjahr gehören oft die theoretischen und praktischen Grundlagen der klassischen Malerei zu den Lehrinhalten. Gemeinsam mit den anderen Auszubildenden wirst du lernen, wie sich unterschiedliche Stilrichtungen und Gattungen voneinander unterscheiden und worauf du bei der Gestaltung eigener Werke achten musst.

Im weiteren Verlauf deiner Berufsausbildung als Kunstmaler/in wirst du auch Gemälde in Museen studieren und kopieren und schließlich weitere Techniken kennenlernen.

Zum Künstlerdasein gehört aber nicht nur das Schaffen von Werken, sondern auch die Existenzsicherung: Wie du als bildende/r Künstler/in Aufträge akquirierst, mit Kunden umgehst und deine Arbeit dokumentierst und auch versteuern musst, ist ebenfalls Teil der Ausbildung.

Nach dem Abschluss deiner Ausbildung könntest du noch ein Studium anschließen, beispielsweise der bildenden Künste, aber auch Kunstpädagogik wäre eine Option. Eine Weiterbildung als Meister/in gibt es in diesem Bereich nicht.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist kein bestimmter Schulabschluss nötig, wichtiger sind deine künstlerischen Fähigkeiten. Diese musst du dem Lehrgangsanbieter im Rahmen einer Bewerbungsmappe präsentieren. So wird entschieden, ob du zur Ausbildung zugelassen wirst.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Kunstmaler/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Ausbildung wird von Bildungsanbietern in Unterrichtsräumen durchgeführt. Wie du dich kleidest, darfst du selbst entscheiden. Bei der Arbeit im Atelier oder in der Praxisphase im Betrieb kann es aber sein, dass du einen Kittel als Schutzkleidung oder bei der Arbeit mit Sprühpistolen einen Atemschutz trägst.

Je nach persönlichem Schwerpunkt kann es sein, dass du deinen Job künftig sitzend vor dem Computer oder Grafiktablet ausübst – vielleicht erschaffst du aber auch große Werke und bist auf Leitern und Gerüsten tätig?

Manchmal musst du den Geruch von Farben, Lacken oder Lösungsmitteln ertragen können, in anderen Fällen bist du vielleicht in Außenbereichen tätig, wenn du Wandmalereien anfertigst.

Als Kunstmaler/in kannst du vielfältige Tätigkeiten ausüben, die sich jeweils konkret auf dein Arbeitsumfeld auswirken. Wichtig ist immer auch der Dialog mit Kunden und Arbeitgebern, damit das Werk sowohl deinen künstlerischen Anforderungen als auch ihren Vorstellungen entspricht.

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