Fachlehrer/in.

im Bereich Soziales, Pädagogik:
372 Ausbildungsplätze
Ausbildungsgehalt:
kein Gehalt
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Soziales, Pädagogik:
372 Ausbildungsplätze
Ausbildung Fachlehrer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachlehrer/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Fachlehrer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachlehrer/in?

  • Nach deiner Weiterbildung als Fachlehrer/in unterrichtest du Schüler in unterschiedlichen Fächern zur Vertiefung der im Unterricht gewonnenen Kenntnisse. Außerdem vermittelst du fachpraktische Fertigkeiten.
  • Deine Weiterbildung findet in Schulungsräume und in Klassenzimmern sowie Funktions- und sonstigen Räume an Schulen statt.
  • Die Weiterbildung gehört in die Berufsbereiche Soziales und Pädagogik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachlehrer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Musik und Psychologie/Ethik haben.

5.

Passt der Beruf Fachlehrer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Ausgeprägtes Fachwissen in deinen Fächern

  • Die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte verständlich zu erklären

  • Sichere Rechtschreibkenntnisse

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Musik
  • Psychologie/Ethik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Mit einer Ausbildung als Fachlehrer/in legst du den Grundstein für einen Beruf voller Abwechslung, der dich vor echte Herausforderungen stellt. Du stehst vor der Klasse, bist Wissensvermittler, Ratgeber, Autorität und Animateur zugleich.

Außerdem prägst du durch deine Persönlichkeit, deinen Umgang mit den Schülern und deine Lehrmethoden die Zukunft deiner Schützlinge. Dabei triffst du auf die verschiedensten Charaktere, unterschiedliche Wissensstände und Motivationen, die von fleißig-und-voll-dabei bis hin zu absolut-null-Bock schwanken.

Das Schöne ist: Als Fachlehrer/in siehst du die Erfolge deiner Arbeit unmittelbar, wenn du zum Beispiel einen eher schwierigen Schüler dazu bringst, im Unterricht mitzuarbeiten, oder ein Fünfer-Kandidat plötzlich eine Drei schreibt.

Ziel ist es, dass du nicht nur vor der Klasse stehst und Vorträge hältst, sondern durch verschiedene Methoden wie zum Beispiel eine Talkshow oder ein Gruppenpuzzle für Abwechslung und selbstständiges Arbeiten sorgst.

Dazu gehört auch der Einsatz verschiedener Sozialformen, das heißt, Aufgaben werden nicht immer alleine, sondern auch in Partner- oder Gruppenarbeit gelöst. Die Aufmerksamkeit von Schülern bekommst du außerdem über die Verwendung verschiedener Medien, damit sie nicht 90 Minuten lang einfach nur auf eine Tafel starren.

Zu den Aufgaben von Fachlehrer/innen gehört nicht nur das Unterrichten, sondern auch das Vorbereiten des Unterrichts, das Korrigieren von Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie Gespräche mit Eltern und Schülern.

Dazu kommen Konferenzen mit dem Kollegium und auch außerschulische Aktivitäten wie Schulfeste, Sporttage oder Skiausfahrten. Auch auf diese Aufgaben wirst du während deiner Ausbildung als Fachlehrer/in vorbereitet.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Fachlehrer/in besteht aus einer zwei- bis vierjährigen Weiterbildung und dem Vorbereitungsdienst an der Schule, der an Berufsschulen zwei Jahre und für das Lehramt an allgemeinbildenden Schulen ein bis zwei Jahre dauert.

Im Theorieunterricht werden dir Kenntnisse in Pädagogik, pädagogischer Psychologie, Methodik und Didaktik sowie Schulorganisation und Schulpraxis vermittelt.

Das heißt, dass du im Theorieunterricht zum Beispiel lernst, wie du den Lernstoff an die Schüler effektiv und abwechslungsreich vermittelst, was du im Umgang und in der Kommunikation mit ihnen beachten solltest oder was dich im Schulalltag erwartet.

Je nachdem, ob du eine Ausbildung als Fachlehrer/in für allgemeinbildende Schulen oder für Berufsschulen machst, unterscheiden sich die Inhalte; außerdem legst du selber natürlich deine Fächer fest und bekommst in denen dann jeweils Fachdidaktik vermittelt.

Du lernst, wie du die Inhalte in deinen Fächern so für deine Schüler aufbereitest, dass sie deren Wissensstand und deren Bedürfnissen gerecht werden.

Wenn du zum Beispiel die erste Szene aus einem Drama nur vorliest und dann nach der Bedeutung fragst, wird sich kaum einer dafür interessieren, wenn die Schüler hingegen die Szene vorspielen und weiterentwickeln dürfen, hast du aufgeweckte Schüler vor dir, die zu ganz anderen Ergebnissen fähig sind.

Mögliche Fächerkombinationen sind Englisch und Sport, Ernährung und Gestaltung oder Werken, technisches Zeichnen, Kunsterziehung und Kommunikationstechnik.

Neben der Theorie in deinem Klassenraum bist du auch vor Ort an der Schule, besuchst den Unterricht anderer Lehrer und führst selbstständig Unterricht durch, den du vorher geplant hast. Dabei wirst du natürlich von erfahrenen Kollegen unterstützt.

Während der Weiterbildung überwiegt die Theorie, während im Vorbereitungsdienst dann der Fokus auf dem Unterrichten liegt. Dir sollte bewusst sein, dass deine Arbeitszeit zwar auf den ersten Blick eher kurz und mit viel Ferien verbunden ist, aber du solltest nicht unterschätzen, dass du manchmal abends oder am Wochenende arbeiten musst – zum Beispiel, wenn es viel zu korrigieren gibt.

Die Ausbildung als Fachlehrer/in an einer allgemeinbildenden Schule ist eine Weiterbildung, das heißt, dass du für die Zulassung eine abgeschlossene Ausbildung brauchst.

Wenn du Fachlehrer/in an einer beruflichen Schule werden willst, ist sogar neben einer abgeschlossenen Ausbildung sowie mehrjähriger Berufspraxis auch eine Meister- oder Technikprüfung Voraussetzung.

Die Weiterbildung schließt du mit einer staatlichen Prüfung ab. Voraussetzung dafür ist, dass du den Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen hast. Die Abschlussprüfung besteht aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen; dabei werden Pädagogik, Fachwissen und die Fähigkeit zu unterrichten bewertet.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachlehrer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Dein Arbeitsplatz als Fachlehrer/in ist in der Schule – Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Konferenzräume – und am Schreibtisch, an dem du deinen Unterricht vorbereitest.

Wichtig ist, dass du gut im Umgang mit Menschen bist, dich nicht leicht ablenken lässt und mit einem gewissen Lautstärkepegel umgehen kannst. Lehrersein wird oft unterschätzt, ist aber ein sehr anstrengender Job, da man während des Unterrichts die ganze Zeit aufmerksam sein sowie mitdenken muss und selbst im größten Chaos nicht die Nerven verlieren darf.

Du zeigst Präsenz vor der Klasse und hältst die Fäden in der Hand, gibst den Schülern aber gleichzeitig Raum für das individuelle Lerntempo und die persönliche Entwicklung.

Wichtig ist, dass die Schüler dich ernst nehmen; dabei hilft es zum Beispiel, wenn du dich durch deine Kleidung von ihnen abhebst und ein gepflegtes Aussehen hast. Das heißt nicht, dass du einen Anzug oder ein Kostüm tragen musst – das würde sogar schon zu viel Distanz ausdrücken.

Jeans und Rock oder T-Shirt zum Beispiel sind völlig in Ordnung, solange das Shirt nicht bauchfrei oder der Rock zu kurz ist. Auch ärmellose Shirts oder Shorts sind zu vermeiden. Blazer sehen gut aus, schränken aber die Bewegungsfähigkeit ein – ein Cardigan ist hier praktischer.

Du siehst, du musst nicht overdressed erscheinen, sondern eher leger und bequem, aber eben mit Stil.

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