Sozialversicherungsfachangestellte/r.

Ausbildungsgehalt:
975 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Sozialversicherungsfachangestellte/r
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €975 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €915
  • 2. Lehrjahr: €975
  • 3. Lehrjahr: €1035
2.

Wie lange dauert die Sozialversicherungsfachangestellte/r Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r?

  • In einer Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r lernst du an der Berufsschule die theoretischen Grundlagen zum deutschen Sozialrecht, zur Sozialversicherungs-, Wirtschafts- und Rechtslehre sowie zum Rechnungswesen.
  • Die praktische Berufsausbildung absolvierst du in gesetzlichen Krankenversicherungen, bei Verbänden der Sozialversicherungsträger, oder aber auch im Gesundheitswesen, z. B. in Krankenhäusern.
  • Eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r gehört zum Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung mit Spezialisierung auf Sozialwesen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Wirtschaft , Mathe , Deutsch und Sozialkunde/Politik haben.

5.

Passt der Beruf Sozialversicherungsfachangestellte/r zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise

  • Offene und freundliche Art im Umgang mit Kunden

  • Mathematisches Grundverständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Wirtschaft
  • Mathe
  • Deutsch
  • Sozialkunde/Politik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Viel Kontakt zu Menschen, ein wenig Gesetzeskunde und reichlich Planung sowie Organisation – so lässt sich ein typische Arbeitstag in deiner Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r beschreiben. Geboten wird dir hier ein abwechslungsreicher, gut bezahlter und zukunftsträchtiger Ausbildungsberuf.

Aber was heißt Sozialversicherung eigentlich? Die Sozialversicherung ist eine gesetzliche Versicherung, die dazu dient, all diejenigen aufzufangen, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr arbeiten können. Mögliche Ursachen sind hier zum Beispiel Krankheiten, Unfälle, Arbeitslosigkeit oder schlichtweg der Renteneintritt.

Entsprechend der einzelnen Fälle teilt sich die Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r nach dem zweiten Ausbildungsjahr in folgende Fachrichtungen auf:

  • Allgemeine Krankenversicherung: Hier lernst du vor allem, Versicherungsverhältnisse zu klären, Ansprüche zu prüfen und deine Kunden zum Thema finanzielle Absicherung im Krankheits- und Pflegefall zu beraten.
  • Knappschaftliche Sozialversicherung: Hier bist du speziell Anprechpartner in Fragen zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung verantwortlich.
  • Landwirtschaftliche Sozialversicherung: Du berätst Landwirte in allen Versicherungsbelangen, da diese vor allem in Sachen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten besondere Beratung benötigen.
  • Rentenversicherung: Hier bist du zuständig für Fragen zur gesetzlichen Rente und zur beruflichen wie auch medizinischen Rehabilitation, also zur Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit.
  • Unfallversicherung: Du kümmerst dich um Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherungsträger und klärst Mitgliedschaften, Beitragszahlungen und Leistungsansprüche.

Offenheit, Seriosität und kompetente Hilfe bei Kundenfragen sind das Erfolgsrezept im Alltag als Sozialversicherungsfachangestellte/r. Du berätst Menschen zu ihrer Krankenversicherung, klärst Leistungsansprüche und stellst den Kontakt zu Ärzten, Krankenhäusern und Rehabilitationszentren her.

Ein vertrauensvoller Umgang ist im Kundenkontakt immer besonders wichtig, denn deine Kunden werden häufig über sensible Themen wie ihr Einkommen, ihre Arbeit, ihre familiären Verhältnisse oder ihre Gesundheit reden. Wenn jemand beispielsweise über eine schwere Erkrankung berichtet, ist es sehr wichtig, ihm das Gefühl von Vertrauen und Verschwiegenheit zu vermitteln.

Auch auf ungeduldige oder genervte Kunden solltest du vorbereitet sein – ruhig durchatmen und auch einem unfreundlichen Menschen mit Respekt und Freundlichkeit entgegenzutreten, ist ein wichtiges Rüstzeug für die Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r.

Ob eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r dauert in der Regel drei Jahre, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.

Entsprechend deiner gewählten Fachrichtung sieht natürlich auch dein Ausbildungsalltag als Sozialversicherungsfachangestellte/r leicht unterschiedlich aus.

Alle gemein haben aber, dass du in der Berufsschule vornehmlich das Deutsche Sozialrecht lernst, auf Sozialversicherungs-, Wirtschafts- und Rechtslehre eingehst und so zum Profi für das Sozialgesetzbuch wirst.

Zusätzlich erwirbst du in deiner Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r Kenntnisse im Rechnungswesen, schließlich sind Zahlen deine täglichen Begleiter. Diese Lerngebiete sind in allen Fachbereichen im ersten und zweiten Ausbildungsjahr vertreten. Erst im letzten und damit dritten Ausbildungsjahr wirst du deine Kenntnisse entsprechend deiner Fachrichtung vertiefen.

Was die praktische Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r im Betrieb angeht, wo du dein theoretisches Wissen aus der Berufsschule praktisch anwendest, verhält es sich ähnlich: Unabhängig von deiner Fachrichtung lernst du in den ersten beiden Jahren zum Beispiel viel in Sachen Personalwesen und Kundenkontakt.

Erst im dritten Jahr folgt die Spezialisierung auf dein Fachgebiet und du übst, auch mit Konfliktsituationen umzugehen oder Marketinggrundlagen anzuwenden. Schließlich beendest du deine Ausbildung im dritten Jahr mit der Abschlussprüfung.

Nach deiner Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r stehen dir noch diverse Schritte auf der Karriereleiter bevor. So kannst du dich beispielsweise nach einem Jahr Berufspraxis innerhalb von mindestens zehn bis höchstens zwanzig Monaten zum/zur Krankenkassenfachwirt/in weiterbilden.

Neben mehr Gehalt bist du dann berechtigt, deine Kunden eigenständig zu beraten und ihnen Angebote zu unterbreiten. Im Anschluss daran kannst du noch deinen Betriebswirt machen, um mehr Verantwortung zu übernehmen.

Auch in Sachen Studium gibt es eine Vielzahl passender Studiengänge, zum Beispiel im Gesundheitsmanagement, in der Gesundheitsökonomie oder der Verwaltungswirtschaft.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Deine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/r beginnst du bei gesetzlichen Krankenversicherungen oder bei Verbänden der Sozialversicherungsträger, aber auch im Gesundheitswesen, also zum Beispiel in Krankenhäusern – auch hier hängt dein Ausbildungsbetrieb von der von dir gewählten Fachrichtung ab.

Dein typischer Arbeitsplatz als Sozialversicherungsfachangestellte/r ist aber immer der Schreibtisch. Dabei arbeitest du also überwiegend im Sitzen und viel am Computer – ein sicherer Umgang damit ist also Voraussetzung.

Die Arbeitsatmosphäre hängt davon ab, ob du in einem Einzel- oder Großraumbüro arbeitest. In deinem Büroalltag hast du jeden Tag sehr viel Kontakt mit Kunden, überwiegend über das Telefon, und so kann der Geräuschpegel in einem Großraumbüro schonmal etwas höher sein. Dafür wirst du aber mit abwechslungsreichen Aufgaben und Arbeitssituationen belohnt.

Du kannst dich auf ein ruhiges und klar strukturiertes Arbeitsumfeld gefasst machen, bei dem Zeitdruck eher die Ausnahme ist. Das macht sich auch bei deinen Arbeitszeiten bemerkbar, denn die sind geregelt und deinem pünktlichen Feierabend steht selten etwas im Wege.

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