Dienstleistung

Sozialassistent/in

Beruf merken
Ausbildung Sozialassistent/in
Berufsbild Sozialassistent
Emoji
Sozialassistentin Bilder
Sozialassistent/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn Freunde oder Familienmitglieder Hilfe brauchen, bist du immer sofort zur Stelle? Zu Kindern, Jugendlichen oder Älteren hast du einen guten Draht? Du würdest ihnen gerne in Notlagen zur Seite stehen? In der zweijährigen schulischen Ausbildung zum/zur Sozialassistenten/in lernst du die praktischen und theoretischen Grundlagen dafür.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Kunst

  • Spaß am Umgang mit Menschen

  • Interesse, Menschen zu helfen und anzuleiten

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Hilfsbereit und tatkräftig mit anpackst

  • Offen und kontaktfreudig bist

  • Keine Berührungsängste hast

  • Körperlich und psychisch belastbar bist

Ausbildung zum/zur Sozialassistenten/in: Hilfsbereit in allen Lebenslagen

Deine Aufgaben: Pflegen, unterstützen, motivieren

Berufsbild Sozialassistent

In der zweijährigen schulischen Ausbildung zum/zur Sozialassistenten/in wirst du intensiv darauf vorbereitet, hilfsbedürftige Menschen zu pflegen, zu betreuen und zu fördern. Ob in Privathaushalten, in der Altenpflege, in Wohngruppen für Menschen mit Behinderung oder in Beratungseinrichtungen für Jugendliche – du übernimmst Aufgaben, die die Menschen nicht selbst erledigen können oder gestaltest ihre Freizeit aktiv mit. Sozialassistenten unterstützen so Erzieher und Pfleger in ihrer Arbeit.

Ist ein Mensch nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen, bist du zur Stelle: Du kümmerst dich um Senioren oder Menschen mit Behinderung, indem du die tägliche Körperpflege übernimmst, beim An- und Auskleiden hilfst oder mit ihnen Bewegungsabläufe übst. Du schmeißt außerdem den Haushalt, bereitest Mahlzeiten zu und übernimmst die Einkäufe. Bei Arztbesuchen oder Spaziergängen bist du eine gute Stütze. Gleichzeitig hast du immer ein offenes Ohr und abwechslungsreiche Ideen für die Freizeit.

Auch Kinder und Jugendliche können auf dich zählen. In Kindergärten, Horten oder Wohneinrichtungen betreust du sie bei den Hausaufgaben und förderst sie mit gemeinsamen Spielen und Aktionen. Gemeinsam plant ihr Ausflüge, organisiert Partys oder Ausstellungen. Vor allem gewaltbereite oder verhaltensauffällige Jugendliche brauchen Menschen wie dich, die sie unterstützen. Dazu gehört neben einer aktiven Freizeitgestaltung auch das Meistern des Alltags, indem du sie zum gemeinsamen Kochen, selbständigen Waschen und Putzen anleitest. Außerdem stehst du für Beratungen bei Familienproblemen oder in schulischen und beruflichen Fragen zur Verfügung.

Theorie und Praxis: Von der Schule in den Beruf

Sozialassistent/in Gehalt

Die Ausbildungdauer auf dem Weg zum/zur Sozialassistenten/in beträgt zwei Jahre. Dabei handelt es sich um eine schulische Ausbildung. Das heißt, du besuchst den praktischen und theoretischen Unterricht in einer Berufsfachschule. Öffentliche Schulen sind kostenfrei. Allerdings gibt es auch private Einrichtungen, die Gebühren verlangen. Also informiere dich gut! Da du keinen Ausbildungsbetrieb hast, bekommst du leider keine Vergütung gezahlt, allerdings kannst du BAföG beantragen. Damit du trotzdem den Berufsalltag kennenlernst, absolvierst du ein mehrmonatiges Praktikum. Manche Schulen bieten auch den Erwerb einer (Fach-)Hochschulreife an, sodass du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kannst.

Aber was steht eigentlich auf dem Stundenplan? Neben allgemeinbildenden Fächern wie Mathe und Deutsch besuchst du den Unterricht in Hauswirtschaft, Gesundheits-, Ernährungs- und Erziehungslehre. Dazu kommt Sozial- und Rechtskunde, Datenverarbeitung am Computer, aber auch Kunst, Musik und Werken sowie die Organisation von Veranstaltungen. Natürlich sitzt du nicht nur Klassenraum, sondern wirst in Werkstätten und Küchen aktiv an die Themen herangeführt.

Hast du das Praktikum und die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert und weißt nach ein paar Jahren Berufserfahrung, welche Richtung dich am meisten interessiert, kannst du eine Weiterbildung absolvieren. Du hast zum Beispiel die Möglichkeit, Haus- und Familienpfleger/in, Heilpädagoge/in oder Sonderpädagoge/in zu werden.

Dein Arbeitsumfeld: Mit Menschen für Menschen

Sozialassistentin Bilder

Im Praktikum und im späteren Arbeitsalltag sind deine Arbeitsorte so unterschiedlich wie deine Aufgaben: In privaten Haushalten, Heimen, Pflege- und Sozialeinrichtungen packst du tatkräftig mit an. Kochen, Backen, Putzen und Waschen sind keine leichten Jobs. Vor allem das Umbetten von bettlägerigen Menschen ist körperlich anstrengend. Bei der Körperpflege sind Berührungsängste fehl am Platz, denn die Menschen sind auf deine Hilfe angewiesen. Auch psychische Belastbarkeit solltest du mitbringen. Doch ein Lächeln der Menschen, die du betreust, wird dir die Mühe wert sein.

Bist du offen und motiviert im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, wirst du schnell ihr Herz erobern. Doch es ist wichtig, dass du nicht nur freundlich bist, sondern auch eine erzieherische und beratende Funktion einnehmen kannst.

Wie in jedem Beruf gibt es gesetzliche Regeln, die es zu beachten gibt. Da du eine große Verantwortung für andere trägst, hältst du dich natürlich an Hygienevorschriften und ärztliche Vorgaben. Als Vertrauensperson behältst du alle Daten und Informationen für dich. Da manche Menschen rund um die Uhr deine Hilfe brauchen, hast du auch mit unregelmäßigen Arbeitszeiten bei Nacht oder an Wochenenden zu rechnen.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

  • 1
  • 2
  • 3

Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Sozialassistent/in?

Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • Fertig

Wann werden Salzkartoffeln zum Kochen in das Wasserbad gegeben?

  • Sobald das Wasser kocht
  • Solange das Wasser noch kalt ist
  • Wenn das gekochte Wasser abgekühlt ist

Doch nicht das Richtige?

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe: