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Freie Ausbildungsplätze 2024

Förderlehrer/in

Infos zur Ausbildung
Ausbildung Förderlehrer/in
Ausbildungsgehalt: kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
Dauer: 3 Jahre

Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber

1. Wie viel verdient man in der Ausbildung als Förderlehrer/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2. Wie lange dauert die Förderlehrer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3. Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Förderlehrer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Mathe und Psychologie/Ethik haben.

4. Passt der Beruf Förderlehrer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Deutsch und Mathe

  • Begeisterung für Sport und Musik

  • Pädagogisches Geschick

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Mathe
  • Psychologie/Ethik

Wie sieht der Alltag im Beruf Förderlehrer/in aus?

Probleme in der Schule kennt so gut wie jeder – bei deiner Ausbildung zum/zur Förderlehrer/in lernst du, was du dagegen tun kannst und wie du die Zukunft von Schülern positiv beeinflussen kannst. Als Förderlehrer/in kümmerst du dich um leistungsschwache und besonders leistungsstarke Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel Schwierigkeiten in Mathe, ein Aufmerksamkeitsdefizit oder eine Hochbegabung haben. Auch auf Schüler mit persönlichen Problemen wirst du treffen, die sich deswegen nicht gut auf den Unterricht fokussieren können. Dabei sind der persönliche Kontakt und das gegenseitige Vertrauen besonders wichtig. Du nimmst jeden Schüler ganz individuell unter die Lupe und erfährst so Interessen, Talente, besondere Fähigkeiten und individuelle Schwierigkeiten. Du findest so heraus, welche Förderschwerpunkte gesetzt werden müssen. Hierbei erfährst du viele kleine und große Geheimnisse. Du wirst zu einer Vertrauensperson und solltest Vertrauliches auch unbedingt für dich behalten können.

Gekonnt und mit viele Engagement leitest du Lese- und Rechtsschreibkurse. Du kennst dich dazu gut im für viele Schüler problematischen Fach Mathematik aus und bringst so Schülern die Welt der Zahlen lebensnah nieder. Auch in Deutsch bisst du Profi. Schülern mit Deutsch als Zweitsprache hilfst du, ihre Sprachbarrieren Schritt für Schritt abzubauen. Und ein wenig kreativ darfst du auch sein: Du organisierst Theaterspiele, den Schulchor oder auch die Schülerzeitung.

Oft ist im Unterricht auch die Gruppengröße entscheidend für den Lerneffekt, sodass du einen genauen Blick dafür entwickelst, ob deine Schüler am besten alleine, in Kleingruppen oder in großen Gruppen lernen können.

Neben der Zeit, die du mit den Schülern verbringst, steht auch Vorbereitungszeit für den Unterricht an. Darüber hinaus führst du Gespräche mit Eltern und unterstützt die Schule bei außerschulischen Veranstaltungen wie zum Beispiel einem Sommerfest. Auch auf Klassenfahrten stehst du als Betreuer zur Seite.

Ob eine Ausbildung als Förderlehrer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Zeynep, 19

aus Berlin

„Ich war mir erst nicht sicher, ob ich die Ausbildung schaffen könnte, weil ich nicht die beste in Mathe war. Aber als ich für die Prüfungen gut gelernt hab, bekam ich mehr Selbstvertrauen und schaffte es.“
Finde jetzt heraus, welche Ausbildung zu dir passt.

Inhalte der Ausbildung als Förderlehrer/in

Deine Ausbildung als Förderlehrer/in dauert drei Jahre. Sie wird am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern in Bayreuth absolviert. Ein Praktikum rundet deine Ausbildung ab. Da du als Förderlehrer/in nur in Bayern eingesetzt wirst, ist deine Ausbildung nur in diesem Bundesland möglich.

Während du die Schulbank drückst, bekommst du eine Menge Wissen in Schulpädagogik vermittelt. Auch Psychologie und allgemeine Pädagogik stehen auf deinem Lehrplan. Um deinen Schützlingen kompetent helfen zu können, musst du natürlich auch ein absoluter Experte in Mathe und Deutsch sein. Wie – mit welchen Methoden und Sozialformen – du die entsprechenden Inhalte vermittelst, lernst du in Fachdidaktik Deutsch und Fachdidaktik Mathematik.

Zusätzlich erfährst du, wie du besonders gut auf Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache eingehen kannst. Du wirst in Lernbeobachtung und Förderplanung geschult und du lernst individualisierte Unterrichtsformen kennen.

Für einen sehr guten Draht zu den Schülern wird außerdem deine sozial-emotionale Kompetenz gefördert. Damit du als Förderlehrer/in gegen Facebook, Twitter und Co bestehen kannst, wirst du zudem zum Spezialisten in Medienpädagogik und Informationstechnologie.

Neben der theoretischen Ausbildung zum/zur Förderlehrer/in erlebst du in fünf sieben- bis neunwöchigen Praktika, die du in der Grund-, Haupt- und Förderschule absolvierst, wie dein späterer Arbeitsalltag aussieht. Bei deiner Abschlussprüfung stellst du schriftlich und mündlich unter Beweis, was du gelernt hast. Bevor du dann als Förderlehrer/in loslegen darfst, absolvierst du einen zweijährigen Vorbereitungsdienst an einer Schule, der durch Seminare ergänzt wird. Nach der Förderlehrerprüfung II ist es dann soweit: Du darfst endlich selbstständig unterrichten.

Nach deiner Ausbildung als Förderlehrer/in kannst du in Grund-, Haupt- und Förderschulen in Bayern arbeiten. Den Möglichkeiten von Fortbildungen sind keine Grenzen gesetzt – du kannst dein fachliches und pädagogisches Wissen jederzeit erweitern. Hast du die Berechtigung zu studieren, kannst du ein Studium draufsetzen und Lehramt studieren.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Förderlehrer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Sandra, 15

aus München

„In welchem Bundesland ich meine Ausbildung machen will? Schwierig, ich mag die Region um Köln herum sehr, für mich würden aber auch Niedersachsen oder Baden-Württemberg passen.“
Alle Ausbildungsplätze in deiner Nähe findest du hier.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Der größte Teil deines Ausbildungsberufes ist, vor der Klasse zu stehen und mit den Schülern zusammenarbeiten. Das kann zum einen im Klassenraum stattfinden, aber auch im Freien oder in einer Sporthalle. Für den Kontakt mit den Schülern ist es wichtig, dass du zum einen kommunikativ und einfühlsam, zum anderen belastbar und durchsetzungsfähig bist. Da du es mit Schülern zu tun hast, die massive Probleme in der Schule oder privat haben, solltest du keine Wunder erwarten – oft wirst du nur kleine Verbesserungen bewirken. Umso wichtiger ist es, dass du dadurch nicht den Kopf in den Sand steckst. Deine Motivation kann sich schließlich nur auf die Schüler übertragen, wenn sie echt ist. Oft kann es auch zu Konflikten zwischen den Schülern kommen, zum Beispiel, wenn ein besonders leistungsschwacher und ein besonders leistungsstarker aufeinandertreffen oder der Klassenclown mit ADHS beim Hänseln kein Ende findet. Hier ist es wichtig, dass du dich weder einschüchtern lässt noch die Nerven verlierst, sondern respektvoll und freundlich, aber bestimmt schlichtest.

Da du für deine Schüler eine Vertrauensperson bist, ist ein seriöser Auftritt wichtig. Gerade, wenn du alterstechnisch nicht so weit von den Schülern entfernt bist, hilft es, dass du dich äußerlich abgrenzt, damit du ernst genommen wirst – das heißt, dass der Mini-Rock und das Muskelshirt besser im Schrank bleiben und du gepflegt vor die Klassen trittst.

Ein Teil deiner Arbeit findet auch am Schreibtisch statt, wo du den Unterricht vorbereitest. Dafür erstellst in Absprache mit den Klassenlehrern am Computer selber Unterrichtsmaterialien oder suchst Aufgaben aus Büchern heraus. Ein Vorteil als Lehrer ist, dass du dir deine Zeit teilweise frei einteilen kannst, aber manchmal musst du dafür dann auch am Wochenende oder abends ran.

Melanie, 18

aus Köln

„Ich fange demnächst eine Ausbildung als Pflegefachfrau an, das plane ich schon lange. Ich kann aber auch verstehen, wenn man noch nicht so genau weiß, was man machen will.“
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