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Musiker/in

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Musiker/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn du Klavier spielst, vergisst du alles um dich herum? Die Gitarrenriffs deiner Lieblingsbands kennst du in- und auswendig? Kurzum: Du lebst für die Musik! Hier erfährst du, wie du mit einer Ausbildung in den Bereichen Rock und Pop, Jazz oder Kirchenmusik deine Leidenschaft zum Beruf machst.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • In der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Musik, Englisch bzw. Religion

  • Das Beherrschen eines Instruments

  • Musikalität und ein ausgezeichnetes Gehör

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kreativ bist

  • Dich gut konzentrieren kannst

  • Gerne vor Publikum spielst

  • Gut organisieren kannst

Ausbildung zum/zur Musiker/in: Dein Ticket ins professionelle Musik-Business

Deine Aufgaben: Komponieren, proben, aufführen

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Um musikalisch durchzustarten, gibt es verschiedene Wege. Natürlich kannst du es auf eigene Faust und ohne Abschluss ins Musik-Business schaffen. Willst du aber dein Können schwarz auf weiß haben und deine Chancen verbessern, brauchst du einen Abschluss. Dafür kannst du entweder an einer Musikhochschule studieren oder du startest eine Ausbildung zum/zur Musiker/in in einer der drei Musikrichtungen Rock/Pop, Jazz oder Kirchenmusik.

Als ausgebildete/r Rock/Pop- oder Jazzmusiker/in steckt dir der Rhythmus im Blut. Ob Gitarre, Klavier, Schlagzeug oder Saxofon: Du beherrschst ein oder mehrere Instrumente aus dem Effeff, komponierst eigene Songs, studierst sie solo oder in der Band ein. Und wenn der große Tag gekommen ist, präsentierst du sie auswendig vor Publikum. Was einfach klingt, verlangt intensive *Vorbereitung. Deshalb heißt dein Motto: Üben, üben, üben – bis jeder Ton sitzt! Im Genre Jazz ist auch dein Talent zum Improvisieren gefragt.

Damit sich deine Musik verbreitet, stehen neben Konzerten auch Aufnahme-Sessions in Tonstudios auf dem Programm, wo du die Songs so oft einspielst, bis sie perfekt klingen. Dein Können kannst du aber auch bei Musicals oder für Film und Fernsehen einsetzen. Nicht nur musikalisch hast du es drauf, auch Organisation und Promotion gehören zu deinem Repertoire: Du bist fit darin Gagen und Verträge auszuhandeln, Termine zu planen und Touren zu bewerben. Das Management können aber auch Agenturen für dich übernehmen. Möchtest du dein Wissen weitergeben, kannst du auch als Lehrer/in an Musikschulen arbeiten und die nächste Generation Musiker ausbilden.     

Entscheidest du dich für eine Ausbildung im Bereich Kirchenmusik, ist die Orgel dein Steckenpferd. Du begleitest Gottesdienste, leitest Kirchenchöre oder studierst mit den Jüngsten das Krippenspiel ein. Auch Musikunterricht kannst du erteilen oder Stücke für besondere Anlässe komponieren. Außerdem bist du in der Gemeinde verantwortlich für die Verwaltung des Budgets und die Abstimmung von Programmen und Terminen.

Theorie und Praxis: Von der Schulbank ins Tonstudio

Musiker/in Gehalt

Je nach Musikrichtung gibt es unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten. Die Ausbildung zum/zur Kirchenmusiker/in kannst du in staatlichen Berufsfachschulen sowie evangelischen oder katholischen Kirchenmusikschulen absolvieren. Dies ist in der Regel kostenfrei; mitunter werden aber geringe Unterrichtskosten fällig. In den Musikrichtungen Jazz und Rock/Pop bilden nur private Schulen aus, die eine Lehrgangsgebühr verlangen. Die Dauer deiner Ausbildung liegt zwischen einem und vier Jahren – je nachdem, welche Vorkenntnisse du schon hast und ob du dich für Teilzeit oder Vollzeit entscheidest. Apropos Vorkenntnisse: Du solltest auf jeden Fall schon ein Instrument beherrschen, wenn du dich bewirbst, denn die meisten Schulen testen dein Können in einer Aufnahmeprüfung.

Auf dem Stundenplan steht der theoretische und praktische Unterricht in den unterschiedlichsten Fächern von Musiktheorie und Gehörbildung über Rhythmustraining, Komposition und Improvisation bis zu Musikgeschichte und -produktion. Gleichzeitig perfektionierst du dein Hauptinstrument in Einzelunterricht und Band-Trainings, erlernst ein zweites und hast Gesangsunterricht. In der Kirchenmusik lernst du neben dem Orgel- und Klavierspiel wie man einen Chor leitet, Kinder anleitet und unterrichtet. Außerdem besuchst du den Religionsunterricht. Dein Können beweist du bei Konzerten und Studio-Aufnahmen. In manchen Einrichtungen gehört auch ein Praktikum zur Ausbildung.

Mit dem Abschluss in der Tasche hast du Grundstein für deine Karriere gelegt. Als selbständige/r Musiker/in bist du solo unterwegs, begleitest Sängerinnen und Sänger im Studio und auf Tour, wirkst in verschiedenen Projekten mit oder hast eine eigene Band. Kirchenmusiker sind dagegen fest in einer Gemeinde angestellt oder können alternativ in Musikschulen und Musikverlagen arbeiten.

Dein Arbeitsumfeld: Auf den Bühnen dieser Welt zu Hause

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Als berühmter Rockstar scheffelst du unendlich viel Kohle und badest in Ruhm? Stimmt! Aber bis es soweit ist, sind viel Disziplin und harte Arbeit nötig! Um erfolgreich zu sein brauchst du natürlich musikalisches Talent und ein ausgezeichnetes Gehör. Bist du mit deinen Bandkollegen im Probenraum oder im Studio, ist Teamwork gefragt. Lampenfieber gehört bei jedem Auftritt dazu, aber trotzdem bleibst du konzentriert und bist nicht zu schüchtern, deinem Publikum eine gute Show zu bieten. Als Kirchenmusiker/in solltest du einen Bezug zur christlichen Religion und Spaß an klassischer Musik haben.

Deine Arbeitszeiten entsprechen natürlich nicht denen eines Bürojobs. Du bist häufig abends und am Wochenende im Einsatz und spielst auf Bühnen in ganz Deutschland oder weltweit. Dafür lernst du ständig neue Orte und Menschen kennen und sammelst jede Menge Erfahrungen!

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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