Rettungssanitäter/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Monate
Ausbildung Rettungssanitäter/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Mindestens einen Hauptschulabschluss

    • Interesse für Medizin

    • Gute Noten in Biologie

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Ein hohe Reaktionsgeschwindigkeit besitzt

    • Äußerst verantwortungsvoll arbeitest

    • Gut mit psychischer Belastung umgehen kannst

  2. Deine Aufgaben: Mit Blaulicht und Martinshorn.

    Berufsbild Rettungssanitäter/in

    Unfälle sind immer Ausnahmesituationen: Es herrscht Hektik, manchmal Panik, vielleicht sind Menschen verletzt oder stehen unter Schock. In dieser Lage benötigt man Fachkräfte, die einen kühlen Kopf bewahren und dafür sorgen, dass eine schnellstmögliche medizinische Versorgung erfolgen kann. In der Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in bist du Teil dieses wichtigen Teams. Vom Eingang eines Notrufs bis zum nachträglichen Säubern des Einsatzwagens bist du bei der ganzen Rettungsaktion dabei.

    Hast du Dienst in der Rettungsleitstelle, bist du der erste Kontakt der Betroffenen – du nimmst die eingehenden Notrufe entgegen oder bearbeitest Aufträge für Krankentransporte. Außerdem planst du den Einsatz der verschiedenen Rettungswagen und koordinierst die Einsätze.

    Beim Einsatz selbst wird es dann rasant. Du steuerst den Notfallwagen zu der Einsatzstelle, zu der ihr gerufen wurdet. Dabei gilt es, so schnell wie möglich den Zielort zu erreichen, aber trotzdem sicher und unfallfrei durch den Verkehr zu kommen – ein gutes Reaktionsvermögen rettet hier buchstäblich Leben.

    Am Unfallort angelangt, behältst du trotz großer Hektik die Ruhe. Du verschaffst dir einen Überblick über die Situation – sind Menschen verletzt und falls ja, wie schlimm? Wird Verstärkung benötigt? Wenn ja, rufst du über Funk weitere Einsatzteams zur Unfallstelle. Generell wird ein großes Einfühlungsvermögen und psychische Stabilität von dir verlangt – du hast direkten Kontakt zu Patienten und Angehörigen und wirst dabei mit schweren Verletzungen oder sogar dem Tod konfrontiert.

    Ist noch kein/e Notarzt/-ärztin vor Ort ist, beginnst du nach Anweisungen der anwesenden Notfallsanitäter/innen mit den medizinischen Notfallmaßnahmen – du beatmest Patienten, stillst die schlimmsten Blutungen und leitest eventuell sogar Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Ist der/die Notarzt/-ärztin eingetroffen, assistierst du ihm/ihr: Du hilfst bei Injektionen und medizinischen Noteingriffen und bedienst die medizinischen Geräte, wie zum Beispiel das Beatmungsgerät.

    Auch weniger dramatische, aber dennoch wichtige Einsätze mit dem Krankenwagen gehören zu deinem Aufgabengebiet: Du kümmerst dich um Krankentransporte. Das bedeutet, dass du kranke Menschen sicher in das Krankenhaus fährst, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, ein Taxi zu nehmen. Dafür stützt oder trägst du den Patienten zum Einsatzfahrzeug – eine gute körperliche Fitness ist hier wichtig, da du auch schwere Tragen problemlos heben können musst. Während der Fahrt betreust und pflegst du den Patienten fachgerecht.

    Haben du und dein Team den Patienten sicher im Krankenhaus abgeliefert, bereitest du den Krankenwagen für den nächsten Einsatz vor: Du putzt und desinfizierst das Innere des Fahrzeugs und stellst sicher, dass alle medizinischen Geräte einwandfrei funktionieren. Außerdem sorgst du dafür, dass der Wagen wieder voll betankt und verkehrssicher ist.

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    Rettungssanitäter/in Gehalt

    Rettungssanitäter/innen werden rein schulisch ausgebildet. Je nachdem, ob du den Unterricht in Voll- oder Teilzeit absolvierst, dauert die Ausbildung zwischen drei und zwölf Monaten. Neben deinem Unterricht an Ausbildungsstätten für den Rettungsdienst absolvierst du auch ein Praktikum in einer Rettungswache oder einem Krankenhaus.

    Während deiner Ausbildung lernst du alles, was für die richtige Notfallversorgung von Menschen wichtig ist. Du erhältst Einblicke in die grundlegende Anatomie und Physiologie des Menschen, um zu wissen, wie ein Körper überhaupt funktioniert.

    Du lernst außerdem, wie man im Notfall richtig mit den Patienten umgeht. Welche Arten von Verletzungen gibt es und wie erhält man lebenswichtige Körperfunktionen aufrecht? Auch wie man einen Menschen wiederbelebt musst du wissen. Neben der Erstversorgung sind auch der Transport und die richtige Lagerung im Fahrzeug, je nach Art der Verletzung, entscheidend.

    Letztlich musst du natürlich auch wissen, wie man mit dem Einsatzfahrzeug richtig umgeht. Du lernst, wie man den Krankenwagen vorbereitet und auf welche Dinge du achten musst, wenn du den Wagen nach einem Einsatz wartest.

    Nach der Ausbildung arbeiten Rettungssanitäter/innen vorwiegend bei Rettungs- und Krankentransportdiensten oder bei der Blutspende. Um die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern, hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel eine Weiterbildung zum/zur Ausbilder/in für Erste Hilfe machen. Auch ein Studium im Bereich Sanitäts- und Rettungswesen oder gar Humanmedizin ist denkbar.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Immer und überall im Einsatz.

    Rettungssanitäter/in Bilder

    Als Rettungssanitäter/in wechseln deine Einsatzorte ständig – ob auf dem Sportplatz oder der Autobahn, du bist dort, wo man dich braucht. Gemeinsam haben all diese Einsätze das Einsatzfahrzeug, wo du die Patienten versorgst und transportierst. Du trägst dabei die übliche Schutzkleidung, die dich am Unfallort schnell als Fachkraft kennzeichnet und dich vor Infektionen schützt.

    Typisch für diesen Beruf sind Schicht- und Bereitschaftsdienst, auch an Feiertagen oder dem Wochenende. Je nachdem, wie viele Notrufe eingehen, kann es sein, dass du lange in Bereitschaft auf deinen Einsatz warten musst oder du durchgehend von einem Unfallort zum nächsten fährst. Mit dem verantwortungsvollen Beruf geht eine nicht zu unterschätzende körperliche und seelische Belastung einher, der du gewachsen sein musst.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

  7. 9 Ausbildungsplätze für Rettungssanitäter/in.

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