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Medizinisch-technische/r Assistent/in

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Ausbildung Medizinisch-technische/r Assistent/in
Berufsbild Medizinisch-technischer Assistent
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Medizinisch-technische/r Assistent/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Ein Beruf, der den Umgang mit Mensch und Maschine vereint? Den gibt es tatsächlich! In der Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in lernst du, mithilfe von komplexer Technik verschiedenste Untersuchungen an Patienten durchzuführen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Chemie

  • Interesse an Medizin

  • Spaß am Umgang mit Technik und Computern

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne mit Menschen umgehst

  • Psychisch stabil bist

  • Eine ruhige Hand hast

  • Einfühlungsvermögen mitbringst

Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in: Dein Einsatz für Patienten

Deine Aufgaben als MTA: Untersuchungen für Medizin und Forschung

Berufsbild Medizinisch-technischer Assistent

Ob in Arztpraxen, Kliniken, Labors oder Forschungseinrichtungen – überall braucht es Experten, die medizinische Geräte bedienen können und gleichzeitig einen sehr guten Draht zu den Patienten haben. Genau das vermittelt dir die Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in – kurz MTA. Die schulische Ausbildung bereitet dich darauf vor, Herz- oder Hirnströme zu messen, Röntgenaufnahmen zu erstellen oder Körperflüssigkeiten im Labor zu untersuchen. Auf Basis dieser wichtigen Ergebnisse können Ärzte Diagnosen stellen und Therapien anordnen. Dein Aufgabengebiet ist abhängig von der Fachrichtung die du wählst, denn in der Ausbildung zum/zur MTA kannst du dich auf Funktionsdiagnostik, Radiologie oder Laboratoriumsmedizin spezialisieren.

In der Fachrichtung Funktionsdiagnostik untersuchst du den Zustand des menschlichen Nervensystems, des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge und von Hals, Nase und Ohren. Du führst Hörtests durch oder zeichnest Herztöne auf, machst Ultraschalluntersuchungen und entnimmst Blutproben. Indem du Gehirnströme und Muskelfunktionen kontrollierst, kann der Arzt Krankheiten wie Epilepsie oder Demenz feststellen.

Als Radiologieassistent/in bedienst du Röntgengeräte, die Knochenbrüche sichtbar machen, oder Kernspintomografen, die mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Organe scannen. Tumorpatienten stehst du bei der Strahlentherapie zur Seite und bedienst die Bestrahlungsgeräte.

Als Laboratoriumsassistent/in untersuchst du Blut, Urin, Hautgewebe oder Magensaft im Labor auf Veränderungen oder Krankheitserreger. Mithilfe von Laborgeräten wie Mikroskop oder Fotometer nimmst du Messungen vor, bestimmst die Blutgruppe oder legst Gewebe- und Erregerkulturen in Petrischalen an.

Theorie und Praxis: So wirst du MTA

Medizinisch-technische/r Assistent/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in dauert drei Jahre. Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, wird sie von Berufsfachschulen angeboten. Trotzdem kommt die Praxis nicht zu kurz – in mehreren Praktika lernst du den Arbeitsalltag in einem Krankenhaus oder einer anderen medizinischen Einrichtung kennen. An staatlichen Schulen, die meist an eine Klinik angeschlossen sind, wird kein oder nur ein geringes Schulgeld verlangt. Privatschulen sind dagegen oft teurer. Eine Ausbildungsvergütung gibt es nur in manchen Einrichtungen, du hast jedoch die Möglichkeit, BAföG zu beantragen.

Der theoretische und praktische Unterricht an der Schule bietet dir einen bunten Mix, der auf deine Fachrichtung abgestimmt ist. Du lernst zunächst medizinische, chemische und physikalische Grundlagen: Wie ist der Körper aufgebaut? Welche Krankheiten und Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie lauten die Fachbegriffe? Du übst den Umgang mit den verschiedenen Geräten und Verfahren in der Funktionsdiagnostik, Radiologie und Labormedizin. Aber auch Psychologie, Fachenglisch, Mathe und spezielle Computersoftware steht auf dem Stundenplan.

Am Ende deiner Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in musst du nur noch die mündliche, praktische und schriftliche Abschlussprüfung bestehen. Mit deinem Ausbildungszeugnis in der Tasche wirst du in Krankenhäusern, Facharztpraxen, medizinischen Laboratorien oder Forschungsinstituten gebraucht. In verschiedensten Fortbildungen kannst du dein Wissen ständig erweitern.

Dein Arbeitsumfeld als MTA: Mit Mensch und Maschine

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Je nach Fachrichtung bist du in deiner Ausbildung zum/zur medizinisch-technischen Assistenten/in vor allem in Praxis- und Untersuchungsräumen oder Labors im Einsatz. Bevor du jedoch eine Untersuchung durchführen kannst, bereitest du die Patienten geduldig darauf vor: Du erklärst ihnen den Ablauf und berätst sie zu möglichen Nebenwirkungen oder Schmerzen. Um vor allem kleinen Patienten die Angst zu nehmen, ist dein Einfühlungsvermögen gefragt. Dir muss außerdem bewusst sein, dass du jeden Tag mit kranken Menschen zu tun hast. Bist du psychisch belastbar und hast keine Berührungsängste, wird dir das aber nicht schwer fallen.

Da deine Testergebnisse die Basis für Diagnose und Behandlung von Menschen bilden, ist höchste Sorgfalt und Genauigkeit gefordert. Auch beim Bedienen der Geräte trägst du große Verantwortung für deine und die Sicherheit der Patienten. So sind zum Beispiel strenge Vorschriften zum Schutz vor den krebserregenden Röntgenstrahlen, Infektionen und Verletzungen einzuhalten. Deshalb trägst du auch Schutzkittel, Handschuhe oder Mundschutz bei der Arbeit. Vor allem in Krankenhäusern oder rund um die Uhr bewachten Schlaflabors wirst du im Schichtdienst eingesetzt und arbeitest auch nachts oder am Wochenende.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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