Medizinisch-technische/r Assistent/in.

Ausbildungsgehalt:
kein Gehalt
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Medizinisch-technische/r Assistent/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Medizinisch-technische/r Assistent/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Medizinisch-technische/r Assistent/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Medizinisch-technische/r Assistent/in?

  • In der Ausbildung zum/zur Medizinisch-technische/r Assistent/in lernst du, Patienten mit der Hilfe von medizinischen Geräte zu untersuchen und zu testen.
  • Deine Ausbildung findet vorwiegend in der Berufsschule sowie in Untersuchungsräumen, medizinische Fachabteilungen und Krankenstationen statt.
  • Die Ausbildung gehört in die Berufsbereiche Medizin und Gesundheit.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Medizinisch-technische/r Assistent/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Medizinisch-technische/r Assistent/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Medizin

  • Spaß am Umgang mit Technik und Computern

  • Freude an Umgang mit Menschen

  • Einfühlungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Deutsch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob in Arztpraxen, Kliniken, Labors oder Forschungseinrichtungen – überall braucht es Experten, die medizinische Geräte bedienen können und gleichzeitig einen sehr guten Draht zu den Patienten haben.

Genau das vermittelt dir die Ausbildung zum/zur Medizinisch-technische/r Assistent/in – kurz MTA. Die schulische Ausbildung bereitet dich darauf vor, Herz- oder Hirnströme zu messen, Röntgenaufnahmen zu erstellen oder Körperflüssigkeiten im Labor zu untersuchen.

Auf Basis dieser wichtigen Ergebnisse können Ärzte Diagnosen stellen und Therapien anordnen. Dein Aufgabengebiet ist abhängig von der Fachrichtung die du wählst, denn in der Ausbildung zum/zur MTA kannst du dich auf Funktionsdiagnostik, Radiologie oder Laboratoriumsmedizin spezialisieren.

In der Fachrichtung Funktionsdiagnostik untersuchst du den Zustand des menschlichen Nervensystems, des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge und von Hals, Nase und Ohren.

Du führst Hörtests durch oder zeichnest Herztöne auf, machst Ultraschalluntersuchungen und entnimmst Blutproben. Indem du Gehirnströme und Muskelfunktionen kontrollierst, kann der Arzt Krankheiten wie Epilepsie oder Demenz feststellen.

Als Radiologieassistent/in bedienst du Röntgengeräte, die Knochenbrüche sichtbar machen, oder Kernspintomografen, die mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Organe scannen. Tumorpatienten stehst du bei der Strahlentherapie zur Seite und bedienst die Bestrahlungsgeräte.

Als Laboratoriumsassistent/in untersuchst du Blut, Urin, Hautgewebe oder Magensaft im Labor auf Veränderungen oder Krankheitserreger. Mithilfe von Laborgeräten wie Mikroskop oder Fotometer nimmst du Messungen vor, bestimmst die Blutgruppe oder legst Gewebe- und Erregerkulturen in Petrischalen an.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Medizinisch-technische/r Assistent/in dauert drei Jahre. Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, wird sie von Berufsfachschulen angeboten.

Trotzdem kommt die Praxis nicht zu kurz – in mehreren Praktika lernst du den Arbeitsalltag in einem Krankenhaus oder einer anderen medizinischen Einrichtung kennen. An staatlichen Schulen, die meist an eine Klinik angeschlossen sind, wird kein oder nur ein geringes Schulgeld verlangt.

Privatschulen sind dagegen oft teurer. Eine Ausbildungsvergütung gibt es nur in manchen Einrichtungen, du hast jedoch die Möglichkeit, BAföG zu beantragen.

Der theoretische und praktische Unterricht an der Schule bietet dir einen bunten Mix, der auf deine Fachrichtung abgestimmt ist. Du lernst zunächst medizinische, chemische und physikalische Grundlagen:

Wie ist der Körper aufgebaut? Welche Krankheiten und Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie lauten die Fachbegriffe? Du übst den Umgang mit den verschiedenen Geräten und Verfahren in der Funktionsdiagnostik, Radiologie und Labormedizin. Aber auch Psychologie, Fachenglisch, Mathe und spezielle Computersoftware steht auf dem Stundenplan.

Am Ende deiner Ausbildung zum/zur Medizinisch-technische/r Assistent/in musst du nur noch die mündliche, praktische und schriftliche Abschlussprüfung bestehen.

Mit deinem Ausbildungszeugnis in der Tasche wirst du in Krankenhäusern, Facharztpraxen, medizinischen Laboratorien oder Forschungsinstituten gebraucht. In verschiedensten Fortbildungen kannst du dein Wissen ständig erweitern.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Je nach Fachrichtung bist du in deiner Ausbildung zum/zur Medizinisch-technische/r Assistent/in vor allem in Praxis- und Untersuchungsräumen oder Labors im Einsatz. Bevor du jedoch eine Untersuchung durchführen kannst, bereitest du die Patienten geduldig darauf vor:

Du erklärst ihnen den Ablauf und berätst sie zu möglichen Nebenwirkungen oder Schmerzen. Um vor allem kleinen Patienten die Angst zu nehmen, ist dein Einfühlungsvermögen gefragt. Dir muss außerdem bewusst sein, dass du jeden Tag mit kranken Menschen zu tun hast. Bist du psychisch belastbar und hast keine Berührungsängste, wird dir das aber nicht schwer fallen.

Da deine Testergebnisse die Basis für Diagnose und Behandlung von Menschen bilden, ist höchste Sorgfalt und Genauigkeit gefordert. Auch beim Bedienen der Geräte trägst du große Verantwortung für deine und die Sicherheit der Patienten.

So sind zum Beispiel strenge Vorschriften zum Schutz vor den krebserregenden Röntgenstrahlen, Infektionen und Verletzungen einzuhalten. Deshalb trägst du auch Schutzkittel, Handschuhe oder Mundschutz bei der Arbeit. Vor allem in Krankenhäusern oder rund um die Uhr bewachten Schlaflabors wirst du im Schichtdienst eingesetzt und arbeitest auch nachts oder am Wochenende.

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