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Duales Studium Innenausbau

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Duales Studium Innenausbau Gehalt
  • Gehalt: 945 Euro
  • Abschluss: Bachelor of Engineering
  • Arbeitsmarkt: gut

Darum bist du hier richtig:

Was du machst, hat Hand und Fuß: Schon damals hast du an deinem Baumhaus herumgesägt und der Innenraum eines Flugzeugs fasziniert dich bis heute. Mit einem dualen Studium Innenausbau greifst du tief in die Materie des Bauingenieurwesens. Dabei befördern dich dein räumliches Vorstellungsvermögen und technische Raffinesse schnell zum/zur Chef/in der Baustelle.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • (Fach-)Abitur

  • Machermentalität

  • Reichtum an Ideen und Visionen

Das brauchst du für die Uni:

  • Eigeninitiative

  • Organisationstalent

  • Lieblingsfächer: Naturwissenschaften

Duales Studium Innenausbau: Mit Mut und Stil schöner wohnen

Dein Duales Studium Innenausbau: Bau dich auf

Berufsbild Duales Studium Innenausbau

Das duale Studium Innenausbau verläuft über mindestens sechs Semester. Du genießt eine ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung, die dir im weiteren Studienverlauf Raum für individuelle Schwerpunkte lässt. Dabei warten alte Bekannte auf dich: Mathematik und Chemie legen den Grundstein deines Studiums. Du lernst, welche Chemikalien im Bauwesen von Bedeutung sind und löst Aufgaben der angewandten Mathematik. Danach kannst du mit folgenden Fächern rechnen:

  • Bauphysik: Welche physikalischen Kräfte wirken beim Bau? Gerade im Sinne der Funktionalität lernst du Wärme zu speichern, schalldicht zu isolieren und eine maximale Lichtzufuhr zu ermöglichen. Dafür wirst du Konstruktionen berechnen und verschiedene Messtechniken kennenlernen.

  • Baurecht: Im Baugewerbe müssen Verträge und Rechtsgrundlagen geregelt werden. Das Modul Baurecht zeigt dir die fachgemäße Abwicklung von Mängelansprüchen, macht dich fit im Umgang mit Verträgen und offenbart dir Risiken bei der Vertragserstellung.

  • Möbelbau: Ob Küche, Schlafzimmer, Bad oder Büro: Die Planung und Konstruktion von Möbeln erfordert eine besondere Ausbildung. Dabei zählt auch die wirtschaftliche Betrachtung. Denn nach jeder Umsetzung folgt eine Erfolgskontrolle – das sogenannte Controlling.

  • Betriebswirtschaftslehre: Grundsätzlich stehen alle Bereiche deines Studiums in einem wirtschaftlichen Zusammenhang. Immerhin sollen deine Entwürfe dir oder deinem Arbeitgeber Geld einbringen. Die Betriebswirtschaftslehre ist also fester Bestandteil deines Studiums und gibt dir das ökonomische Know-how mit auf den Weg.

Hast du alle Fächer erfolgreich absolviert und deine Bachelorarbeit souverän verteidigt, erhältst du am Ende deines Studiums den Ingenieurstitel Bachelor of Engineering. Dieser dient nicht nur der Wanddekoration, sondern beweist deine ingenieurswissenschaftlichen Fähigkeiten. Außerdem qualifiziert er dich für ein anschließendes Masterstudium. So kannst du dich in Bereichen der Holztechnik oder der Innenarchitektur weiterbilden. In der Regel brauchst du dafür weitere zwei Jahre.

Sowohl für dein Studium, als auch für dein späteres Arbeitsumfeld sind Fantasie und Vorstellungskraft gefragt. Gleichzeitig solltest du logisch denken können. Denn realistische und kreative Bauvorhaben entstehen nur dann, wenn deine Ideen die Gesetze der Physik einhalten.

Am Ende verlässt du den Hörsaal als Multitalent: Du verstehst Konstruktionsprinzipien und Bauarten, kannst Entwürfe in die Tat umsetzen und weißt das Ganze in einen betriebswirtschaftlichen Kontext zu setzen.

Praxis in deinem dualen Studium: Wer bauen will, muss bauen können

Duales Studium Innenausbau Gehalt

Deine Machermentalität wird sich freuen: Anstatt im Sitz deines Hörsaals zu versinken, packst du selber mit an. Ob auf der Baustelle, dem Messegelände oder im Büro: In deinem dualen Studium sammelst du wertvolle Praxiserfahrungen. Dabei entscheidet die Art deines Studiums über Umfang, Abschluss und Zeitrahmen. Studierst du ausbildungsintegrierend, absolvierst du neben deinem Bachelor auch eine anerkannte Berufsausbildung und hast am Ende zwei Abschlüsse in der Tasche. In jedem Fall bekommst du ein entsprechendes Ausbildungsgehalt. Eine Belohnung für deine harte Arbeit und die reichlich Zeit, die du in dein duales Studium steckst.

Verbinden lässt sich dein Studium zum Beispiel mit diesen Ausbildungsberufen:

  • Tischler/in: Schonmal eine Halfpipe aus Fichte gebaut? Oder eine Kaffeebar aus Eiche? Als Tischler/in warten verschiedenste Hölzer darauf, von dir verarbeitet zu werden. Fertige unverwechselbare Unikate nach individuellen Wünschen und mache deine Kunden happy.

  • Technische/r Systemplaner/in: Diese Ausbildung erfordert vor allem dein Zeichentalent. Du musst Konstruktionen, Entwürfe oder Detailpläne auf Papier bringen können und im Umgang mit 3D Animationen den Durchblick behalten.

Anders dagegen: Die praxisintegrierende Variante. Hier sammelst du Berufserfahrungen in Form eines Langzeitpraktikums, wobei dein Arbeitgeber die Vergütung individuell festlegen kann. Außerdem erhältst du kein Ausbildungszeugnis. Oft übernimmt dein Ausbildungsbetrieb jedoch auch anfallende Studiengebühren. Über ein bettelarmes Studentenleben brauchst du dir also keine Gedanken machen.

Wann, wo und wie lange du arbeitest, hängt von dem Aufbau deines dualen Studiums ab. Dafür gibt es unterschiedliche Zeitmodelle: Haben sich dein Arbeitgeber und die Uni auf das Wochenmodell geeinigt, arbeitest du drei Tage im Betrieb und hast an zwei Tagen Vorlesungen. Das Blockmodell dagegen verteilt deine Arbeits- und Studienzeit eher konstant. In der Regel wechseln sich Ausbildung und Studium alle drei Monate ab.

Deine Baustellen der Zukunft: Dein späteres Berufsumfeld

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Fertigungsprozesse im Unternehmen planen, den Innenausbau von Messegeländen übernehmen oder eigenständig Projekte leiten: Deine Allrounder-Ausbildung qualifiziert dich für vielseitige Tätigkeiten. Grundsätzlich bist du als Innenausbauer/in für die Sanierung und Restauration von Gebäuden zuständig. So zählen zu deinen zukünftigen Arbeitgebern Unternehmen der Bauindustrie oder Ingenieurbüros.

Im Gegensatz zu Vollzeitstudenten, bist du in Theorie und Praxis ausgebildet. Dein duales Studium spricht also für sich: Es beweist viel Organisationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Du hebst dich positiv aus der Masse hervor und kannst im Laufe deiner Karriere Führungspositionen anvisieren. Weil du Gesichter, Unternehmens- und Arbeitsabläufe kennst, sind die Übernahmechancen in deinem Ausbildungsbetrieb sehr hoch.

Pocht eher deine kreative Ader? Dann lass deiner künstlerischen Freiheit im Produktdesign freien Lauf. Das nötige Wissen und die Erfahrung mit CAD-Programmen bringst du auf jeden Fall mit.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Duales Studium finden

Die Schule hast du geschafft und nun möchtest du dein duales Studium beginnen. Dafür heißt es aber zunächst: dualen Studienplatz finden! Dabei suchst du nach einem passenden Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Dein Ausbildungsbetrieb arbeitet oftmals mit einer Hochschule zusammen und wird dich entsprechend vermitteln.

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Duales Studium starten

Glückwunsch: Du hast es geschafft. Nun liegen spannende Jahre vor dir, in denen du fleißig studierst und dein theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden darfst. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Start deines dualen Studiums.

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Wer dual studieren möchte, muss nicht nur mit besonders guten Noten glänzen, sondern sein Engagement und seinen Ehrgeiz auch in der Bewerbung zeigen. Damit es mit dem dualen Studienplatz auch sicher hinhaut, hilft dir AZUBI.DE.

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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