Tischler/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Tischler/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Tischler/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €682 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €585
  • 2. Lehrjahr: €683
  • 3. Lehrjahr: €780
2.

Wie lange dauert die Tischler/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Tischler/in?

  • In deiner Ausbildung als Tischler/in lernst du, wie man Möbel, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen herstellt oder Innenausbauten durchführst.
  • Die Theorie lernst du an der Berufsschule, in der Praxis arbeitest du bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren oder Holzkonstruktionsteilen im Tischlerhandwerk.
  • Die Ausbildung als Tischler/in gehört zum Bereich des Handwerks.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Tischler/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Tischler/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Präzise Arbeitsweise

  • Kreativität

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wusstest du, dass es das Tischlerhandwerk schon seit dem 14. Jahrhundert gibt? Hast du Lust auf einen Beruf, der traditionelle Holzbearbeitung mit moderner Technik verbindet, bist du in der Ausbildung als Tischler/in richtig!

Aus Massivholz oder Spanplatten erschaffst du Schränke, Türen, Treppen oder ganze Ladeneinrichtungen. Vom Entwurf über den Zuschnitt bis zum Verleimen – jedes Möbelstück ist eine Einzelanfertigung und somit etwas ganz besonderes.

Als Holz-Profi kannst du zudem Parkett verlegen oder Wandverkleidungen einbauen. Auch das kaputte Erbstück von der Großmutter möbelst du als Tischler/in fachgerecht wieder auf.

Braucht ein Kunde einen individuell angefertigten Büroschrank und Schreibtisch, ist er bei dir als Tischler/in an der richtigen Adresse! Zunächst berätst du ihn zu den verschiedenen Holzarten, nimmst vor Ort Maß und erstellst mithilfe des Computers einen Entwurf.

In der Werkstatt wählst du das gewünschte Holz aus und schneidest es gemäß des Bauplans an der Kreissäge grob zu. Mit dem Hobel bringst du es auf Maß. Mit computergesteuerten CNC-Maschinen fräst du Profile und bohrst Löcher, stemmst per Hand Schlitze oder Vertiefungen aus.

Stimmen die Einzelteile auf den Millimeter genau, geht es an die Behandlung der Oberflächen: Mit Schleifmaschinen gibst du dem Holz den letzten Schliff. Um das Holz zu versiegeln, lasierst du es. Noch edler wird es, indem du transparente oder farbige Lacke aufträgst.

Sind die Oberflächen getrocknet und poliert, folgt die Montage: Du verleimst die Kanten und verklebst sie miteinander. Der endgültige Einbau erfolgt beim Kunden vor Ort, wo du den Korpus aufstellst, Schienen und Schubladen, Böden und Zwischenwände einbaust. Die Türen schraubst du mit beweglichen Scharnieren an. Jetzt fehlen nur noch die Griffe und fertig ist das Büro!

Ob eine Ausbildung als Tischler/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Tischler/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das praktische Handwerk lernst du von der Pike auf in einem Tischlereibetrieb. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen vertiefst du dein theoretisches Wissen rund um Holz in der Berufsschule.

Während deiner Ausbildung als Tischler/in lernst du die Kunst der Holzbearbeitung in all ihren Facetten. Du übst das Konstruieren von Entwürfen am Computer, den Umgang mit den verschiedenen Handwerkzeugen und Maschinen und das Behandeln der Oberflächen.

Zwar übernehmen heutzutage programmierbare CNC-Maschinen den Großteil der Arbeit, doch das manuelle Tischlern musst du auch drauf haben! Schon bald nach Beginn deiner Ausbildung als Tischler/in hältst du dein erstes Holzprodukt in den Händen und erkennst auf den ersten Blick den Unterschied zwischen Eiche und Birke.

Mit der Zeit werden deine Bauprojekte immer größer und komplexer und du darfst beim Kunden vor Ort die Montage unterstützen. Auch lernst du, wie man Teile aus Glas, Metall oder Kunststoff einbaut.

Hast du dein Ausbildungszeugnis in der Hand, kannst du in Bautischlereien oder bei Holzwaren- und Möbelherstellern durchstarten. Willst du die Karriereleiter als Tischler/in noch weiter nach oben klettern und mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Tischlermeister/in weiterbilden.

Damit rückt auch der Traum von der eigenen Tischlerwerkstatt in greifbare Nähe. Ein Studium in den Fächern Holztechnik oder Architektur ist auch möglich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Tischler/in trifft man dich vor allem in der Werkstatt oder Fertigungsshalle an. Ausgestattet mit Schutzkleidung, bedienst du laute Maschinen und hobelst Holzstücke in Form.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Es liegt also immer ein bisschen Holzstaub in der Luft, außerdem der Geruch nach Leim und Lacken. Deshalb gibt es auch separate Lackierräume, wo du Oberflächen einen schicken Anstrich verpasst. Aber keine Sorge, dank Atemschutz bist du vor den gefährlichen Dämpfen geschützt.

Bringst du für den Beruf als Tischler/in handwerkliches Geschick und ein Gespür für ansprechende Gestaltung mit? Dann bist du aus dem richtigen Holz geschnitzt! Wenn schwere Holzteile gehoben werden müssen, sind ein paar Muckis von Vorteil. Aber auch eine ruhige Hand und Sorgfalt sind gefragt, denn hier zählt Maßarbeit statt Pi mal Daumen. Du hast nicht nur Kontakt mit Holz, sondern auch mit Kunden, die du freundlich berätst.

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