Bau, Architektur, Vermessung

Tischler/in

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Tischler/in Gehalt
  • Gehalt: 572 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Für eine Ausbildung zum/zur Tischler/in bist du aus dem richtigen Holz geschnitzt, wenn du Handarbeit liebst und dich kreativ beim Bau von individuellen Möbeln, Fenstern oder Treppen austoben willst.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Werken und Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Kreativität

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Körperlich fit bist

  • Sorgfältig arbeitest

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Flexibel bist

Ausbildung zum/zur Tischler/in: Aus dem richtigen Holz geschnitzt

Deine Aufgaben: Entwerfen, zuschneiden, verleimen

Berufsbild Tischler

Wusstest du, dass es das Tischlerhandwerk schon seit dem 14. Jahrhundert gibt? Hast du Lust auf einen Beruf, der traditionelle Holzbearbeitung mit moderner Technik verbindet, bist du in der Ausbildung zum/zur Tischler/in richtig! Aus Massivholz oder Spanplatten erschaffst du Schränke, Türen, Treppen oder ganze Ladeneinrichtungen. Vom Entwurf über den Zuschnitt bis zum Verleimen – jedes **Möbelstück ist eine Einzelanfertigung und somit etwas ganz besonderes. Als Holz-Profi kannst du zudem Parkett verlegen oder Wandverkleidungen einbauen. Auch das kaputte Erbstück von der Großmutter möbelst du fachgerecht wieder auf.

Braucht ein Kunde einen individuell angefertigten Büroschrank und Schreibtisch, ist er bei dir an der richtigen Adresse! Zunächst berätst du ihn zu den verschiedenen Holzarten, nimmst vor Ort Maß und erstellst mithilfe des Computers einen Entwurf. In der Werkstatt wählst du das gewünschte Holz aus und schneidest es gemäß des Bauplans an der Kreissäge grob zu. Mit dem Hobel bringst du es auf Maß. Mit computergesteuerten CNC-Maschinen fräst du Profile und bohrst Löcher, stemmst per Hand Schlitze oder Vertiefungen aus.

Stimmen die Einzelteile auf den Millimeter genau, geht es an die Behandlung der Oberflächen: Mit Schleifmaschinen gibst du dem Holz den letzten Schliff. Um das Holz zu versiegeln, lasierst du es. Noch edler wird es, indem du transparente oder farbige Lacke aufträgst. Sind die Oberflächen getrocknet und poliert, folgt die Montage: Du verleimst die Kanten und verklebst sie miteinander. Der endgültige Einbau erfolgt beim Kunden vor Ort, wo du den Korpus aufstellst, Schienen und Schubladen, Böden und Zwischenwände einbaust. Die Türen schraubst du mit beweglichen Scharnieren an. Jetzt fehlen nur noch die Griffe und fertig ist das Büro!

Theorie und Praxis: Deine Karriere als Profi-Holzwurm

Tischler/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Tischler/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das praktische Handwerk lernst du von der Pike auf in einem Tischlereibetrieb. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen vertiefst du dein theoretisches Wissen rund um Holz in der Berufsschule.

Während deiner Ausbildung zum/zur Tischler/in lernst du die Kunst der Holzbearbeitung in all ihren Facetten. Du übst das Konstruieren von Entwürfen am Computer, den Umgang mit den verschiedenen Handwerkzeugen und Maschinen und das Behandeln der Oberflächen. Zwar übernehmen heutzutage programmierbare CNC-Maschinen den Großteil der Arbeit, doch das manuelle Tischlern musst du auch drauf haben! Schon bald hältst du dein erstes Holzprodukt in den Händen und erkennst auf den ersten Blick den Unterschied zwischen Eiche und Birke. Mit der Zeit werden deine Bauprojekte immer größer und komplexer und du darfst beim Kunden vor Ort die Montage unterstützen. Auch lernst du wie man Teile aus Glas, Metall oder Kunststoff einbaut.

Hast du dein Ausbildungszeugnis in der Hand, kannst du in Bautischlereien oder bei Holzwaren- und Möbelherstellern durchstarten. Willst du die hölzerne Karriereleiter noch weiter nach oben klettern und mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Tischlermeister/in weiterbilden. Damit rückt auch der Traum von der eigenen Tischlerwerkstatt in greifbare Nähe. Ein Studium in den Fächern Holztechnik oder Architektur ist auch möglich.

Dein Arbeitsumfeld: Kreativ und tatkräftig in der Werkstatt

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In der Ausbildung zum/zur Tischler/in trifft man dich vor allem in der Werkstatt oder Fertigungsshalle an. Ausgestattet mit Schutzkleidung, bedienst du laute Maschinen und hobelst Holzstücke in Form. Und wie das Sprichwort so schön sagt: Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Es liegt also immer ein bisschen Holzstaub in der Luft, außerdem der Geruch nach Leim und Lacken. Deshalb gibt es auch separate Lackierräume, wo du Oberflächen einen schicken Anstrich verpasst. Aber keine Sorge, dank Atemschutz bist du vor den gefährlichen Dämpfen geschützt.

Bringst du handwerkliches Geschick und ein Gespür für ansprechende Gestaltung mit? Dann bist du aus dem richtigen Holz geschnitzt! Wenn schwere Holzteile gehoben werden müssen, sind ein paar Muckis von Vorteil. Aber auch eine ruhige Hand und Sorgfalt sind gefragt, denn hier zählt Maßarbeit statt Pi mal Daumen. Du hast nicht nur Kontakt mit Holz, sondern auch mit Kunden, die du freundlich berätst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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