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Hörgeräteakustiker/in

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Ausbildung Hörgeräteakustiker/in
Berufsbild Hörgeräteakustiker
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Hörgeräteakustikerin Bilder
Hörgeräteakustiker/in Gehalt
  • Gehalt: 443 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Was für ein Sound, der da aus den Musikboxen erklingt. Hörst du ihn auch? Du hast Glück, deine Ohren scheinen noch in einwandfreiem Zustand zu sein. In deiner Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in kannst du dieses wertvolle Stück Lebensqualität an andere Menschen weitergeben – durch gezieltes Handwerk, welches du erlernen wirst.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Die mittlere Reife oder einen höheren Abschluss

  • Geschicklichkeit bei Aufgaben des Handwerks

  • Gute Leistungen in Mathematik und Physik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Freundlich mit Menschen umgehen kannst

  • Einfühlungsvermögen besitzt

  • Dich für Technik interessierst

Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in – technische Wunder bewirken

Deine Aufgabe: Gezielt Hörleistung verbessern

Berufsbild Hörgeräteakustiker

Kennst du dieses Gefühl nach dem Fliegen, wenn du Druck auf den Ohren hast? Du nimmst die Umwelt weniger wahr, bist in gewisser Weise abgeschnitten von ihr. Es gibt Menschen, die schon von Geburt an schlecht hören, durch einen Unfall plötzlich eingeschränkt sind oder deren Hörleistung im Alter nachlässt. Ebenso gibt es Situationen, in denen man sich vor Lärm schützen möchte und auch muss – den Ohren zu liebe.

In deiner Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in eignest du dir Fachwissen zu Hörsystemen und Gehörschutz unterschiedlicher Art an. So wirst du mit der Zeit zum Profi, um deine Kunden individuell zu beraten und dich an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Damit das ideale Hörgerät beziehungsweise der Gehörschutz für den Kunden hergestellt sowie angepasst werden kann, führst du Tests durch und nimmst Abdrücke vom Gehörgang. Geschult wirst du in deiner Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in auch in der Herstellung von Otoplastiken – das sind Formpassstücke, die später in die Hörgeräte oder den Gehörschutz eingebaut werden. Anschließend nimmst du die Feineinstellungen vor und weist den Kunden in die Bedienung ein.

Neben technischem Verständnis ist auch dein Feingefühl gefragt, da du mit verschiedenen Charakteren von jung bis alt in Kontakt kommen wirst.

Kommt es also doch mal vor, dass dich eine Beschwerde erreicht, wirst du damit umzugehen wissen. Es handelt sich um eine Reklamation? Kein Problem für dich. In deiner Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in bekommst du beigebracht, wie du Hörhilfen reparierst und wartest.

Im Hintergrund gibt es auch noch kaufmännische Aufgaben zu erledigen: Angebote kalkulieren, Abrechnungen erstellen und die Kundenkartei führen. Dein Ziel bei allem muss stets sein, dass der Kunde am Ende zufrieden ist.

Theorie & Praxis: Zusammenspiel aus Handwerk, Wissenschaft, Medizin und Technologie

Hörgeräteakustiker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in findet dual statt, was bedeutet, dass sowohl in den Ausbildungsbetrieb als auch in die Berufsschule gehst – und das für eine Ausbildungsdauer von drei Jahren. Ab August 2016 gibt es eine neue Berufsbezeichnung. Dann darfst du dich nach abgeschlossener Ausbildung Hörakustiker/in nennen.

Verkürzen kannst du die Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in, wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung oder besonders gute schulische Leistungen während der Ausbildung vorweisen kannst. Den Antrag stellst du bei der Industrie- und Handelskammer, die mit Schule und Ausbildungsbetrieb die Entscheidung fällt.

Gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Bereich der Hörgeräteakustik hast du in der Regel mit der Hochschulreife – oftmals aber auch mit dem mittleren Schulabschluss, den du mit einer Prüfung in der zehnten Klasse erlangst.

In der Berufsschule wirst du theoretisch und mit Hilfe von praktischen Übungen auf deinen Einsatz im Betrieb vorbereitet. Du lernst Grundkenntnisse kennen, die sich vor allem um die Bereiche Kommunikation, Physik, Werken, Mathematik und Biologie drehen.

Mit der Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in erwartet dich eine abwechslungsreiche Zeit in einem zukunftsträchtigen Beruf.

Nach deinem Ausbildungsabschluss hast du die Möglichkeit, noch mehr aus dir herauszuholen. Dein Wissen zu erweitern tut deiner Karriere gut, da sich die Technik stetig weiterentwickelt. Neben internen Schulungen durch deinen Betrieb kannst du selbst die Initiative ergreifen und dich nach Weiterbildungen umschauen. Wenn dich die technische Arbeit schon während deiner Ausbildungszeit interessiert hat, kommt für dich eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in in Frage – mit dem Ziel als Produktentwickler oder in der Herstellung zu arbeiten. Machst du den/die Meister/in, kommst du in den Genuss, selbst Berufsanfänger auszubilden. Auch hast du die Möglichkeit, eine Filiale zu leiten. So sieht es auch beim Studium der Hörakustik aus, welches du mit einem Fachabitur aufnehmen kannst – theoretische Meisterprüfung mit Bachelorabschluss inklusive.

Außerdem gibt es noch folgende Berufsbilder, auf die du dich spezialisieren kannst:

  • Audiotherapeut/in
  • Pädakustiker/in
  • Implant-Spezialist/in

Dein Arbeitsumfeld: Das Zuhause für Hörspezialisten

Hörgeräteakustikerin Bilder

Nach deiner Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker/in kannst du dich bei Betrieben aus dem Hörgeräteakustiker-Handwerk und bei industriellen Herstellern von Hörgeräten bewerben.

Je nach Einteilung hältst du dich mal mehr, mal weniger in Werkstatt, Verkaufsraum, Akustiklabor und Büro auf. Im Kontakt mit Kunden ist es selbstverständlich, auf ein gepflegtes Erscheinungsbild zu achten. Im Labor oder der Werkstatt ist es außerdem angebracht, einen Kittel zu tragen, um die eigene Kleidung zu schützen.

Deine Arbeitszeit richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb. In der Regel wird von montags bis freitags gearbeitet. Bietet dein Arbeitgeber den Kunden aber Bereitschaftsdienste an oder öffnet den Verkaufsraum auch am Samstag, kann es sein, dass sich deine 40-Stunden-Woche verschiebt. Daher solltest du flexibel in deiner Planung sein. Die Frage zur Arbeitszeit kannst du dir zur Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch notieren.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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