Hörakustiker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Hörakustiker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Hörakustiker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €784 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €685
  • 2. Lehrjahr: €775
  • 3. Lehrjahr: €893
2.

Wie lange dauert die Hörakustiker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Hörakustiker/in?

  • In deiner Ausbildung als Hörakustiker/in eignest du dir an der Berufsschule Fachwissen zu Hörsystemen und Gehörschutz an, aber auch Physik, Biologie und Mathe gehören zu deinem Stundenplan.
  • In der Praxisphase bist du im Hörgeräteakustiker-Handwerk bzw. bei industriellen Herstellern von Hörsystemen tätig.
  • Eine Ausbildung als Hörakustiker/in gehört in den Bereich des Gesundheitswesens.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Hörakustiker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Technik/Werken, Deutsch und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Hörakustiker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Feingefühl im Umgang mit Kunden

  • Geschicklichkeit bei Aufgaben des Handwerks

  • Interesse an Mathematik und Physik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken
  • Deutsch
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Hörakustiker/in eignest du dir Fachwissen zu Hörsystemen und Gehörschutz unterschiedlicher Art an. So wirst du mit der Zeit zum Profi, um deine Kunden individuell zu beraten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Damit das ideale Hörgerät, beziehungsweise der Gehörschutz, für den Kunden hergestellt oder angepasst werden kann, führst du in als Hörakustiker/in Tests durch und nimmst Abdrücke vom Gehörgang.

Geschult wirst du in deiner Ausbildung als Hörakustiker/in auch in der Herstellung von Otoplastiken – das sind Formpassstücke, die später in die Hörgeräte oder den Gehörschutz eingebaut werden. Anschließend nimmst du Feineinstellungen – zum Beispiel bei den tiefen Tönen – am Hörsystem vor und weist Kunden in die Bedienung ein.

Neben technischen Kenntnissen und handwerklichem Verständnis ist in diesem Beruf auch dein Feingefühl gefragt, da du mit verschiedenen Charakteren von jung bis alt in Kontakt kommen wirst.

Kommt es also doch mal vor, dass dich eine Beschwerde erreicht, wirst du damit umzugehen wissen. Es handelt sich um eine Reklamation? Kein Problem für dich. In deiner Ausbildung als Hörgeräteakustiker/in bekommst du beigebracht, wie du Hörhilfen reparierst und wartest.

Im Hintergrund gibt es für dich als Hörakustiker/in auch noch kaufmännische Aufgaben zu erledigen: Angebote kalkulieren, Abrechnungen erstellen und die Kundenkartei führen. Dein Ziel bei allem muss stets das gute Hören sein. Und natürlich, dass der Kunde am Ende zufrieden ist.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Hörakustiker/in findet dual statt, was bedeutet, dass du sowohl in den Ausbildungsbetrieb als auch in die Berufsschule gehst – und das für eine Ausbildungsdauer von drei Jahren.

Verkürzen kannst du die Ausbildung als Hörakustiker/in, wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung oder besonders gute schulische Leistungen während der Ausbildung vorweisen kannst. Den Antrag stellst du bei der Industrie- und Handelskammer, die zusammen mit Schule und Ausbildungsbetrieb die Entscheidung fällt.

In der Hörakustiker/in wirst du theoretisch und mithilfe von praktischen Übungen auf deinen Einsatz im Betrieb vorbereitet. Du lernst Grundkenntnisse, die sich vor allem um die Bereiche Kommunikation, Physik, Werken, Mathematik und Biologie drehen.

Mit der Ausbildung als Hörakustiker/in erwartet dich eine abwechslungsreiche Zeit in einem zukunftsträchtigen Beruf. Nach deinem Ausbildungsabschluss hast du die Möglichkeit, noch mehr aus dir herauszuholen. Dein Wissen zu erweitern, tut deiner Karriere gut, da sich die Technik stetig weiterentwickelt.

Neben internen Schulungen durch deinen Betrieb kannst du selbst die Initiative ergreifen und dich nach Weiterbildungen umschauen. Wenn dich die technische Arbeit schon während deiner Ausbildungszeit interessiert hat, kommt für dich eine Weiterbildung als Techniker/in infrage – mit dem Ziel, in der Produktentwicklung oder in der Herstellung zu arbeiten.

Auch hast du die Möglichkeit, eine Filiale zu leiten. So sieht es auch beim Studium der Hörakustik aus, welches du mit einem Fachabitur aufnehmen kannst – theoretische Meisterprüfung mit Bachelorabschluss inklusive.

Außerdem gibt es noch folgende Berufsbilder, auf die du dich spezialisieren kannst:

  • Audiotherapeut/in
  • Pädakustiker/in
  • Implant-Spezialist/in

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Passende Unternehmen.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Hörakustiker/in kannst du dich bei Betrieben aus dem Hörakustiker-Handwerk und bei industriellen Herstellern von Hörgeräten bewerben.

Je nach Einteilung hältst du dich mal mehr, mal weniger in Werkstatt, Verkaufsraum, Akustiklabor und Büro auf. Im Kontakt mit Kunden ist es auch für Auszubildende selbstverständlich, auf ein gepflegtes Erscheinungsbild zu achten. Im Labor oder der Werkstatt ist es außerdem angebracht, einen Kittel zu tragen, um die eigene Kleidung zu schützen.

Deine Arbeitszeit richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb. In der Regel wird von montags bis freitags gearbeitet. Bietet dein Arbeitgeber den Kunden aber Bereitschaftsdienste an oder öffnet den Verkaufsraum auch am Samstag, kann es sein, dass sich deine 40-Stunden-Woche verschiebt. Daher solltest du als angehende/r Hörakustiker/in flexibel in deiner Planung sein.

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