Notfallsanitäter/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Notfallsanitäter/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Notfallsanitäter/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1215 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1141
  • 2. Lehrjahr: €1202
  • 3. Lehrjahr: €1303
2.

Wie lange dauert die Notfallsanitäter/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Notfallsanitäter/in?

Die Ausbildung als Notfallsanitäter/in verschafft dir das nötige Rüstzeug, um an erster Stelle die medizinische Versorgung von Notfallpatienten zu übernehmen. Dabei überprüfst du stets die Transportfähigkeit von Menschen, dokumentierst den jeweiligen Gesundheitszustand und sorgst für die Betriebsfähigkeit aller Rettungs- und Einsatzmittel. Dies geschieht sowohl direkt im Rettungs- und Krankenwagen als auch bei stationären Blutspendediensten. Die Ausbildung gehört zum Gesundheits- und Medizinbereich.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Notfallsanitäter/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe, Deutsch, Psychologie/Ethik und Sport haben.

5.

Passt der Beruf Notfallsanitäter/in zu mir?

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Als Notfallsanitäter/in arbeitest du unter Hochdruck. Hat sich ein schwerer Unfall zugetragen und liegen vielleicht sogar Menschen im Sterben, beginnt dein Einsatz. So fährst du unter Blaulicht und Martinshorn zur Unfallstelle und beurteilst hier, ob der Patient überhaupt transportfähig ist oder ob ein Notarzt verständigt werden muss. Bis dieser eintrifft, sorgst du als Notfallsanitäter/in für lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Deine Aufgabe umfasst sowohl das Beatmen von Patienten als auch das Stillen von Blutungen. So bringst du Unfallopfer zum Beispiel in die stabile Seitenlage, checkst lebenswichtige Körperfunktionen und bringst im Falle der Transportfähigkeit die Patienten auf schnellstem Wege zum Zielort – zum Beispiel ins Krankenhaus.

Danach säuberst du das Fahrzeug und desinfizierst die Rettungsmittel, um beim nächsten Einsatz sofort bereit zu sein. In Rahmen deiner Tätigkeit bist du auch für das Befüllen der Medikamentenbestände verantwortlich. Außerdem pflegst du säuberlich einen Einsatzbericht. Dieser beinhaltet den konkreten Verlauf deiner Arbeit und dokumentiert den Zustand des Patienten.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine duale Ausbildung als Notfallsanitäter/in vereint Praxis und Theorie. Während in deinem Ausbildungsbetrieb die eigentliche Arbeit ausgeführt wird, lernen Auszubildende in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen kennen. Dies findet für gewöhnlich blockweise statt.

Im Unterrichtsraum gehst du die Einsätze vor allem auf theoretische Weise durch. Das bedeutet, du erhältst Antworten auf Fragen wie:

  • Wie wird eine Erstversorgung am Patienten durchgeführt?
  • Woran erkennt man vitale Bedrohungen?
  • Wann sind Rettungsmittel und -geräte betriebsbereit?
  • Was sind die zentralen Maßnahmen der ersten Hilfe?

Während deiner praktischen Ausbildung als Notfallsanitäter/in landest du dann erstmals bei deinem Ausbildungsbetrieb. An deinem Ausbildungsplatz packst schon im ersten Ausbildungsjahr richtig mit an und nimmst schon früh beispielsweise am Patiententransport teil. Du assistierst bei der Arzneimittelzugabe, kontaktierst schon einmal die Zieladresse und betreust die verletzten oder kranken Personen psychisch.

Im Laufe deiner Ausbildung als Notfallsanitäter/in übernimmst du dann bei deinem Arbeitgeber zunehmend Verantwortung. So wirst du eigenständig Gesundheitszustände beurteilen und das Notfallprotokoll führen. Bestehst du am Ende deiner Berufsausbildung die Abschlussprüfung, darfst du dich ganz offiziell Notfallsanitäter/in nennen und kannst qualifiziert in den Ausbildungsberuf einsteigen.

Ob du an dieser Stelle noch eine Weiterbildung anhängen oder deine Bewerbung für ein Studium einreichen möchtest, bleibt natürlich dir überlassen. Letzteres erfordert zwar einen entsprechenden Schulabschluss, befördert dich aber zugleich in höhere Berufsgruppen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Dein Arbeitsumfeld als Notfallsanitäter/in erfordert ein ruhiges Händchen – und zwar in oft hektischen Situationen. Geht es um Leben und Tod, muss die Versorgung von Patienten schnell, aber gründlich und sauber erfolgen. Hierfür benötigst du Entschlossenheit und Reaktionsvermögen zugleich.

Kein Geheimnis: Oft hast im Beruf als Notfallsanitäter/in engen Körperkontakt zu Patienten. Dies erfordert mitunter physische Power. So musst du Unfallopfer teilweise stützen, auf eine Trage heben und den Körper damit für den Weitertransport mobilisieren. Neben der physischen Kraft kommt es in manchen Situation sicherlich auch auf deine psychische Stabilität an. So wirst du im Job unweigerlich mit dem Tod in Berührung kommen. Über jegliche Patientendaten musst du auf jeden Fall Verschwiegenheit bewahren.

Häufig arbeitest du mit medizinischen Geräten. Darunter Defibrillatoren und Beatmungsgeräte. Zudem bist du umgeben von Chemikalien, zum Beispiel kommst du häufig mit Desinfektions- und Rettungsmitteln in Kontakt. Außerdem trägst du als Notfallsanitäter/in spezielle Schutzkleidung wie Einweghandschuhe und Mundschutz. Um dich von Infektionen fernzuhalten, musst du in deinem Beruf ohnehin strenge Arbeitsvorschriften und Sicherheitsbestimmungen einhalten. Damit dich jeder sofort erkennt, trägst du in der Regel auch sichtbare Schutzkleidung.

Fakt ist: Als Notfallsanitäter/in musst du bei Wind und Wetter raus. Außerdem wirst du häufig im Schichtdienst arbeiten. So kann es passieren, dass du am Wochenende oder in der Nacht zum Einsatz fährst. Daran gewöhnst du dich jedoch recht schnell – und darfst dich vor jedem neuen Arbeitstag mit der Tatsache motivieren, dass du in deinem Job Leben rettest!

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