Kameramann/frau.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
variabel
Im Bereich Medien, Gestaltung:
Ausbildung Kameramann/frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kameramann/frau?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Kameramann/frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kameramann/frau mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Physik, Englisch, Deutsch und Kunst haben.

4.

Passt der Beruf Kameramann/frau zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Körperliche Fitness

  • Technisches Verständnis

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Englisch
  • Deutsch
  • Kunst

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du hast Interesse, bei wichtigen öffentlichen Ereignissen wie Parteitagen oder Fernsehshows wie Circus Halligalli direkt vor Ort die besten Bilder einzufangen? Oder möchtest du dich doch lieber kreativ in Filmproduktionen betätigen? Kein Problem! Mit der Ausbildung zum/zur Kameramann/frau bieten sich dir vielfältige Möglichkeiten.

In deiner Ausbildung zum/zur Kameramann/frau kannst du sowohl im journalistischen Umfeld – das heißt beispielsweise in der Berichterstattung – als auch in der künstlerischen Bildgestaltung bei Film-, Fernseh- oder Internetproduktionen tätig werden.

Bevor du bei einer kreativen Produktion mit deiner Arbeit beginnst, machst du dich mit dem Stoff und dem Drehbuch vertraut, nimmst an vorbereitenden Gesprächen zur Konzeption teil, überlegst, welches technische Equipment für den Job benötigt wird und besichtigst verschiedene Drehorte.

Während des Drehs arbeitest du stets eng mit der Regie zusammen. Gemeinsam besprecht ihr Einstellungen und Kamerafahrten, welche du im Anschluss durchführst. In der Post-Production-Phase – das heißt in der finalen Bearbeitung und Fertigstellung – wirkst du beratend bei der Auswahl des abgedrehten Materials mit. Weitere Bereiche, in denen du tätig werden kannst, sind die Produktion von Reportagen, Dokumentationen sowie Industrie- und Werbefilmen.

Bei der Arbeit im journalistischen Rahmen nimmst du in deiner Ausbildung zum/zur Kameramann/frau in erster Linie aktuelle Ereignisse auf. Diese Aufnahmen werden als Liveschaltungen in Sendungen unterschiedlicher Art übertragen.

Bestimmt hast du nach einem Fußballspiel schon mal ein Interview mit einem Spieler gesehen oder eine Transferschaltung aus der Tagesschau zu einem Reporter, welcher vor Ort berichtete – nach deiner Ausbildung stehst du als Kameramann/frau hinter der Kamera!

Ob eine Ausbildung als Kameramann/frau wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Der Beruf als Kameramann/frau kann sowohl als schulische Ausbildung als auch als Weiterbildung absolviert werden. Da der Ablauf der Ausbildung zum/zur Kameramann/frau nicht von staatlicher Seite geregelt wird, legen die jeweiligen Bildungsträger die Zulassungsvoraussetzungen sowie den Lehrplan fest. Die Ausbildung ist meist auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt.

Möchtest du die Weiterbildung zum/zur Kameramann/frau absolvieren, solltest du über einen Abschluss in einem themenverwandten anerkannten Ausbildungsberuf sowie entsprechende Berufserfahrung verfügen.

Hast du keine abgeschlossene Berufsausbildung, musst du mindestens fünf Jahre einschlägige Berufstätigkeit nachweisen können. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass die Bildungsträger das Bestehen einer Aufnahmeprüfung sowie ein Mindestalter voraussetzen.

Ferner solltest du beachten, dass du während der Aus- oder Weiterbildung in der Regel nicht bezahlt wirst und zusätzlich Lehrgangs- oder Prüfungsgebühren zahlen musst. Diese sind ebenfalls vom Bildungsträger abhängig. Absolvierst du während deiner Ausbildung ein Praktikum, kann es jedoch sein, dass dieses vergütet wird.

Inhaltlich setzt du dich in der Ausbildung zum/zur Kameramann/frau mit den Grundlagen der Technik, Bildgestaltung und Dramaturgie beim Filmen auseinander. Dabei lernst du den Umgang mit Film- und Videokameras und erfährst zudem, wie beim Schnitt eines Films in der Postproduktion vorgegangen wird – Theorie und Praxis werden hier eng miteinander verwoben.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Kameramann/frau bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Das Arbeitsumfeld, in dem du dich in deiner Ausbildung zum/zur Kameramann/frau bewegst, ist stark davon abhängig, in welcher thematischen Richtung du tätig sein möchtest. Entscheidest du dich für ein journalistisches Umfeld im Fernsehen, kann es durchaus sein, dass du viel unterwegs bist – schließlich gilt es, aktuelle Bilder am Ort des Geschehens einzufangen.

Siehst du dich bereits als rechte Hand von Quentin Tarantino Oscar-verdächtige Kamerafahrten einfangen, wirst du eher an Filmsets sowie in Filmstudios tätig sein. Wie du dir vorstellen kannst, sind die Drehorte, an denen du arbeiten wirst, gänzlich vom jeweiligen Film abhängig – dies bietet dir im Idealfall die Möglichkeit, viel in der Welt rumzukommen und aufregende Gegenden kennenzulernen.

Deine Arbeitszeiten sind, wie auch dein Arbeitsplatz, davon abhängig, an welchem Projekt du mitwirkst. Benötigt eine Sondersendung der Tagesthemen Sonntagnacht eine Liveschaltung, liegt es an dir, den anwesenden Reporter ins rechte Bild zu rücken. Wird Til Schweiger in seinem neuen Film bei Nacht über die Dächer von Paris gejagt, ist es als Kameramann/frau auch da deine Aufgabe, die Szene in den Kasten zu kriegen.

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