Journalist/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
variabel
Im Bereich Medien, Gestaltung:
Ausbildung Journalist/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • In der Regel die Hochschulreife

    • Gute Noten in Deutsch und Englisch

    • Objektivität

    • Interesse an aktuellen Themen – von Wirtschaft über Kultur bis hin zur Politik

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Offen auf Menschen zugehen kannst

    • Bereit bist jeden Tag Neues zu lernen

    • Komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen kannst

    • Flexibel bist

  2. Deine Aufgaben: Berichten, interviewen und moderieren.

    Berufsbild Journalist/in

    Du kannst gut schreiben, klar formulieren, kritisch denken sowie analysieren? Das ist super! Als Journalist/in musst du vor allem text- und sprachfest sein. Um das perfekte Bild, den passenden O-Ton oder die kritische Stellungnahme für die Leser, Zuschauer oder Zuhörer einzufangen, machst du dich mit Aufnahmegeräten, Mikrofonen, Fotoapparaten und Kameras auf die Jagd.

    Deine erste Tat am frühen Morgen ist es, Zeitungen, soziale Netzwerke und Onlinemedien zu durchforsten, während du im Radio den Nachrichten aus aller Welt lauschst. Du interessierst dich nicht nur für Politik-, Kultur-, Wirtschaft-, Sport- oder Reisethemen, sondern möchtest andere Leser über Neuigkeiten auf diesen Gebieten informieren, begeistern oder bewegen? Dann ist die Ausbildung zum/zur Journalisten/in genau das Richtige für dich! Die Tätigkeiten als Journalist/in sind vielfältig und bunt: Grundsätzlich beschaffst du relevante Informationen, wertest diese aus und verpackst sie kompakt, objektiv und verständlich in einen schriftlichen oder mündlichen Beitrag für Hörfunk, Fernseh-, Print- oder Online-Medien.

    Konkret sind deine Aufgaben vielfältig: Täglich beschäftigst du dich mit neuen Themen, führst Interviews, bearbeitest Meldungen und Nachrichten, moderierest Sendungen, verfasst Pressemeldungen und Werbetexte oder berichtest live im Radio und Fernsehen. Dabei ist die Recherche das A und O. Geht es um komplexe Sachverhalte holst du dir die Meinungen und Fachkenntnisse von Experten ein. Du ziehst Datenbanken, Fachliteratur und das Internet zu Rate. Bei der Recherche ist Gründlichkeit und Sorgfalt gefragt. Die gesammelten Informationen arbeitest du auf und nimmst sie kritisch in Augenschein.

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  4. Theorie & Praxis: Recherchieren lernen.

    Journalist/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Journalisten/in ist eine schulische Ausbildung. Die Ausbildungsdauer ist unterschiedlich und hängt vom Bildungsanbieter und von der Unterrichtsform ab. Du kannst die Ausbildung in Vollzeit, Teilzeit oder im Fernunterricht absolvieren. Den theoretischen Hintergrund bekommst du in Lehrgängen oder Seminaren vermittelt. Für die Ausbildung ist rein rechtlich keine Vorbildung vorgeschrieben, doch die Bildungsträger legen ihre eigenen Zugangskriterien fest. Oft wird die Hochschulreife vorausgesetzt. Einige fordern ein abgeschlossenes Hochschulstudium beziehungsweise Berufsausbildung und setzen Altersgrenzen. Die Ausbildung wird in der Medienwelt auch oft als Volontariat bezeichnet.

    Das Unterrichtsprogramm beinhaltet verschiedene Module, die dir die nötigen Kenntnisse vermitteln. Du lernst zum Beispiel welche presserechtlichen Grundlagen du zu beachten hast sowie die unterschiedlichen journalistischen Stilmittel. Was du bei deiner Recherche zu beachten hast und wie du an ein Thema herangehst, sind ebenfalls Unterrichtsinhalte. Ob Nachricht, Reportage, Essay, Glosse oder Interview – am Ende deiner Ausbildung kennst du die Charaktereigenschaften aller journalistischen Formen und schreibst sie aus dem Effeff.

    Als Journalist/in musst du allen voraus und stets auf dem neuesten Stand sein. Meist spezialisiert du dich später auf einem bestimmten Gebiet – beispielsweise auf den Bereich Fernsehjournalismus oder Onlineredaktion. Auch eine Weiterbildung ist möglich. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du Journalistik auch studieren. Viele Journalisten arbeiten heutzutage als Freelancer – das heißt sie sind freiberuflich auf dem Arbeitsmarkt unterwegs.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Rasende/r Reporter/in.

    Journalist/in Bilder

    „Das kam gerade noch rein.” Diesen Satz wirst du in der Redaktion öfter hören. Denn Ereignisse in der realen Welt halten sich nicht an Deadlines. Es kann vorkommen, dass du kurz vor einer Sendung oder Redaktionsschluss Inhalte anpassen, schieben oder neu aufmachen musst, weil neue Informationen aufgetaucht sind oder etwas Wichtiges passiert ist. In der Ausbildung und später im Büro arbeitest du daher oft unter sehr hohem Zeitdruck. Doch die Schnelllebigkeit im Berufsalltag motiviert dich eher an und macht dir Freude.

    Deine Ausbildung zum/zur Journalisten/in kannst du in verschiedenen Medienunternehmen absolvieren. Die Wahl liegt ganz bei dir: Ob Korrespondenz- und Nachrichtenbüros, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Fernseh- und Radiosender, Onlinemedien, PR- und Multimedia-Agenturen oder öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände.

    Später im Beruf spezialisierst du dich meist auf ein bestimmtes Ressort. Je nach deinem persönlichen Interesse kannst du zum Beispiel zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport wählen. In der Ausbildung darfst du jedoch in alle Bereiche mal reinschnuppern. Du gehst gerne auf Leute zu und bist flexibel, was deinen Arbeitsort angeht? Das trifft sich gut, denn du musst dich auf Themen und wechselnde Umstände einstellen können. Die Beiträge verfasst du am Computer. Dieser begleitet dich dann auch selbstverständlich, wenn du im Ausland, an Wochenenden oder Feiertagen unterwegs bist und berichtest.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Bist du der/die geborene Journalist/in?
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