Fotograf/in.

Gehalt:
variabel
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fotograf/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Mindestens den mittleren Schulabschluss

    • Künstlerisches Talent und technisches Verständnis

    • Stärke in der mündlichen Kommunikation

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Leidenschaftlich kreativ bist

    • Gute Momente auf den ersten Blick erkennst

    • In der Freizeit gerne fotografierst

  2. Deine Aufgaben: Ausrichten, beleuchten und fotografieren.

    Berufsbild Fotograf/in

    Mit der Ausbildung zum/zur Fotografen/in machst du dein Hobby zum Beruf. Was du privat schon gerne gemacht hast, kannst du nun auch in den Arbeitsalltag einbringen. Du hast bisher nur Fotos mit deinem Smartphone gemacht? Das ist nicht schlimm – auf dein Gespür für gute Bilder kommt es an. Wie du deinen Bildern durch technische Möglichkeiten mehr Qualität verleihst, wird dir Schritt für Schritt beigebracht.

    Zunächst lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Fotografen/in verschiedene Möglichkeiten in der Fotografie kennen. Später kannst du für dich einen Schwerpunkt legen, dem du dich in deiner fotografischen Karriere widmen möchtest:

    • Portrait
    • Produkt
    • Industrie
    • Architektur
    • Wissenschaft
    • Film- und Fernsehtechnik

    Bevor du einen Fototermin wahrnimmst, machst du dir Gedanken und bereitest die wichtigsten Dinge vor. Hierfür triffst du verschiedene Entscheidungen: Welches Aufnahmematerial wird gebraucht? Welche Kamera eignet sich am besten? Welche Objektive bieten sich an? Welche Beleuchtungsart ist ideal für die räumlichen Gegebenheiten oder die Location im Außenbereich?

    Am Anfang wirst du dich noch viel ausprobieren, doch mit der Zeit bekommst du ein Gespür für Objektivwahl, Perspektive, Licht und gegebenenfalls Ausrichtung von Person oder Objekt. Wie du die Beleuchtung einrichtest, bekommst du in der Ausbildung zum/zur Fotografen/in auch beigebracht.

    Fotografieren ist die eine Kunst. Was du ebenfalls lernst, ist die professionelle Bildbearbeitung, also die technischen Möglichkeiten, durch die du noch mal das Beste aus deinen fotografischen Werken herausholen kannst. Mit der Nachbesserung, eventuellen Vergrößerungen und der abschließenden Vervielfältigung stellst du Aufträge für deine Kunden nach ihren Wünschen ausgerichtet fertig.

    Auf Kundenkontakt kannst du dich in deiner Ausbildung zum/zur Fotografen/in einstellen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich mündlich gut ausdrücken kannst. Der Austausch in Besprechungen ist sehr hilfreich, um eure Vorstellungen zusammenzuführen und auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das ist die perfekte Grundlage für ein zufriedenstellendes Ergebnis – für beide Seiten.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Deine fotografische Ausbildung in Theorie & Praxis.

    Fotograf/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Fotografen/in wird dual angeboten, wodurch du den Beruf nicht nur theoretisch in der Berufsschule, sondern auch in praktischen Übungen in deinem Ausbildungsbetrieb erlernst. Du arbeitest regelmäßig und fest in einem Betrieb mit und übernimmst Aufgaben, mit denen dich dein Arbeitgeber beauftragt.

    Für die Ausbildung zum/zur Fotografen/in ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Regel stellen die Unternehmen überwiegend Absolventen mit Hochschulreife ein. Aber auch mit einem Realschulabschluss hast du gute Chancen auf eine Ausbildung zum/zur Fotografen/in.

    Deinen Abschluss machst du nach drei Jahren. Einen Antrag auf Verkürzung kannst du über deinen Arbeitgeber bei der Industrie- und Handelskammer – kurz IHK – einreichen. Dort wird geprüft, ob eine Verkürzung aufgrund von bestimmten Vorerfahrungen berechtigt ist.

    In der Berufsschule kommen unter anderem die Fächer Kunst, Mathematik, Chemie und Physik auf dich zu. Warum Naturwissenschaften, fragst du dich? Also Fotograf reicht es nicht, nur auf den Auslöser zu drücken. Viel reizvoller ist es doch, zu wissen, was dabei eigentlich passiert und wie man die Qualität der Bilder selbst beeinflussen kann.

    Welches Bild hast du vor Augen, wenn du an deine Karriere denkst? Deine Ausbildung zum/zur Fotografen/in kannst du beispielsweise noch um eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in oder Meister/in erweitern. Auch ein Studium in Fotografie beziehungsweise Design ist eine Option für dich.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Mehr als nur schwarz-weiß.

    Fotograf/in Bilder

    Die Ausbildung zum/zur Fotografen/in ist vielfältig – du kannst in einem Verlag oder Fotostudio arbeiten. Je nach Spezialisierung deines Arbeitgebers verändert sich der Aufgabenbereich.

    In dem ein oder anderen Studio kannst du sicher auch noch Fotografien in der Dunkelkammer entwickeln. Ansonsten führen dich zum Beispiel Aufträge auch mal raus aus dem Fotostudio: nach draußen in die Natur, in Firmengebäude oder Event-Locations. Hast du bestimmte Vorstellungen davon, was du fotografieren möchtest, solltest du bei der Auswahl deines Betriebes darauf achten, welches Angebot sie für ihre Kunden haben.

    Mit der Ausbildung zum/zur Fotografen/in erwartet dich ein Beruf mit Gestaltungsspielraum – du kannst dich künstlerisch entwickeln und deinen Stil finden.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

  7. 5 Ausbildungsplätze für Fotograf/in.

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