Heilerziehungspflegehelfer/in.

Ausbildungsgehalt:
kein Gehalt
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
1 Jahr
Ausbildung Heilerziehungspflegehelfer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Heilerziehungspflegehelfer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 12 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Psychologie/Ethik, Kunst, Musik und Technik/Werken haben.

4.

Passt der Beruf Heilerziehungspflegehelfer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Musik

  • Hohe soziale Kompetenz

  • Organisationstalent

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Psychologie/Ethik
  • Kunst
  • Musik
  • Technik/Werken

Finde Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Egal wo du eine Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Sehr viel Kontakt zu Menschen, viel Einfühlungsvermögen, eine gute Kommunikationsfähigkeit und ein Händchen für Organisation – wenn sich das alles nach dir anhört, dann liegst du mit einer Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in genau richtig. Auf dich wartet ein abwechslungsreicher, verantwortungsvoller und zukunftssicherer Beruf, bei dem du die Fallstricke des Alltags von Menschen mit seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderungen fernhältst. Lust auf Umgang mit den verschiedensten Charakteren ist also ein wichtiger Grundpfeiler in deinem Alltag als Heilerziehungspflegehelfer/in. Du begleitest deine Patienten und hilfst ihnen, ihre kleinen und großen Aufgaben und Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern.

Eine typische Situation kann sein, dass du jemand zur Schule, zu einer betreuten Werkstatt, zum Arzt oder zu Behörden begleitest. Ein offener, freundlicher Umgang mit Menschen ist hier besonders wichtig, denn du wirst in deinem Beruf mit vielen intimen Lebensbereichen konfrontiert. So hilfst du Menschen mit Behinderungen auch beim Waschen, Zähneputzen, Anziehen oder Essen. Hierbei werden dir viele vertrauliche Dinge wie Sorgen oder Krankheiten anvertraut werden. Auch auf genervte oder aggressive Menschen solltest du vorbereitet sind – ruhig durchatmen und auch einem schwierigen Zeitgenossen mit Respekt und professioneller Freundlichkeit zu begegnen, ist sehr wichtig für die Arbeit als Heilerziehungspflegehelfer/in.

Du begleitest nicht nur, sondern unterstützt auch aktiv die Entwicklung von Menschen mit Behinderung. In deiner Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in lernst du also auch, wie du die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Personen, die du betreust, richtig einschätzt und Pläne zur speziellen Förderung erstellen kannst. Ob Singen, Basteln, Sport oder der Besuch kultureller Veranstaltungen: Du erleichterst den Alltag von Menschen mit Behinderungen nicht nur, sondern förderst Talente und sorgst für ein entspanntes Miteinander. Außerdem unterstützt du den Kontakt mit Verwandten, Vereinen und Interessensgruppen.

Auch die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und die Suche nach geeigneten beruflichen Einsatzmöglichkeiten liegt in deinem Aufgabenbereich, weswegen eine genaue Beobachtungsgabe bei der Talentförderung wichtig ist. Wie beispielsweise Arbeiten zur Verbesserung des Wohlbefindens von Menschen mit Behinderung beiträgt, erlebst du, wenn du auf Anweisung von Ärzten oder psychologischen und pädagogischen Fachkräften therapeutische Maßnahmen durchführst – hierbei bekommst du spannende Einblicke in die Beschäftigungs-, Arbeits- und Sozialtherapie.

Ob eine Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in dauert in der Regel ein bis zwei Jahre und ist eine schulische Ausbildung. Du hast die Wahl zwischen Berufsfachschulen, Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen. Zusätzlich absolvierst du Praktika in Wohn- und Pflegeheimen, Sozialstationen, Tagesstätten, betreuten Werkstätten, Fachkrankenhäusern oder Rehabilitationskliniken. Im theoretischen Teil wirst du fit gemacht in Themengebieten wie Sozialkunde, Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Kommunikation, Lebensraumgestaltung und Pflege. Im praktischen Teil machst du dich vor Ort mit dem Umgang und den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen vertraut.

Der Beruf bietet dir eine sehr gute Zukunftsperspektive, da der Bedarf an Pflegekräften für Menschen mit körperlichen, seelischen oder psychischen Behinderungen konstant ist. Deine eigene berufliche Zukunft kannst du zusätzlich nach vorne bringen, wenn du eine verkürzte Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in absolvierst oder deine/n Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen draufsetzt. Du möchtest dein Wissen an der Uni vertiefen? Dann kannst du bei einem Studium in Heilpädagogik zum Beispiel eine gute Grundlage für den Schritt in die Selbstständigkeit in Form eines ambulanten Pflege- und Sozialdienstes legen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während der Praxisphasen deiner Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in lernst du dein späteres Arbeitsumfeld kennen. Um dich in Wohn- und Pflegeheimen, Sozialstationen, Tagesstätten, betreuten Werkstätten, Fachkrankenhäusern oder Rehabilitationskliniken zu bewähren, musst du erfahren im Umgang mit verschiedensten Menschen sein und ein wenig Hektik gut wegstecken können. Außerdem gefragt sind ein gutes Organisationstalent und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Im Gegenzug kannst du deine Kreativität voll ausleben und es wird garantiert kein Arbeitstag wie der andere.

Wichtig ist, dass du keine Berührungsängste hast: Du unterstützt deine Patienten bei der Körperpflege, hast also direkten Körperkontakt und musst auch mit unangenehmen Gerüchen rechnen. Für diese Tätigkeiten brauchst du eine gewisse Fitness, da du es oft mit bettlägerigen Menschen zu tun hast, die du zum Beispiel zum Anziehen anheben musst.

Nicht nur in der Pflege wirst du eingesetzt, sondern auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schwimmbädern oder Turnhallen und im Freien. Auch dafür solltest du fit und nicht zimperlich sein, was Wind und Wetter betrifft.

Die Pflege von Menschen, die darauf angewiesen sind, kennt keinen Feierabend – was natürlich nicht bedeutet, dass du rund um die Uhr arbeiten musst. Aber du solltest damit rechnen, dass du im Schichtdienst, also auch mal am Wochenende oder spät abends arbeiten musst.

Während deiner Arbeitszeit musst du weder Anzug noch Kostüm tragen. Natürlich ist es trotzdem wichtig, dass du dich korrekt anziehst und gepflegt auftrittst. Mit der Kombi Stoffhose und Bluse oder Jeans und Polo machst du sicher nichts falsch. Wenn du detaillierte Fragen zur richtigen Garderobe hast, kannst du dich auch schon vor dem Beginn deiner Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer/in telefonisch informieren.

Wie gut wärst du als Heilerziehungspflegehelfer/in? Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • FERTIG

Wie viele schwerbehinderte Menschen gibt es in Deutschland?

Ähnliche Berufe.

Werde jetzt Heilerziehungspflegehelfer/in!

Hier findest du alle 45.430 Ausbildungsplätze.