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Medizinische/r Fachangestellte/r

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Ausbildung Medizinische/r Fachangestellte/r
Berufsbild Medizinischer Fachangestellter
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Medizinische/r Fachangestellte/r Gehalt
  • Gehalt: 713 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du möchtest im Krankenhaus oder in Arztpraxen arbeiten und kranken Menschen helfen, jedoch nicht Medizin studieren? Außerdem kannst du gut organisieren und koordinieren? Dann bist du in der Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten genau richtig! Was dich in dieser erwartet, zeigen wir dir hier.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Überwiegend einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Deutsch, Mathematik und Biologie

  • Einfühlungsvermögen im Umgang mit Patienten

  • Verschwiegenheit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und genau arbeitest

  • Freundlich und kommunikativ bist

  • Keine Scheu vor Menschen hast

  • Blut sehen kannst

Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten: Die rechte Hand der Ärzte

Deine Aufgaben: Organisieren, Patienten betreuen und Untersuchungen durchführen

Berufsbild Medizinischer Fachangestellter

In deiner Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten bist du die rechte Hand von Ärzten und das Organisationsgenie in jeder Arztpraxis. Wichtig ist hierfür, dass du Aufgaben gewissenhaft umsetzt und gut im Team arbeiten kannst.

In deiner Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten wird dir bestimmt nicht so schnell langweilig werden, denn jeder Tag bringt unterschiedliche Patienten in deine Praxis – und jeder Patient kommt mit anderen Problemen. Natürlich gibt es aber auch Standard-Aufgaben, die jeden Tag erledigt werden müssen oder gleiche Handlungsabläufe. Dazu gehört zum Beispiel, dass jeden Abend alle medizinischen Instrumente desinfiziert und sterilisiert werden müssen. Auch ist es deine Aufgabe, das vorhandene Warenlager zu überprüfen und fehlende Medikamente, Verbände und Spritzen nachzubestellen.

Am Anfang jeden Tages wird im Team der Tagesablauf besprochen und die Termine werden koordiniert. Anschließend bist du zum Beispiel am Empfang tätig, wo du neue Patienten begrüßt, ihre Personalien aufnimmst und die Krankenakten für den Arzt bereitlegst. Am Telefon beantwortest du Anfragen und organisierst die Termine mit den Patienten. Hier ist Sorgfalt und Organisationsgeschick gefragt, damit nichts durcheinander kommt und kein Chaos entsteht. Auf ärztliche Anordnung führst du auch selbstständig Untersuchungen durch. Dazu gehört beispielsweise, dass du mit einem Patienten ein Check-up machst. Das heißt, du nimmst verschiedene Daten wie Größe, Alter und Gewicht auf, nimmst eine Blutprobe, misst den Blutdruck und führst ein EKG durch. Gerade bei der Blutentnahme solltest du Blut sehen können und ein ruhiges Händchen haben, um perfekt die Vene zu treffen. Anhand deiner Ergebnisse diagnostiziert der Arzt darauf den Gesundheitszustand des Patienten. Bei der Besprechung führst du Protokoll und stellst dem Patienten anschließend ein Rezept für ein Medikament aus. Bei Verstauchungen oder Prellungen legst du Verbände an oder erneuerst eine Schiene bei einem gebrochenen Arm. Beim Umgang mit den Patienten ist es wichtig, dass du stets freundlich bist und die persönlichen Probleme deiner Patienten respektierst.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Medizinische/r Fachangestellte/r Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten dauert in der Regel drei Jahre und ist eine duale Ausbildung. Du bist deswegen abwechselnd in der Berufsfachschule im Unterricht und arbeitest schon in deinem Ausbildungsbetrieb, zum Beispiel einer Arztpraxis, einem Krankenhaus oder einem medizinischen Labor, mit.

In deinem ersten Ausbildungsjahr steht vor allem der Umgang mit Patienten im Mittelpunkt. Du lernst Patientendaten zu erfassen, zu verwalten und mit Hilfe dieser, Formulare zu bearbeiten und auszufüllen. Im Umgang mit Patienten gehört hierbei auch der Schutz vor Infektionen dazu. Du solltest die verschiedenen Infektionsgefahren und mögliche Behandlungsmethoden beschreiben können und wissen, welche Krankheiten meldepflichtig sind. Im Gespräch mit Patienten klärst du diese darüber auf, wie sie sich mit ihrer Diagnose richtig verhalten, um nicht andere Menschen anzustecken. Auch lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung den Stütz- und Bewegungsapparat kennen und welche Erkrankungen auftreten können. Eigenständig legst du Patienten Verbände an und bereitest medikamentöse Therapien vor.

Der Ablauf in einer Praxis steht im zweiten Jahr deiner Ausbildung auf dem Stundenplan. Wie wird der Praxisalltag organisiert? Welche Checklisten müssen eingehalten und welche Maßnahmen getroffen werden? Das sind nur einige Fragen, die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Organisieren und kommunizieren ist hierfür sehr wichtig – außerdem lernst du die verschiedenen Verwaltungssysteme deines Ausbildungsbetriebes kennen und hast so den Durchblick in der Dienst-, Urlaubs- und Terminplanung. Dazu gehört auch, dass du die benötigte Ware wie Medikamente, Spritzen und Verbände verwaltest, darauf achtest, dass nichts leer geht und Bestellungen tätigst.

Im dritten Ausbildungsjahr dreht sich alles um diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen des Verdauungssystems. Diese zeigen sich oftmals durch Erbrechen, Durchfall, Blähungen oder Schmerzen in der Bauchgegend. Du führst unter Anleitung Ultraschalluntersuchungen oder eine Endoskopie durch. Auch Erkrankungen des Urogenitalsystems werden nun unter die Lupe genommen. Und ja richtig, unter Genitalsystem versteht man alle Organe im unteren Oberkörperbereich. Dazu gehören deswegen Urinschnelltests, mit deren Hilfe du Bakterien in der Blase, zum Beispiel bei einer Blasenentzündung, im Labor feststellen kannst. Aber auch über die verschiedenen Stadien der Schwangerschaft sowie bei auftretenden Problemen mit der Prostata musst du Bescheid wissen, um deinen Patienten fachlich helfen zu können. Außerdem lernst du in deinem dritten Ausbildungsjahr, die Patienten bei chirurgischen Behandlungen zu begleiten und Wunden zu versorgen.

Im Anschluss an deine Ausbildung kannst du zum Beispiel eine Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen machen, um mehr Verantwortung in deinem Beruf zu übernehmen.

Die Praxis als dein Arbeitsumfeld

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In deiner Ausbildung wie in deinem späteren Beruf als Medizinische/r Fachangestellte/r arbeitet du vor allem in Arztpraxen und Krankenhäusern. Hier bist du in mehren Einsatzgebieten unterwegs: Am Empfang bist du die erste Ansprechperson für Patienten, beantwortest Telefonate und koordinierst Termine und den täglichen Ablauf in der Arztpraxis. In den Behandlungsräumen assistierst du vor allem dem Arzt, indem du Protokoll schreibst, Rezepte ausgibst und den Behandlungsraum vorbereitest und aufräumst. Muss ein Patient zur Untersuchung eine Blut- oder Urinprobe abgeben, kümmerst du dich im Labor um die Auswertung und reinigst alle ärztlichen Instrumente.

Im Umgang mit Patienten solltest du einen freundlichen und höflichen Umgang wahren und ein angenehmes Auftreten haben. Viel Schminke im Gesicht, auffälliger Schmuck oder Tattoos am Körper werden von den meisten Arbeitgebern auch aus Hygienegründen nicht gerne gesehen. Deine Arbeitskleidung ist meistens weiß und besteht oft aus einer Baumwollhose mit T-Shirt oder Hemd und deinem Namensschild. Da du am Tag viel läufst, sind bequeme Schuhe wie Turnschuhe eine gute Wahl – am besten auch in der Farbe weiß. Behandelst du ansteckende Patienten oder kommst du mit Körperflüssigkeiten in Berührung, sind Schutzhandschuhe und manchmal auch ein Mundschutz Pflicht. Wichtig ist ebenfalls, dass du regelmäßig deine Hände desinfizierst und auf Sauberkeit und Hygiene achtest.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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