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Zahntechniker/in

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Ausbildung Zahntechniker/in
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Zahntechniker/in Gehalt
  • Gehalt: 625 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Keine Sorge, in der Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in musst du weder bohren noch deinen Patienten in den Mund schauen. Stattdessen arbeitest du im Labor dafür, dass ihr Lächeln auch in Jahrzehnten noch perfekt aussieht: Denn du stellst in feinster Handarbeit Zahnprothesen, Kronen oder Zahnspangen her.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Realschulabschluss oder Abitur

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Spaß an kleinteiliger Handarbeit

  • Technisches, mathematisches und physikalisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Interesse an Medizin hast

  • Perfektionist bist

  • Geschickt und sorgfältig arbeitest

  • Alleine und im Team funktionierst

Ausbildung zum/zur Zahntechniker/-in: Mit Handarbeit und Hightech zum perfekten Lächeln

Deine Aufgaben: Vom Gebissabdruck zur passgenauen Prothese

Berufsbild Zahntechniker

Zahnärzte werden oft als Götter in Weiß bezeichnet, aber auch sie können nicht alles! Denn um künstlichen Zahnersatz anzufertigen, bedarf es einer Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in. Hier sind handwerkliche Präzision und Geduld verlangt. Dabei lernst du, passgenaue Zahnkronen, Prothesen und Zahnspangen im Labor herzustellen, die dem Patienten vom Zahnarzt eingesetzt werden. Dank dir muss niemand sich mehr mit Zahnlücken oder schiefen Zähnen herumärgern.

Wie könnte ein Tag in deiner Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in aussehen? Vom Zahnarzt hast du den Gebissabdruck von Frau Müller erhalten, die mit ihren 86 Jahren eine herausnehmbare Zahnprothese benötigt. Anhand der Schablone fertigst du nun ein Modell aus Gips an, auf dem dann die fehlenden Zähne in passender Form und Farbe und mithilfe von Wachs befestigt werden. Nach dem Aushärten wirst du die Prothese vom Modell entfernen und sie abschließend noch schleifen und polieren – sodass am Ende eine Prothese entsteht, die dem ursprünglichen Gebiss von Frau Müller exakt entspricht.

Neben Handarbeit ist auch Hightech gefragt. Aus den unterschiedlichsten Materialien, darunter Metall, Kunststoff, Keramik, Gold oder Silber, stellst du künstliche Zahnteile wie Füllungen oder Zahnbrücken her oder reparierst sie. Ob Lasern, Löten, Biegen oder Fräsen – spezielle Geräte und Maschinen helfen dir dabei, die richtige Form zu erhalten. Diese kannst du nicht nur bedienen, sondern auch reinigen und warten.

Theorie und Praxis: Der Karriere auf den Zahn fühlen

Zahntechniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in dauert dreieinhalb Jahren etwas länger, denn es gibt jede Menge zu lernen. Dank des dualen Ausbildungssystems erwartet dich aber nicht nur graue Theorie. In deinem Ausbildungsbetrieb übernimmst du von Anfang an wichtige Aufgaben und hast an ein bis zwei Tagen oder auch im Block Unterricht in der Berufsschule.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich mit den verschiedenen Werkstoffen vertraut, lernst das Gebiss und seine Erkrankungen kennen und bekommst beigebracht, wie du Prothesen planst, herstellst und bewertest. Zahnmedizinische Fachbegriffe werden danach keine Fremdwörter mehr für dich sein. Nach der Zwischenprüfung geht es im dritten und vierten Lehrjahr auch um Brücken, Kronen und Füllungen sowie kieferorthopädische Geräte wie Zahnspangen. In der Gesellenprüfung kannst du anhand von drei Prüfungsstücken und einer Arbeitsprobe zeigen, was du gelernt hast. Im schriftlichen Teil beantwortest du Fragen zu Technologie, Fertigung, sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Bestanden? Um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu vergrößern, kannst du dich durch Weiterbildungen auf bestimmte Bereiche spezialisieren oder die Meisterprüfung ablegen. Hast du Abitur und möchtest Patienten direkt behandeln? Dann ist ein Zahnmedizinstudium der richtige Weg.

Dein Arbeitsumfeld: Mit Perfektion und Leidenschaft im Labor

Zahntechnikerin Bilder

Die Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in absolvierst du in zahntechnischen und zahnärztlichen Labors oder in Zahnkliniken. Das Labor kannst du dir wie eine Werkstatt vorstellen, in der du gemeinsam mit anderen Zahntechnikern konzentriert arbeitest. Hier sitzt du schon mal längere Zeit auf deinem Arbeitsplatz, um eine Prothese herzustellen – das kann zur Geduldsprobe werden! Aber zwischendurch kannst du dich mit Kollegen austauschen oder bedienst stehend die Geräte im Maschinenraum.

Beim Umgang mit deinen Arbeitsmaterialien lässt du höchste Sorgfalt walten – Edelmetalle wie Gold und Silber sind einfach zu teuer, um sie nach einem missglückten Versuch einfach wegzuwerfen. Scanner und Laser werden deshalb mit dem Computer programmiert und gesteuert. Mit technischen Geräten solltest du also nicht auf dem Kriegsfuß stehen.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Deshalb ist je nach Aufgabe Arbeitskleidung vorgeschrieben. Arbeitskittel, Mundschutz, Brille und Handschuhe schützen dich vor Gipsflecken, Dämpfen, feinen Staubpartikeln und wachsverklebten Händen. Gleichzeitig bleiben die Prothesen hygienisch sauber – schließlich handelt es sich um medizinische Implantate. Bei den Arbeitszeiten erwarten dich keine Überraschungen. Zahnmedizinische Labore arbeiten meist nur montags bis freitags.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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