Zahntechniker/in.

Ausbildungsgehalt:
632 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Zahntechniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Zahntechniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €632 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
  • 4. Lehrjahr: €713
2.

Wie lange dauert die Zahntechniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Zahntechniker/in?

  • In deiner Ausbildung als Zahntechniker/in lernst du, Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierende Geräte, zum Beispiel Zahnspangen, anzufertigen und zu reparieren.
  • Du verbringst deine Ausbildung in der Berufsschule und in zahntechnischen und zahnärztlichen Labors. Ebenfalls typisch sind Werkstätten in Zahnkliniken.
  • Deine Ausbildung gehört in den Bereich Gesundheit.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Zahntechniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Zahntechniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Spaß an kleinteiliger Handarbeit

  • Technisches, mathematisches und physikalisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Zahnärzte werden oft als Götter in Weiß bezeichnet, aber auch sie können nicht alles! Denn um künstlichen Zahnersatz anzufertigen, bedarf es einer Ausbildung als Zahntechniker/in. Hier sind handwerkliche Präzision und Geduld gefragt. Du lernst, passgenaue Zahnkronen, Prothesen und Zahnspangen im Labor herzustellen, die den Patienten vom Zahnarzt eingesetzt werden. Dank dir muss sich niemand mehr mit Zahnlücken oder schiefen Zähnen herumärgern.

Wie könnte ein Tag in deiner Ausbildung als Zahntechniker/in aussehen? Vom Zahnarzt hast du den Gebissabdruck von einer Patientin erhalten, die mit ihren 86 Jahren eine herausnehmbare Zahnprothese benötigt.

Anhand der Schablone fertigst du nun ein Modell aus Gips an, auf dem dann die fehlenden Zähne in passender Form und Farbe und mithilfe von Wachs befestigt werden. Nach dem Aushärten wirst du die Prothese vom Modell entfernen und sie abschließend noch schleifen und polieren – sodass am Ende eine Prothese entsteht, die dem ursprünglichen Gebiss der Patientin exakt entspricht.

Neben Handarbeit ist auch Hightech gefragt. Aus den unterschiedlichsten Materialien, darunter Metall, Kunststoff, Keramik, Gold oder Silber, stellst du künstliche Zahnteile wie Füllungen oder Zahnbrücken her oder reparierst sie. Ob Lasern, Löten, Biegen oder Fräsen – spezielle Geräte und Maschinen helfen dir dabei, die richtige Form zu erhalten. Diese kannst du nicht nur bedienen, sondern auch reinigen und warten.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Zahntechniker/in dauert mit dreieinhalb Jahren etwas länger, denn es gibt jede Menge zu lernen. Dank des dualen Ausbildungssystems erwartet dich aber nicht nur graue Theorie. In deinem Ausbildungsbetrieb übernimmst du von Anfang an wichtige Aufgaben und hast an ein bis zwei Tagen oder auch im Block Unterricht in der Berufsschule.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr als Zahntechniker/in machst du dich mit den verschiedenen Werkstoffen vertraut, lernst das Gebiss und seine Erkrankungen kennen und bekommst beigebracht, wie du Prothesen planst, herstellst und bewertest.

Zahnmedizinische Fachbegriffe werden danach keine Fremdwörter mehr für dich sein. Nach der Zwischenprüfung geht es im dritten und vierten Lehrjahr auch um Brücken, Kronen und Füllungen sowie kieferorthopädische Geräte wie Zahnspangen.

In der Gesellenprüfung kannst du anhand von drei Prüfungsstücken und einer Arbeitsprobe zeigen, was du gelernt hast. Im schriftlichen Teil beantwortest du Fragen zu Technologie, Fertigung, sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Bestanden? Um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu vergrößern, kannst du dich durch Weiterbildungen auf bestimmte Bereiche spezialisieren oder die Meisterprüfung ablegen. Hast du Abitur und möchtest Patienten direkt behandeln? Dann ist ein Zahnmedizinstudium der richtige Weg.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Ausbildung als Zahntechniker/in absolvierst du in zahntechnischen und zahnärztlichen Labors oder in Zahnkliniken. Das Labor kannst du dir wie eine Werkstatt vorstellen, in der du gemeinsam mit anderen Zahntechnikern konzentriert arbeitest.

Hier sitzt du schon mal längere Zeit auf deinem Arbeitsplatz, um eine Prothese herzustellen – das kann zur Geduldsprobe werden! Aber zwischendurch kannst du dich mit Kollegen austauschen oder bedienst stehend die Geräte im Maschinenraum.

Beim Umgang mit deinen Arbeitsmaterialien lässt du höchste Sorgfalt walten – Edelmetalle wie Gold und Silber sind einfach zu teuer, um sie nach einem missglückten Versuch einfach wegzuwerfen.

Scanner und Laser werden deshalb mit dem Computer programmiert und gesteuert. Mit technischen Geräten solltest du also nicht auf dem Kriegsfuß stehen.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Deshalb ist je nach Aufgabe Arbeitskleidung vorgeschrieben. Arbeitskittel, Mundschutz, Brille und Handschuhe schützen dich vor Gipsflecken, Dämpfen, feinen Staubpartikeln und wachsverklebten Händen. Gleichzeitig bleiben die Prothesen hygienisch sauber – schließlich handelt es sich um medizinische Implantate.

Bei den Arbeitszeiten erwarten dich keine Überraschungen. Zahnmedizinische Labore arbeiten meist nur montags bis freitags.

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