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Logopäde/Logopädin

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Ausbildung Logopäde/Logopädin
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Logopäde/Logopädin Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Logopäden/in besticht mit der Möglichkeit, Menschen mit Sprachstörungen zu behandeln und ihnen so zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Hast du viel Geduld und Interesse daran, in einem wichtigen Pflegeberuf zu arbeiten, könnte die Ausbildung das sein, wonach du suchst!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise den Realschulabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch und Biologie

  • Pädagogische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikationsfähig und kontaktbereit bist

  • Ein Organisationstalent bist

  • Durchhaltevermögen und psychische Stabilität mitbringst

Ausbildung zum/zur Logopäden/in: Die richtigen Worte finden

Menschen helfen? Na Logo... päde! – deine Aufgaben

Berufsbild Logopäde

Lispeln, Stottern oder gar kompletter Sprachverlust – viele Menschen leiden an Sprachstörungen. Dies stellt für die meisten eine enorme persönliche Belastung dar. In deiner Ausbildung zum/zur Logopäden/in lernst du, wie du die Leiden von Betroffenen behandeln kannst.

Du entwickelst in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten individuelle therapeutische Konzepte für deine Patienten. Dabei beachtest du zunächst die Ursache der Sprachstörung – handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, Atem- oder Stimmbeschwerden oder sind die Probleme im Zuge eines Unfalls aufgetreten? Mithilfe von geeigneten logopädischen Verfahren führst du Behandlungen wie Artikulations- und Sprachverständnistrainings oder Atem- und Entspannungsübungen durch. So unterstützt du beispielsweise Schlaganfallpatienten oder Menschen nach einer Kehlkopfoperation beim Wiedererlangen ihrer Kommunikations- und Schluckfähigkeit. Da Sprachstörungen oftmals auch Kinder betreffen können, berätst du ferner Eltern und Erzieher/innen in Sprachheil- und Sonderkindergärten zu Themen rund um die Logopädie. Um voranschreitenden Sprachschwierigkeiten rechtzeitig entgegenzuwirken, behandelst du deine Patienten auch präventiv.

Theorie und Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung

Logopäde/Logopädin Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Logopäden/in ist eine schulische Ausbildung und auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt. Schulisch bedeutet, dass du theoretische Grundlagen in einer Berufsschule erlernst und dein neu erworbenes Wissen in Praktika anwendest. Um die Ausbildung beginnen zu können, benötigst du in der Regel die Hochschulreife. In seltenen Fällen werden aber auch Bewerber mit einem Realschulabschluss akzeptiert.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr notwendige Kenntnisse in den Bereichen Anatomie, Physiologie und Pathologie. Du setzt dich mit Zellen und menschlichem Gewebe auseinander und bringst Wissen über das Herz-Kreislauf-System sowie den Haltungs- und Bewegungsapparat in Erfahrung. Darüber hinaus setzt du dich intensiv mit den Atmungs-, Sprech-, und Stimmorganen auseinander. Ferner befasst du dich mit der Beschaffenheit des menschlichen Nervensystems. Da neurologische Erkrankungen - wie beispielsweise Schlaganfälle - oft Ursache für Sprachstörungen sind, beschäftigst du dich in der Berufsschule auch mit den Eigenarten neurologischer Erkrankungen. Du lernst unterschiedliche Untersuchungsverfahren kennen und legst zudem einen Fokus auf den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr setzt du dich zu großen Teilen mit dem Themenfeld der Logopädie auseinander. Da du diese Unterrichtseinheit sowohl theoretisch als auch praktisch angehst, stellt sie den mit Abstand größten Block dieses Ausbildungsjahres dar. Du befasst dich mit Themen wie Sprachentwicklungsstörungen im Kindesalter, Stimm-, Hör- und Redeflussstörungen und Dysphagien – das heißt Beeinträchtigungen der Schluckfähigkeit. Darüber hinaus erfährst du einiges über die Stimmbildung und Sprecherziehung. Du lernst die Gestaltung und Wirkung von Stimme und Sprechen kennen und führst, basierend auf deinem Fachwissen, komplexe therapiespezifische Gespräche durch.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Logopäden/in befasst du dich unter anderem mit Themen der Pädagogik und Sonderpädagogik. Du setzt dich intensiv mit den unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten und Erziehungsschwierigkeiten auseinander und lernst verschiedene pädagogische Theorien und Menschenbilder kennen. Zudem erweiterst du deinen Kenntnisstand im Feld der praktisch angewandten Logopädie.

Hältst du nach drei Jahren endlich dein Abschlusszeugnis in den Händen, ist es geschafft! Du bist offiziell Logopäde/in! Hast du Interesse daran, dein Wissen auch auf akademischer Ebene zu erweitern, bieten sich die Bachelorstudiengänge Logopädie und angewandte Therapiewissenschaften an.

Geduld und Einfühlungsvermögen – dein Arbeitsumfeld

Logopädin Bilder

Als Logopäde/in findest du Anstellung in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, in Logopädie- und psychologischen Praxen. Du arbeitest in erster Linie in Praxisräumen, in Unterrichtsräumen und in Behandlungs- und Krankenzimmern. Darüber hinaus kann es sein, dass du deine Patienten auch in ihren privaten Wohnungen besuchst.

Von dir wird als Logopäde/in viel Sensibilität gefordert: Beim Umgang mit Kindern, die an Sprachstörungen leiden, musst du oft erst ihr Vertrauen gewinnen, um sie richtig behandeln zu können. Aber auch im Umgang mit älteren Patienten ist viel Fingerspitzengefühl gefragt: Beispielsweise Schlaganfallpatienten ist ihre verlorengegangene Fähigkeit, klar und deutlich zu sprechen, oft äußerst peinlich. Hier gilt es einfühlsam aber auch souverän zu handeln und den Patienten Mut zu machen, um sie bestmöglich therapieren zu können.

Du arbeitest in der Regel in einer 40-Stunden-Woche. Da sich Termine teilweise nicht anders legen lassen, kann es sein, dass du manchmal auch am Abend und am Wochenende arbeiten musst. Dies ist vor allem in Kliniken keine Seltenheit.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was ist Betazismus?

  • Die fehlerhafte Aussprache des Buchstaben A
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