Logopäde/Logopädin.

Ausbildungsgehalt:
kein Gehalt
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Logopäde/Logopädin
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Logopäde/Logopädin?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Logopäde/Logopädin Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Logopäde/Logopädin mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Biologie, Deutsch und Psychologie/Ethik haben.

4.

Passt der Beruf Logopäde/Logopädin zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise den Realschulabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch und Biologie

  • Pädagogische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Biologie
  • Deutsch
  • Psychologie/Ethik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Lispeln, Stottern oder gar kompletter Sprachverlust – viele Menschen leiden an Sprachstörungen. Dies stellt für die meisten eine enorme persönliche Belastung dar. In deiner Ausbildung zum/zur Logopäde/Logopädin lernst du, wie du die Leiden von Betroffenen behandeln kannst.

Du entwickelst in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten individuelle therapeutische Konzepte für deine Patienten. Dabei beachtest du zunächst die Ursache der Sprachstörung – handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, Atem- oder Stimmbeschwerden oder sind die Probleme im Zuge eines Unfalls aufgetreten? Mithilfe von geeigneten logopädischen Verfahren führst du Behandlungen wie Artikulations- und Sprachverständnistrainings oder Atem- und Entspannungsübungen durch. So unterstützt du beispielsweise Schlaganfallpatienten oder Menschen nach einer Kehlkopfoperation beim Wiedererlangen ihrer Kommunikations- und Schluckfähigkeit. Da Sprachstörungen oftmals auch Kinder betreffen können, berätst du ferner Eltern und Erzieher/innen in Sprachheil- und Sonderkindergärten zu Themen rund um die Logopädie. Um voranschreitenden Sprachschwierigkeiten rechtzeitig entgegenzuwirken, behandelst du deine Patienten auch präventiv.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Logopäde/Logopädin ist eine schulische Ausbildung und auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt. Schulisch bedeutet, dass du theoretische Grundlagen in einer Berufsschule erlernst und dein neu erworbenes Wissen in Praktika anwendest. Um die Ausbildung beginnen zu können, benötigst du in der Regel die Hochschulreife. In seltenen Fällen werden aber auch Bewerber mit einem Realschulabschluss akzeptiert.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr notwendige Kenntnisse in den Bereichen Anatomie, Physiologie und Pathologie. Du setzt dich mit Zellen und menschlichem Gewebe auseinander und bringst Wissen über das Herz-Kreislauf-System sowie den Haltungs- und Bewegungsapparat in Erfahrung. Darüber hinaus setzt du dich intensiv mit den Atmungs-, Sprech-, und Stimmorganen auseinander. Ferner befasst du dich mit der Beschaffenheit des menschlichen Nervensystems. Da neurologische Erkrankungen - wie beispielsweise Schlaganfälle - oft Ursache für Sprachstörungen sind, beschäftigst du dich in der Berufsschule auch mit den Eigenarten neurologischer Erkrankungen. Du lernst unterschiedliche Untersuchungsverfahren kennen und legst zudem einen Fokus auf den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr setzt du dich zu großen Teilen mit dem Themenfeld der Logopädie auseinander. Da du diese Unterrichtseinheit sowohl theoretisch als auch praktisch angehst, stellt sie den mit Abstand größten Block dieses Ausbildungsjahres dar. Du befasst dich mit Themen wie Sprachentwicklungsstörungen im Kindesalter, Stimm-, Hör- und Redeflussstörungen und Dysphagien – das heißt Beeinträchtigungen der Schluckfähigkeit. Darüber hinaus erfährst du einiges über die Stimmbildung und Sprecherziehung. Du lernst die Gestaltung und Wirkung von Stimme und Sprechen kennen und führst, basierend auf deinem Fachwissen, komplexe therapiespezifische Gespräche durch.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Logopäde/Logopädin befasst du dich unter anderem mit Themen der Pädagogik und Sonderpädagogik. Du setzt dich intensiv mit den unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten und Erziehungsschwierigkeiten auseinander und lernst verschiedene pädagogische Theorien und Menschenbilder kennen. Zudem erweiterst du deinen Kenntnisstand im Feld der praktisch angewandten Logopädie.

Hältst du nach drei Jahren endlich dein Abschlusszeugnis in den Händen, ist es geschafft! Du bist offiziell Logopäde/Logopädin! Hast du Interesse daran, dein Wissen auch auf akademischer Ebene zu erweitern, bieten sich die Bachelorstudiengänge Logopädie und angewandte Therapiewissenschaften an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Logopäde/Logopädin findest du Anstellung in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, in Logopädie- und psychologischen Praxen. Du arbeitest in erster Linie in Praxisräumen, in Unterrichtsräumen und in Behandlungs- und Krankenzimmern. Darüber hinaus kann es sein, dass du deine Patienten auch in ihren privaten Wohnungen besuchst.

Von dir wird als Logopäde/Logopädin viel Sensibilität gefordert: Beim Umgang mit Kindern, die an Sprachstörungen leiden, musst du oft erst ihr Vertrauen gewinnen, um sie richtig behandeln zu können. Aber auch im Umgang mit älteren Patienten ist viel Fingerspitzengefühl gefragt: Beispielsweise Schlaganfallpatienten ist ihre verloren gegangene Fähigkeit, klar und deutlich zu sprechen, oft äußerst peinlich. Hier gilt es einfühlsam aber auch souverän zu handeln und den Patienten Mut zu machen, um sie bestmöglich therapieren zu können.

Du arbeitest in der Regel in einer 40-Stunden-Woche. Da sich Termine teilweise nicht anders legen lassen, kann es sein, dass du manchmal auch am Abend und am Wochenende arbeiten musst. Dies ist vor allem in Kliniken keine Seltenheit.

Disclaimer
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Hinweis zum Ausbildungsgehalt als Logopäde/Logopädin.

Die schulische Ausbildung wird nicht bezahlt. Im öffentlichen Dienst dagegen oder Einrichtungen anderer Träger, die sich nach den tariflichen Bestimmungen des öffentlichen Dienstes richten, wird ein Ausbildungsgehalt gezahlt. Es lohnt sich also, nach einem der begehrten Plätze Ausschau zu halten.

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