Gesundheit

Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in

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Ausbildung Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in
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Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wusstest du, dass derzeit rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind? Im Jahr 2030 werden es voraussichtlich eine Million mehr sein. Da die Bevölkerung immer älter wird, sind immer mehr Menschen im Alltag auf die Hilfe anderer angewiesen. In der Ausbildung zur Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in lernst du, wie man hilfs- und pflegebedürftigen Menschen unterstützend zur Seite zu steht.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Je nach Bildungsträger Berufserfahrung, ein Führungszeugnis, ein ärztliches Attest oder eine abgeschlossene Berufsausbildung

  • Spaß an Hauswirtschaft

  • Psychische Stabilität

  • Physische Belastbarkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne älteren und kranken Menschen hilfst

  • Kreativ und fantasievoll bist

  • Sorgfältig und einfühlsam bist

  • Flexibel und konfliktfähig bist

Ausbildung zur Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in: Fürsorge und Unterstützung für Hilfsbedürftige

Deine Aufgaben: Assistieren und fördern im Alltag

Berufsbild Betreuungskraft / Alltagsbegleiter

Hast du die schulische Ausbildung zur Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in absolviert, unterstützt du zum Beispiel Senioren, die an Demenzerkrankungen leiden, oder Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag. Deine Hilfe wird in Pflegeheimen, betreuten Wohngemeinschaften oder auch in Privathaushalten gebraucht, wo du die Bewohner bei alltäglichen Aufgaben und in der Freizeitgestaltung betreust.     

Ob gemeinsam singen, malen, basteln oder einfach nur zuhören – du gestaltest die Freizeit der zu betreuenden Menschen bunt und abwechslungsreich. Denn wir alle wollen auch im hohen Alter aktiv bleiben und kreativ gefordert werden. Du organisierst Spielenachmittage, Lese- oder Filmabende und leitest die Menschen zu Gymnastik- oder Tanzübungen an, damit sie beweglich und fit bleiben. Auch hausinterne Veranstaltungen oder Ausflüge ins Theater oder zu Ausstellungen planst du. Nebenbei erledigst du organisatorische Aufgaben im Büro oder dokumentierst deine Arbeit.

Hilfsbedürftige Menschen, die weiterhin zu Hause leben, brauchen vor allem im Haushalt Unterstützung. Zusammen mit ihnen oder allein kochst du Mahlzeiten, wäschst das Geschirr ab und räumst auf. Einkäufe machen, Haustiere füttern oder Pflanzen gießen – du assistierst bei den alltäglichen Aufgaben oder begleitest die Senioren bei Spaziergängen und Arztbesuchen. Als geduldige/r Gesprächspartner/in hast du immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Auch Angehörige berätst du in allen Fragen.

Theorie und Praxis: Deine Investition in die Zukunft

Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in Gehalt

Die Ausbildung zur Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in ist eine schulische Ausbildung, das heißt, du absolvierst einen Lehrgang an einer von vielen Bildungseinrichtungen deutschlandweit. Je nach Bildungsgang kostet die Ausbildung Gebühren, aber viele akzeptieren einen Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit. Leider ist die Ausbildung nicht vergütet. Die Dauer liegt zwischen ein bis sechs Monaten, je nachdem, ob du den Lehrgang in Vollzeit oder Teilzeit absolvierst. In Vollzeit besuchst du an Wochentagen den Unterricht in der Bildungsstätte. Damit du auch praktische Erfahrungen im Berufsalltag sammelst, gehört oftmals auch ein Praktikum dazu.

Was steht auf dem Programm für deine Ausbildung? Während des Kurses bekommst du Grundkenntnisse über typische Krankheiten im Alter vermittelt, wie Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen oder geistige Behinderungen. Dabei lernst du nicht nur die Theorie, sondern vor allem auch, wie du mit den betroffenen Menschen umgehst. Wichtige Fähigkeiten erwirbst du in den Bereichen Kommunikation und Organisation, Rehabilitation, Hauswirtschaft und Ernährung. Du lernst Beschäftigungsmöglichkeiten kennen, wie Bewegungstherapie oder Spielpädagogik. Aber auch Erste-Hilfe-Maßnahmen und rechtliche Grundlagen stehen auf dem Lehrplan.

Am Ende der Ausbildung legst du eine interne Prüfung des Lehrgangsträgers ab und erhältst ein Zertifikat, mit dem du dich bei Pflegeheimen oder Sozialeinrichtungen bewerben kannst. Hast du schon ein paar Berufserfahrungen gesammelt und möchtest mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich zum/zur Haus- und Familienpfleger/in weiterbilden oder eine Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in draufsetzen.

Dein Arbeitsumfeld: Das erwartet dich nach der Ausbildung

Betreuungskraft / Alltagsbegleiterin Bilder

Bist du positiv und offen im Umgang mit hilfs- und pflegebedürftigen Menschen, wird dir die Arbeit nicht schwerfallen. Langweilig wird es garantiert nie. Mit deiner sozialen Ader, Fantasie und Kreativität gestaltest du ihren Alltag abwechslungsreich und besorgst den Haushalt. Ob in Tagesstätten, Pflegeheimen oder Privathaushalten – die Menschen können sich auf dich verlassen und vertrauen dir. Natürlich ist der Umgang mit kranken Menschen nicht immer einfach. Aber wenn du psychisch stabil, flexibel und konfliktfähig bist, hast du die besten Voraussetzungen.   

Deine Arbeitszeiten richten sich einerseits nach den Tagesabläufen der Menschen, die du in ihrem Zuhause betreust. In Wohneinrichtungen oder Seniorenheimen andererseits wirst du entsprechend den Dienst- oder Stationsplänen eingeteilt. Mancherorts ist auch Schichtarbeit möglich, das heißt du arbeitest schon früh oder bis spät. Da du dich natürlich auch mit deinen Kollegen absprichst und austauschst, sollte Teamfähigkeit auch zu deinen Stärken gehören.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was ist Alzheimer?

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