Altenpfleger/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Altenpfleger/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Altenpfleger/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1215 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1141
  • 2. Lehrjahr: €1202
  • 3. Lehrjahr: €1303
2.

Wie lange dauert die Altenpfleger/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Altenpfleger/in?

  • Deine Ausbildung als Altenpfleger/in beinhaltet die Betreuung und Pflege von hilfsbedürftigen älteren Menschen, die du in ihrer Alltagsbewältigung unterstützt.
  • Die Ausbildung findet sowohl in der Berufsschule als auch in Pflegeeinrichtungen statt.
  • Eine Ausbildung als Altenpfleger/in gehört zu den Berufsbereichen Gesundheit und Pflege.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Altenpfleger/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch und Psychologie/Ethik haben.

5.

Passt der Beruf Altenpfleger/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Gesundheitliche Eignung

  • Einen guten Draht zu älteren und kranken Menschen

  • Geduld und Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Psychologie/Ethik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Setzt du auf eine Ausbildung als Altenpfleger/in, entscheidest du dich für einen Beruf mit Zukunft. Weil Deutschland immer älter wird, sind immer mehr Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen.

Ob in Pflegeheimen, Tagesstätten oder Privathaushalten – in der Ausbildung als Altenpfleger/in lernst du, älteren Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder Demenzerkrankungen zur Seite zu stehen. Du hilfst ihnen, den Alltag zu meistern, bringst Abwechslung in ihre Freizeit und betreust sie medizinisch. Sterbende begleitest du und versorgst sie nach dem Tod.

Morgens unterstützt du bettlägerige Menschen bei der Körperpflege, beim Waschen und Anziehen und versorgst sie mit einem stärkenden Frühstück. Zum Umbetten oder Heben brauchst du schon ein paar Muckis.

Ob allein oder in der Gruppe – damit Menschen auch im hohen Alter körperlich und geistig beweglich bleiben, hast du immer wieder neue Ideen für eine kreative Freizeitgestaltung. Du leitest Bewegungsübungen an, organisierst Spielenachmittage und Ausflüge.

Haben deine Schützlinge Sorgen oder Nöte, hast du jederzeit ein offenes Ohrfür sie. Auch bei Arztbesuchen oder Einkäufen bist du die Begleitung.

Ein wichtiger Teil deines Aufgabenbereichs ist die medizinische Betreuung. Du hast den Überblick über die tägliche Dosis Medikamente, die Ärzte und Ärztinnen verschrieben haben und verabreichst sie zum richtigen Zeitpunkt. Blutdruck messen, Verbände wechseln oder Spritzen zu geben gehört ebenso dazu. Doch keine Sorge – wie das geht, lernst du in der Ausbildung!

Alle Maßnahmen dokumentierst du gewissenhaft und hältst bei Fragen Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzw. die Ärztin. Im Notfall kannst du sofort Erste Hilfe leisten. Übernehmen auch Angehörige die Pflege, bringst du ihnen die Pflegetechniken bei. Zusätzlich kommen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben auf dich zu.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Altenpfleger/in dauert drei Jahre und ist eine duale Ausbildung. Das theoretische Know-how erwirbst du in einer der vielen Altenpflegeschulen, die es deutschlandweit gibt.

Den praktischen Arbeitsalltag lernst du in einer stationären Pflegeeinrichtung, bei einem ambulanten Pflegedienst oder in einem Heim während verschiedener Praxisphasen kennen. Beide Ausbildungsteile wechseln sich immer nach einigen Wochen ab – so wird es nie langweilig!

Was steht in der Schule auf dem Stundenplan? Du lernst neben den medizinischen Grundlagen die verschiedenen Aufgaben der Pflege kennen – zum Beispiel wie man hilfsbedürftige Menschen anleitet und mit ihnen spricht, wie man ihren Tag gestaltet oder welche Therapie-Maßnahmen du übernimmst.

Aber auch rechtliche Vorgaben und der eigene Umgang mit schwierigen Situationen wird thematisiert. Der Unterricht ist jedoch alles andere als staubtrocken, sondern mit Fallbeispielen und Rollenspielen ganz praktisch ausgelegt.

Den größten Teil deiner Ausbildung verbringst du in der Pflegeeinrichtung. Hier arbeitest du von Anfang an unter Anleitung mit und übernimmst mehr und mehr Aufgaben selbständig.

Im Berufsleben angekommen, kannst du durch Fort- und Weiterbildungen weitere Zusatzqualifikationen erwerben. Damit erhöhst du deine Chancen, eines Tages ein ganzes Heim leiten zu dürfen oder die nächste Generation Altenpfleger/innen zu unterrichten. Oder träumst du schon länger von einem eigenen mobilen Pflegedienst? Dann mach dich doch selbständig!

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Passende Unternehmen.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Altenpfleger/in ist kein Tag wie der andere! In der ambulanten Pflege bist du mit dem Auto unterwegs zu Privathaushalten. In stationären Heimen wechseln deine Einsatzorte mit den Aufgaben. Genauso abwechslungsreich sind deine Arbeitszeiten – denn auch nachts und am Wochenende wirst du gebraucht.

Bist du flexibel und belastbar, hast Spaß an Medizin und traust dir den Umgang mit älteren und kranken Menschen zu, hast du die besten Voraussetzungen. Mit Einfühlungsvermögen und Geduld schaffst du Vertrauen. Mit psychischer Stabilität bist du den täglichen Herausforderungen gewachsen.

Das Fitnessstudio kannst du dir getrost sparen, denn du bist oft längere Zeit am Stück auf den Beinen. Um Infektionen vorzubeugen, trägst du Schutzkleidung wie einen Kittel, Einweghandschuhe oder Mundschutz.

Neue Pflegeausbildung ab 2020.

Die Ausbildungen für die Berufe field.title, Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in gibt es seit 2020 in der Form nicht mehr. Sie wurden seit dem 1. Januar im neuen Ausbildungsberuf Pflegefachmann/-frau zusammengelegt.

Im ersten und zweiten Lehrjahr lernen Auszubildende zusammen. Erst im dritten Jahr kannst du dich dann auf eine Richtung spezialisieren und deinen Abschluss machen: als Pflegefachmann/-frau, Altenpfleger/in oder Kinderpfleger/in.

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