Lederherstellung und Gerbereitechnik, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Lederherstellung und Gerbereitechnik, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €806 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €740
  • 2. Lehrjahr: €810
  • 3. Lehrjahr: €870
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik?

  • In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik bereitest du Tierhäute so auf, dass sie im Anschluss zu Kleidungsstücken, Autositzen, Sofas, etc. weiterverarbeitet werden können.
  • Du bist vor allem in der Werkstatt anzutreffen, aber auch im Lager oder in Produktionshallen.
  • Die Ausbildung gehört in den handwerklichen Bereich und erfordert auch chemische Kenntnisse.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Chemie, Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Sicheres Kopfrechnen

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Chemie
  • Technik/Werken
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Bei der Ausbildung zur Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik beschäftigst du dich mit dem Rohstoff Leder, das in vielen Einzelschritten verarbeitet wird.

In deinem Arbeitsalltag lernst du die Schritte kennen: Zu Beginn prüfst du, ob die Haut nicht beschädigt ist und richtig konserviert wurde. Danach ist deine Aufgabe die Reinigung von Tierhäuten mit Werkzeugen und chemischen Stoffen, sodass alles, was nicht zur Herstellung von Leder gebraucht wird, entfernt wird.

Ist die Haut dann frei von Haaren, Schmutz, Fleischresten und Co. sowie schön glatt und weich, folgt der nächste Schritt: An Spaltmaschinen wird die Haut getrennt; die eine Seite wird später zum glatten Leder, die andere zum rauen Leder verarbeitet.

Nun geht es ans Gerben: Durch unterschiedliche Gerbstoffe, zum Beispiel gemahlene Rinde, wird das Leder strapazierfähig gemacht. Nach und nach wird auch der Grundstein für das spätere Design gelegt:

Das Leder wird gefärbt, die Dicke festgelegt und das Ganze nach dem Trocknen veredelt, sodass zum Beispiel aus normalem Rindsleder eine edle Schlangenoptik entsteht.

Bevor das fertige Leder dann in den Versand geht und zu Handtaschen, High Heels oder Lederhosen verarbeitet wird, prüfst du nochmal die Qualität, damit die Kunden keine bösen Überraschungen erleben. Wie das geht, lernen Auszubildende als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik über drei Jahre.

Was früher mit der Hand gemacht wurde, erfolgt mittlerweile zum Teil über Maschinen; ein gewisses technisches Verständnis hilft dir also bei der Bedienung, Reinigung und Wartung. Dennoch gilt: Als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik musst du ordentlich zupacken können!

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Inhalte der Ausbildung.

Wenn du dich für eine Ausbildung zur Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik entscheidest, lernst du zum einen werktags im Ausbildungsbetrieb – in einem handwerklichen oder industriellen Unternehmen, das Leder herstellt – und zum anderen an der Berufsschule, es handelt sich also um eine duale Ausbildung.

In der Berufsschule wirst du ein bis zwei Tage in der Woche oder am Block in berufsspezifischer Theorie und in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet. Auf dem Ausbildungsplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik stehen Themen wie das Trocknen und Färben von Leder, die Beurteilung von Rohware und die maschinelle Bearbeitung der Haut.

Parallel setzt du das Erlernte im Betrieb in die Tat um und wirst dort direkt „am Leder“ lernen, was du praktisch drauf haben musst: Von verschiedenen Gerbverfahren über Produkt- und Prozessökologie bis hin zu der Beurteilung von Fertigleder.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr wirst du den Umgang mit Rohware lernen, aber auch schon die Nasszurichtung und Vorzurichtung kennenlernen und durchführen. Im dritten Ausbildungsjahr deiner Ausbildung als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik steht auch das Färben, Fetten und Zurichten von Leder auf dem Lehrplan.

Ob du mehr mit der Hand oder mit Maschinen arbeiten wirst, hängt davon ab, in welcher Art von Betrieb du einen Ausbildungsplatz ergattert hast – deine Tatkraft ist aber in jedem Fall gefordert, da bei der Arbeit auch Maschinen bedient werden wollen, die dabei ganz schön schwer und widerspenstig sein können.

Deine Kenntnisse stellst du bei der Abschlussprüfung unter Beweis. Der erste Teil findet am Ende des zweiten Lehrjahres statt, der zweite Teil am Ende der Ausbildung, das heißt nach dem dritten Ausbildungsjahr.

In beiden Prüfungen gibt es sowohl schriftliche als auch praktische Teile. Deine Perspektiven? Schon während der Ausbildung kannst du Zusatzqualifikationen erwerben, um deine Position bei der Suche nach einem passenden Job im Anschluss an die Berufsausbildung zu verbessern.

Wenn du die Karriereleiter hochklettern willst, empfiehlt es sich einen Industriemeister in Chemie draufzusetzen oder ein Studium als Weiterbildung anzuschließen.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss, einen Ausbildungsplatz findest du also oft mit einem Hauptschulabschluss. Deine Eignung für die Ausbildung und den Beruf bestimmt dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb anhand deiner Interessen und Fähigkeiten.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Mit Bürojobs kannst du nichts anfangen? Gut so, denn im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik machst du alles, nur nicht am PC sitzen.

Stattdessen ist dein Arbeitsalltag geprägt vom praktischen Tätigkeiten und unterschiedlichen Arbeitsumständen – in der Wasserwerkstatt zum Beispiel, in der die Reinigung der Häute erfolgt, kann es schon mal passieren, dass du klatschnass wird. Außerdem bewegst du dich bei deinem Job in Produktionshallen und Rohwarenlagern.

Dein Arbeitgeber ist entweder ein Betrieb der Lederherstellung oder auch die Entwicklungsabteilung der chemischen Hilfsmittelindustrie. Du kannst als Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik also in unterschiedlichen Branchen arbeiten und hier unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Dabei sollten Auszubildende keine allzu empfindliche Nase haben, da es vor und bei der Reinigung sowie beim Gerben schon mal etwas ländlich und streng riechen kann. Wenn dir das nichts ausmacht, du bei Maschinenlärm erst richtig auflebst und zudem ordentlich anpacken kannst und willst, bist du hier richtig: Es gibt wohl kaum einen größeren Kontrast zum Stillsitzen im ruhigen und sterilen Büro.

Dir können auch Dämpfe, die unter normalen Umständen Haut und Atemwege reizen könnten, nichts anhaben: Selbstverständlich wirst du für deine Ausbildung zur Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik mit Schutzkleidung ausgestattet. Schürze, Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske sind dein Arbeitsoutfit. Damit bist du bestens für die körperliche Arbeit gerüstet und gegen alles perfekt geschützt.

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