Produktionsmechaniker/in Textil.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Produktionsmechaniker/in Textil
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €960 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €887
  • 2. Lehrjahr: €952
  • 3. Lehrjahr: €1042
2.

Wie lange dauert die Produktionsmechaniker/in – Textil Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil?

  • In einer Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil kümmerst dich um die voll- oder teilautomatisierten Produktionsmaschinen und -anlagen der Textilindustrie. Du überwachst, wartest und pflegst sie und du organisierst den Materialfluss.

  • Du arbeitest meist in Werkhallen, ob in Webereien, Strickereien, Wirkereien oder bei Bekleidungsherstellern.

  • Die Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil gehört zum Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Produktionsmechaniker/in – Textil zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Organisationstalent

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Textilien finden wir nicht nur im Kleiderschrank, sondern auch in Autos, Flugzeugen, Segelbooten, an Rollläden oder im Klettersport. In der Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil sorgst du bei der industriellen Herstellung von Garnen oder gewebten Stoffen dafür, dass alles wie am Schnürchen läuft und die Produktionsanlagen reibungslos funktionieren.

Bekommst du von deiner Ausbilderin den Auftrag, die Textilmaschine für die Produktion von Segeltuch einzurüsten, weißt du genau, was zu tun ist: Zunächst analysierst du die Mustervorlage und berechnest den Materialbedarf. Dann geht es ans Einrichten der Maschine. Du wechselst mithilfe von Handwerkzeugen Bauteile aus und programmierst vom Leitstand aus das richtige Muster ein. Auch Fadenspannung, Arbeitsgeschwindigkeit oder Temperatur gibst du ein. Dann fädelst du das Garn von unzähligen Rollen mit viel Fingerspitzengefühl in die Fadenführung ein. Alles richtig eingestellt? Das verrät dir der Probelauf! Läuft alles glatt, übernimmt der Maschinenführer die Überwachung der Produktion.  

Meldet dir der elektrische Fadenwächter per Signal, dass ein Faden gerissen ist, begibst du dich auf Fehlersuche und fädelst das Garn neu ein. Und wenn das Material aufgebraucht ist, ist es auch deine Aufgabe, für Nachschub zu sorgen. Bei einer Störung bist du sofort zur Stelle – denn Zeit ist Geld in der industriellen Produktion! An oberster Stelle steht trotzdem die Qualität deiner Textilien. Du erkennst sofort, ob ein Sitzbezug robust genug ist, ob die Fadendichte stimmt oder Löcher im Strickstoff sind.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil dauert drei Jahre. Dual bedeutet, dass du in dieser Zeit alle Bereiche in deinem Ausbildungsbetrieb durchläufst und nebenbei regelmäßig die Berufsschule besuchst, wo du mit anderen Auszubildenden in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschaftskunde unterrichtet wirst, aber auch spezifisches Wissen für diesen Beruf zu Werkstoffen, Textilien und Maschinen vermittelt bekommst. Da du nebenher aber auch bei deinem Arbeitgeber schon arbeiten gehst, ist es ein ausgewogenes Verhältnis von Praxis und Theorie.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich mit den verschiedensten Textilien vertraut und lernst die Maschinen kennen, wie man sie einstellt, wartet, Garn einspannt und die Produktion überwacht. Danach erfolgt eine Zwischenprüfung.

Im dritten Lehrjahr übernimmst du größere Projekte und arbeitest zunehmend selbständig. Dein erworbenes Know-how stellst du am Ende deiner Berufsausbildung in der praktischen und schriftlichen Abschlussprüfung unter Beweis.

Hast du das Abschlusszeugnis in der Tasche, kannst du in industriellen Webereien, Strickereien, Wirkereien oder Spinnereien arbeiten. Mit ausreichend Berufserfahrung hast du die Möglichkeit, als Weiterbildung die Prüfung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Textilwirtschaft abzulegen. Mit einem Studium in Textil- oder Bekleidungstechnik hast du in einem Unternehmen noch mehr Karrieremöglichkeiten und kannst zum Beispiel eine Tätigkeit im Management oder einen ganz eigenen Verantwortungsbereich übernehmen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Produktionsmechaniker/in – Textil arbeitest du mit vielen verschiedenen technischen Anlagen und großen Materialmengen – da den Überblick zu behalten erfordert Organisationstalent und Reaktionsschnelligkeit. Du bist in deinem Job nicht nur dafür verantwortlich, dass es keine Produktionsausfälle gibt, sondern auch, dass die Qualität immer den Vorstellungen des Kunden entspricht. Dafür wirst du in manchen Betrieben auch zu Nachtschichten oder am Wochenende gebraucht.

Dein Einsatzgebiet ist vor allem die Werkhalle, in der häufig ein feuchtwarmes Klima herrscht – Textilien fühlen sich so am wohlsten. Auch wenn vieles an deinem Ausbildungsplatz automatisch funktioniert, ist dennoch Handarbeit gefragt, zum Beispiel, wenn eine Störung behoben oder Maschinen gereinigt werden sollen. Schmieröl an den Fingern, Farbgerüche in der Nase, laute Maschinen – das gehört in diesem Ausbildungsberuf zum Alltag. Aber du wirst gar keine Zeit haben, dich daran zu stören, denn der nächste Auftrag steht schon an!

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