Duales Studium Soziale Arbeit.

Gehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Duales Studium Soziale Arbeit
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man im Dualen Studium Soziale Arbeit?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1050 während des Dualen Studiums.

  • 1. Lehrjahr: €1000
  • 2. Lehrjahr: €1050
  • 3. Lehrjahr: €1100
2.

Wie lange dauert ein Duales Studium Soziale Arbeit?

Das Duale Studium dauert 36 Monate.

3.

Was mache ich im Dualen Studium Soziale Arbeit?

  • Ein Duales Studium Soziale Arbeit vermittelt dir wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Sozialpsychiatrie, Soziologie der Kindheit, der Beratung in Familie und Schule sowie in der Klinischen Sozialarbeit und Entwicklungsrehabilitation.
  • Als Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/in arbeitest du, je nach Spezialisierung, z. B. in Jugend-, Kinder- und Altenheimen, Tagesstätten und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung, Familien- und Suchtberatungsstellen, Obdachloseneinrichtungen oder in Einrichtungen für Geflüchtete.
  • Ein Duales Studium Soziale Arbeit gehört zum Bereich Soziales und Pädagogik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für ein Duales Studium Soziale Arbeit mitbringen?

Um einen Studienplatz zu bekommen, brauchst du Abitur/Fachabitur. Gute Noten in Sozialkunde/Politik, Deutsch und Psychologie/Ethik helfen dir, gut durchs Studium zu kommen.

5.

Passt das Duale Studium Soziale Arbeit zu mir?

Fragst du dich, welches Duale Studium wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Spaß im Umgang mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen und Kommunikationsstärke
  • Psychische Stärke

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Sozialkunde/Politik
  • Deutsch
  • Psychologie/Ethik

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Inhalte des Dualen Studiums.

Ein Duales Studium Soziale Arbeit vermittelt dir ein breites Wissen aus Pädagogik, Psychologie, Politik und Recht, um gesellschaftliche Probleme zu verstehen und Menschen in sozialen Einrichtungen professionell betreuen und fördern zu können.

Ob Kinder- und Jugendhilfe, Sozialhilfe, Gesundheitshilfe, Rehabilitation oder Familien- und Integrationsarbeit – du lernst anhand von Fallbeispielen und Rollenspielen im Dualen Studium, wie man mit Menschen in den verschiedenen Bereichen umgeht und verantwortungsvolle Aufgaben in den sozialen Betrieben übernimmt.

Im Studiengang Soziale Arbeit begegnen dir zum Beispiel diese Module an der Hochschule:

  • Grundlagen der Psychologie: Wie entwickelt sich die menschliche Psyche im Laufe des Lebens? Welche Rolle spielt unser Umfeld? Wie entstehen Aggressionen und Ängste? Du lernst, welche sozialpsychologischen Ursachen Probleme wie Armut oder Arbeitslosigkeit haben können und wie du als Sozialarbeiter/in Betroffenen auf kommunikativer und interaktiver Ebene begegnest.

  • Einzelhilfe: Hier studierst du, wie man einzelnen Klienten “Hilfe zur Selbsthilfe” gibt. Du lernst, wie man sich empathisch verhält, Probleme reflektiert und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet, aber gleichzeitig eigene Grenzen wahrt und Konflikte nicht eskalieren lässt. Dabei werden verschiedene Arbeitsformen von Sozialarbeitern/innen, wie Beratung, Case Management, Krisenintervention und Mediation, behandelt.

  • Kinder- und Jugendhilferecht: Hier bekommst du einen Einblick in einen Teil des Sozialgesetzbuches (SGB) und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit: Welches Rechtsverhältnis besteht zwischen Eltern und ihren Kindern? Wie ist die Jugendhilfe strukturiert und was sind ihre Aufgaben? Was ist der Unterschied zwischen Beistandschaft, Pflegschaft und Vormundschaft? Das lernst du in diesem Modul.

Nach dem zweijährigen Grundstudium kannst du dich dann im letzten Jahr deines Studiengangs, der Vertiefungsphase, auf verschiedene Schwerpunkte innerhalb der Sozialen Arbeit spezialisieren. Zur Auswahl stehen dir hier z. B. Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Alten- und Behindertenhilfe, Erziehungshilfe, Heimerziehung, Drogen- und Suchthilfe, Straffälligenhilfe oder Gesundheitswesen.

Dazu bekommst du im Studiengang verschiedene Sozialkompetenzen und Handlungsmethoden an die Hand, die später in deinem Beruf als Sozialarbeiter/in unerlässlich sind:

Du lernst den Unterschied von Einzelfallhilfe und Gruppenarbeit kennen, verstehst wie Beratung und Betreuung funktioniert, wie man sich in Klienten hineinversetzt und Konflikte schlichtet. Eine wichtige Rolle spielt dabei die richtige Kommunikation.

Damit du auch die juristischen Hintergründe im Bereich Soziale Arbeit kennst, wirst du die Grundlagen zum Jugend- und Familienrecht oder Arbeitsrecht studieren. Auch Sozialmanagement steht auf dem Programm in deinem Studium. Denn ohne die richtige Planung und Organisation, Budget- und Personalverwaltung kann selbst das beste Projekt in deiner späteren Arbeit schnell scheitern.

Zusätzlich gibt dir ein Duales Studium Soziale Arbeit wichtige Schlüsselqualifikationen, wie Präsentation, Kreativitätstechniken oder wissenschaftliches Arbeiten an die Hand – diese brauchst du sowohl für deine abschließende Bachelorarbeit, als auch für deinen späteren Beruf als Sozialarbeiter/in.

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Wie sieht die praktische Ausbildung aus?

Dein Duales Studium Soziale Arbeit kannst du entweder praxisintegrierend oder berufsbegleitend absolvieren.

Ein praxisintegriertes Duales Studium kombiniert Hochschul- und Praxisphasen miteinander. Für dein Duales Studium Soziale Arbeit bedeutet das, dass du in den Praxisphasen ein Berufspraktikum in einem Sozialbetrieb, einem Verein oder einer Stiftung absolvierst und dort wertvolle Berufserfahrung sammelst.

Dafür erhältst du ein monatliches Gehalt. Studiengebühren übernimmt der Arbeitgeber meist ganz oder teilweise. Hast du schon eine Arbeitsstelle und willst nebenbei noch einen Bachelor of Arts erwerben, kannst du Soziale Arbeit auch berufsbegleitend studieren.

In beiden Fällen hängt der Ablauf des Studiums von der jeweiligen Hochschule ab: Häufig wechseln sich Uni- und Praxisphasen wöchentlich oder alle drei Monate ab. Oder du verbringst beispielsweise drei Tage im Betrieb und zwei an der Hochschule.

Manche Unis bieten Soziale Arbeit auch als Fernstudium an. Dabei besuchst du nur einmal pro Monat den Präsenzunterricht in der Hochschule. In der Zwischenzeit stellt man dir Studienmaterial online zur Verfügung, das du in freier Zeiteinteilung selbständig durcharbeitest. Am Ende hast du natürlich genauso den Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit in der Tasche.

Du möchtest dich für ein Duales Studium Soziale Arbeit bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Hast du nach drei bis vier Jahren den Bachelor of Arts für dein Duales Studium Soziale Arbeit erworben, hast du verschiedene Möglichkeiten, als Sozialarbeiter/in bzw. Sozialpädagoge/in zu arbeiten. Da du nach deinem Dualen Studium schon praxiserprobt bist, hast du deutlich bessere Chancen als unerfahrene Berufsneulinge und wirst im besten Falle von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen.

Im Sozialwesen solltest du darauf eingestellt sein, dass Unterstützung und Hilfe für Menschen über dem Profit stehen. Deine Arbeitgeber als Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/in sind häufig Non-Profit-Organisationen, die von Städten, Kirchen oder privaten Trägern finanziert werden.

Deine Aufgaben hängen von dem jeweiligen Bereich ab, in dem du tätig werden möchtest. Als Sozialpädagoge/in kannst du Kindern, Jugendlichen und Familien in Schulen, Heimen oder Sozial- und Jugendämtern zur Seite stehen.

Du bist hauptsächlich mit der Präventionsarbeit beschäftigt. Sozialpädagogen helfen Kindern und Familien dabei, Probleme zu erkennen und zu verhindern. Sie unterstützen Eltern, wenn ihre Kinder Schulproblemen haben oder fördern positives Verhalten.

Sozialarbeiter/innen beschäftigen sich neben der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen auch mit der Unterstützung von Erwachsenen. Du unterstützt beispielsweise Wohnungs- oder Arbeitssuchenden, betreust Ältere und Menschen mit Behinderung, hilfst Abhängigkeitserkrankten oder unterstützt Geflüchtete bei der Migration und Integration.

Aktuell bist du gehäuft als Soziale Fachkraft in Wohnheimen für Geflüchtete gefragt. In der Berufsberatung, Sexualberatung oder Drogenberatung kannst du ebenfalls tätig werden.

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