Metall, Maschinenbau

Gießereimechaniker/in

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Ausbildung Gießereimechaniker/in
Berufsbild Gießereimechaniker
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Gießereimechaniker/in Gehalt
  • Gehalt: 903 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn du schön früher gerne mit Sandförmchen Kleckerburgen gebaut hast und es auch heute noch liebst, mit den Händen zu arbeiten, dann könnte die Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in etwas für dich sein. Vorausgesetzt, du schreckst nicht vor Hitze und Dreck zurück.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Spaß an Chemie und Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Körperliche Belastbarkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Umsichtig und sorgfältig arbeitest

  • Kein Problem mit Hitze und Schmutz hast

  • Genau und aufmerksam bist

  • Flexibilität mitbringst

Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in: Von flüssig zu fest

Deine Aufgaben: Schmelzen, gießen, nachbehandeln

Berufsbild Gießereimechaniker

Vom millimeterdünnen Kolbenring bis zur metergroßen Schiffsschraube – es gibt nichts, was man nicht aus flüssigem Metall, wie Eisen, Stahl oder Aluminium, gießen kann. In der Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in lernst du genau solche Bauteile für den Maschinenbau oder für die Fahrzeug- oder Schiffsindustrie herzustellen. Von der Anfertigung der Gussform, über das Schmelzen des Metalls, bis zum Gießvorgang – du erlernst alle Arbeitsschritte in einer Industrie-Gießerei.

Mit verschiedenen Techniken, per Hand und mit computergesteuerten Maschinen, fertigst du Gussformen aus Metall, Sand oder Wachs an, in die später das geschmolzene Metall eingefüllt wird. Außerdem stellst du sogenannte Kerne her, die dort eingesetzt werden, wo später Löcher sein sollen. Am Schmelzoffen geht es in die heiße Phase: Hier mischst du die jeweiligen Metalle in einem Behälter zusammen. Stimmt die Temperatur und die Flüssigkeit der Schmelze? Mit einer Vakuumpumpe entfernst du Lufteinschlüsse. An der Gießstation füllst du per Hand oder mit Hebezeugen das flüssige Metall in den Hohlraum der angefertigten Form ein.

Ist das Metall erkaltet und fest, kannst du die Form öffnen oder zerschlagen. Dann wirfst du einen Blick auf die Qualität des fertigen Werkstücks. Stimmen die Maße auf den Millimeter genau? Gibt es Risse oder Hohlräume? Bei der Nachbearbeitung gibst du den Bauteilen mit Säge oder Trennschleifer den letzten Schliff und reinigst die Oberflächen.

Im Laufe deiner Ausbildung kannst du dein Wissen in einem von sechs Schwerpunkten vertiefen: Im Druck- und Kokillenguss stellst du Gussstücke in Serie mit den immer gleichen Formen her. Beim Handformguss fertigst du per Hand Sandformen für die Produktion von Einzelstücken. Im Feinguss stellst du Wachsmodelle her für ganz kleine Bauteile. Die maschinelle Fertigung von Gussformen erlernst du im Schwerpunkt Maschinenformguss. Außerdem kannst du dich auf Kernherstellung oder Schmelzbetrieb spezialisieren.

Theorie und Praxis: Ausbildung aus einem Guss

Gießereimechaniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und kann dual in Gießereibetrieben und Betrieben der Hütten- und Stahlindustrie absolviert werden. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du alle Arbeitsschritte von der Pike auf. In regelmäßigen Abständen besuchst du aber auch zusammen mit anderen Auszubildenden den Unterricht in einer Berufsschule, wo du die technischen Grundlagen beigebracht bekommst.

Zu Beginn erwirbst du handwerkliche Fertigkeiten – wie man Werkstücke per Hand oder maschinell fertigt und bearbeitet. Schon bald kannst du die verschiedenen Metalle, Grundstoffe, Bindemittel, Zusatzstoffe und Überzugsstoffe unterscheiden, die du für die Herstellung der Formen, Kerne und Bauteile brauchst. Du stellst schon erste Formen per Hand her, kannst Metalle schmelzen und weißt, worauf es beim Gießen ankommt. Besonders fit gemacht wirst du in einem von dir gewählten Schwerpunkt: Druck- und Kokillenguss, Feinguss, Handformguss, Kernherstellung, Maschinenformguss oder Schmelzbetrieb.

In der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung kannst du zeigen, was du drauf hast. Hast du nach dem Abschluss ein paar Jahre Berufserfahrungen gesammelt und Lust, Führungspositionen zu übernehmen, kannst du dich als Industriemeister/in der Fachrichtung Gießerei weiterbilden.

Dein Arbeitsumfeld: Gut in Form

Gießereimechanikerin Bilder

Die Arbeit in einer Gießerei ist nicht ohne. Glühend heißes Metall, grelle Flammen und schmutzige Finger sind hier an der Tagesordnung. Aber wenn du das absolute Gegenteil zu einem Bürojob suchst, du dich richtig auspowern willst und du trotz Hitze und Dämpfen konzentriert arbeiten kannst, hast du die besten Voraussetzungen dafür! Außerdem trägst du Schutzkleidung, wie Handschuhe und Sichtschutz, die die Hitze abweisen.

Langes Sitzen und die immer gleichen Aufgaben? Fehlanzeige! Du bist ständig in Bewegung, hebst schwere Bauteile, bedienst Maschinen und zerschlägst Gussformen. Aber auch den Blick fürs Detail und eine ruhige Hand brauchst du beim Nachbearbeiten von Werkstücken. In der Industrie ist mitunter Schichtbetrieb üblich. Das heißt, du arbeitest schon ganz früh oder noch bis spät abends am Schmelzofen. Dafür hast du aber auch frei, wenn andere ackern müssen und bekommst eine Zulage zum Grundlohn.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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  • Bei 1.000 Grad Celsius
  • Bei 1.538 Grad Celsius

Doch nicht das Richtige?

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