Ausbildung
Gießereimechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1104 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Gießereimechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Gießereimechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1104 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 1013 €
  • 2. Lehrjahr: 1056 €
  • 3. Lehrjahr: 1144 €
  • 4. Lehrjahr: 1206 €
2.

Wie lange dauert die Gießereimechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Gießereimechaniker/in?

  • Als Gießereimechaniker/in stellst du mithilfe von Formen und flüssigem Metall Gussstücke her.

  • Die meiste Zeit arbeitest du in Werk- und Maschinenhallen.

  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Technik, Technologiefelder und Mechaniker.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Gießereimechaniker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Gießereimechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Spaß an Chemie und Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Körperliche Belastbarkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken

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Egal wo du eine Ausbildung als Gießereimechaniker/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf Gießereimechaniker/in aus?

Vom millimeterdünnen Kolbenring bis zur metergroßen Schiffsschraube – es gibt nichts, was man nicht aus flüssigem Metall, wie Eisen, Stahl oder Aluminium, gießen kann.

Im Ausbildungsberuf zum/zur Gießereimechaniker/in lernst du genau solche Bauteile für den Maschinenbau oder für die Fahrzeug- oder Schiffsindustrie herzustellen. Von der Anfertigung der Gussform, über das Schmelzen des Metalls, bis zum Gießvorgang – du erlernst alle Arbeitsschritte in einer Industrie-Gießerei.

Mit verschiedenen Techniken, per Hand und mit computergesteuerten Maschinen, fertigst du Gussformen aus Metall, Sand oder Wachs an, in die später das geschmolzene Metall eingefüllt wird. Außerdem stellst du sogenannte Kerne her, die dort eingesetzt werden, wo später Löcher sein sollen.

Am Schmelzofen geht es in die heiße Phase: Hier mischst du die jeweiligen Metalle in einem Behälter zusammen. Stimmt die Temperatur und die Flüssigkeit der Schmelze? Mit einer Vakuumpumpe entfernst du Lufteinschlüsse. An der Gießstation füllst du das flüssige Metall in den Hohlraum der angefertigten Form ein.

Ist das Metall erkaltet und fest, kannst du die Form öffnen oder zerschlagen. Dann wirfst du einen Blick auf die Qualität des fertigen Werkstücks. Stimmen die Maße auf den Millimeter genau? Gibt es Risse oder Hohlräume? Bei der Nachbearbeitung gibst du den Bauteilen mit Säge oder Trennschleifer den letzten Schliff und reinigst die Oberflächen.

Im Laufe deiner Ausbildung kannst du, je nach Ausbildungsbetrieb, dein Wissen in einem von sechs Schwerpunkten vertiefen: Im Druck- und Kokillenguss stellst du Gussstücke in Serie mit den immer gleichen Formen her. Beim Handformguss fertigst du per Hand Sandformen für die Produktion von Einzelstücken.

Im Feinguss stellst du Wachsmodelle her für ganz kleine Bauteile. Die maschinelle Fertigung von Gussformen erlernst du im Schwerpunkt Maschinenformguss. Außerdem kannst du dich auf Kernherstellung oder Schmelzbetrieb spezialisieren.

Ob eine Ausbildung als Gießereimechaniker/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung als Gießereimechaniker/in.

Die duale(/beruf/tipps/duale-ausbildung) Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und kann bei Arbeitgebern in Gießereibetrieben und Betrieben der Hütten- und Stahlindustrie absolviert werden.

In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du alle Arbeitsschritte von der Pike auf. In regelmäßigen Abständen besuchst du aber auch zusammen mit anderen Auszubildenden den Unterricht in einer Berufsschule, wo du die technischen Grundlagen für den Job beigebracht bekommst.

Zu Beginn deiner Berufsausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in erwirbst du handwerkliche Fertigkeiten – wie man Werkstücke per Hand oder maschinell fertigt und bearbeitet. Ebenso wirst du lernen, die verschiedenen Metalle, Grundstoffe, Bindemittel, Zusatzstoffe und Überzugsstoffe zu unterscheiden.

Du stellst schon erste Formen per Hand her, kannst Metalle schmelzen und weißt, worauf es beim Gießen ankommt.

In der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung nach deinem letzten Ausbildungsjahr kannst du zeigen, was du drauf hast. Hast du nach dem Abschluss ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt und Lust, eine Führungsposition zu übernehmen, kannst du dich als Industriemeister/in der Fachrichtung Gießerei weiterbilden.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Gießereimechaniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Arbeit in einer Gießerei ist nicht ohne. Glühend heißes Metall, grelle Flammen und schmutzige Finger sind in deinem Ausbildungsplatz an der Tagesordnung.

Aber wenn du das absolute Gegenteil zu einem Bürojob suchst, dich richtig auspowern willst und trotz Hitze und Dämpfen konzentriert arbeiten kannst, hast du die besten Voraussetzungen für diese Tätigkeit! Außerdem trägst du als Gießereimechaniker/in Schutzkleidung, wie Handschuhe und Sichtschutz, die die Hitze abweisen.

Langes Sitzen und die immer gleichen Aufgaben? In diesem Job Fehlanzeige! Du bist ständig in Bewegung, hebst schwere Bauteile, bedienst Maschinen und zerschlägst Gussformen. Aber auch den Blick fürs Detail und eine ruhige Hand brauchst du beim Nachbearbeiten von Werkstücken. In der Industrie ist mitunter Schichtbetrieb üblich.

Das heißt, du arbeitest schon ganz früh oder noch bis spät abends am Schmelzofen. Dafür hast du aber auch frei, wenn andere ackern müssen und bekommst eine Zulage zum Grundlohn. Wenn du noch mehr verdienen möchtest, hast du auch die Chance zur Weiterbildung.

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