Metalltechnik, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
1039 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Metalltechnik, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1039 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1017
  • 2. Lehrjahr: €1061
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Metalltechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik?

  • Als Fachkraft für Metalltechnik fertigst du je nach Fachrichtung Maßkonstruktionen oder montierst Bauteile, stellst Draht her oder fertigst Werkstücke durch Fräsen, Schleifen oder Drehen. In jedem Fall bist du handwerklich unterwegs!

  • Du findest Beschäftigung in den unterschiedlichsten Unternehmen, auch wieder abhängig von deinem Schwerpunkt. Beispielsweise aber in Metallbau, Maschinenbau, Fahrzeugbau oder natürlich in der Metall. oder Elektroindustrie.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Physik und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Metalltechnik zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise den Hauptschulabschluss

  • Große Sorgfalt und Genauigkeit

  • Eine gute Hand-Augen-Koordination

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Autoindustrie, Elektroindustrie oder Export: In keinem Bereich der maschinellen Produktion kommt man an der Metallbranche vorbei. Nur durch sie können Maschinen hergestellt und dadurch Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Eine Wirtschaft ohne Metallbranche? Unvorstellbar! Als ausgebildete Fachkraft für Metalltechnik stellt man wichtige technische Systeme her, hält sie instand und überwacht sie beständig in ihrer Funktion und Qualität. Da sich die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik seit 2013 aus verschiedenen Metallberufen zusammensetzt, lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb das breite Wissen aus vier verschiedenen Fachrichtungen kennen:

In der Konstruktionstechnik fertigst du Maßkonstruktionen aus Blechen und Rohren. Du weißt, welche Besonderheiten es bei Fensterrahmen und Schutzgittern zu beachten gilt und kannst diese nicht nur herstellen, sondern auch montieren. Metallplatten und Metallprofile werden von dir geschnitten und geformt. Anschließend schweißt, nietest oder schraubst du die einzelnen Bauteile zum Beispiel zu einer Sonnenschutzanlage zusammen. Auch wenn du beim Arbeiten auf der Montage vor Ort auf schiefe Wände oder unebene Böden stößt: Kein Problem für dich! Am Ende schließt und öffnet die Anlage trotzdem sicher.

Im Fachbereich der Montagetechnik setzt du dich am Anfang mit dem Montageauftrag auseinander. Hierfür kontrollierst du Montagepläne und Richtlinien und planst die einzelnen Arbeitsschritte. Wann muss welche Schraube angebracht werden? Welcher Schritt folgt nach dem Zusammenschweißen der einzelnen Bestandteile? Gerade bei elektrischen und elektronischen Elemente ist der Schalt- und Funktionsplan sehr wichtig. Du sorgst dafür, dass eine Lampe an der richtigen Stelle montiert wird und anschließend im Schaltkreis funktioniert.

Das Umformen von Metall ist dein Ding wenn du Fachkraft für Umformung und Drahttechnik wirst. In dieser Fachrichtung produzierst du Drähte und formst Metalle. Was sich vielleicht zuerst recht einfach anhört, erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Hierfür wirst du mit Drahtzieh-, Trenn oder Umformmaschinen arbeiten. Dabei wird die Geschwindigkeit der Maschinen und die Art der Verformung festgelegt. Oftmals kann es während der Bearbeitung zu Problemen an den Maschinen kommen. Dann ist es deine Aufgabe, den Vorgang anzuhalten, den Fehler zu suchen und die Maschinen zu korrigieren. Mit einem genauen Auge prüfst du anschließend den fertigen Draht und gibst ihn zur Auslieferung oder Weiterverarbeitung frei.

Im vierten Fachbereich, der Zerspanungstechnik, produzierst du einzelne Bauteile zum Beispiel für den Maschinen- oder Fahrzeugbau. Mithilfe von computergesteuerten Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen lassen sich millimeterfeine Löcher in Metallplatten bohren oder Leitungen auf die gewünschte Größe anpassen. Wenn aus der Gießerei neue Felgen geliefert werden, müssen deren Oberflächen maschinell bearbeitet werden. Außerdem kontrollierst du die gefertigten Bauteile auf ihre Maße und Oberflächenqualität.

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Inhalte der Ausbildung.

Für die duale Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik brauchst du rechtlich keinen Schulabschluss. Die meisten Betriebe stellen jedoch Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. Die Ausbildung als Fachkraft für Maschinentechnik dauert zwei Jahre und kann durch einen verwandten Ausbildungsberuf in einem anderen Fachbereich auf ein oder eineinhalb Jahre verkürzt werden.

In deinem ersten Ausbildungsjahr bekommst du die Grundkenntnisse der Metalltechnik vermittelt. Du wirst lernen, technische Dokumente wie Baugruppenzeichnungen oder Arbeitspläne zu analysieren und fertigbezogene Daten, wie Passungen und Oberflächenangaben, auszuwerten. In der Berufsschule erstellst du mithilfe von Computerprogrammen Fertigungspläne, welche dir helfen, Maschinen korrekt einzustellen. Du siehst also sofort in der Praxis, ob du in der Theorie richtig gedacht hast.

Im zweiten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf einen der oben genannten vier Fachbereiche. Je nachdem, ob du dich mehr für Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und Drahttechnik oder Zerspanungstechnik interessierst, wirst du in deinem Betrieb in den jeweiligen Bereich eingesetzt. Für alle Bereich ist es wichtig, dass du lernst, Kundenaufträge zu analysieren und Projekte im Team zu koordinieren.

Nach zwei Jahren hast du es schon geschafft und darfst dich ausgebildete Fachkraft für Metalltechnik nennen. Da die Metalltechnik in vielen Bereichen der Industrie gebraucht wird, hast du nach deiner Berufsausbildung sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hast du großes Interesse zum Beispiel für den Bereich Zerspanungstechnik, kannst du dich in dieser Tätigkeit auch fortbilden und mit der richtigen Weiterbildung bei deinem Arbeitgeber zu einem echten Zerspanungstechnik-Profi werden.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Berufsausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik bist du vor allem in Werkstätten und Produktionshallen zuhause. Dabei kann dein Arbeitsumfeld von einem kleinen Fünf-Mann-Betrieb für Stecknadelknöpfe bis zu einer 1000 Mann starken Zulieferfirma für eine bekannte Automarke reichen.

Da du auch selbst Hand anlegst und hier auch mal Funken oder Metallspäne fliegen, brauchst du entsprechende Schutzkleidung. Eine Schweißschutzbrille, Sicherheitshandschuhe, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe gehören damit zu deiner Basisausstattung.

In deinem Ausbildungsbetrieb sind die Arbeitszeiten oftmals von sieben oder acht Uhr bis 16 oder 17 Uhr geregelt. Da du auch öfter auf Montage beim Kunden bist, kannst es vorkommen, dass du mehrere Tage von zuhause weg bist. Dafür bleibt dein Arbeitsalltag in diesem Job abwechslungsreich und spannend.

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