Metall, Maschinenbau

Metalltechnik, Fachkraft

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Ausbildung Metalltechnik, Fachkraft
Berufsbild Metalltechnik, Fachkraft
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Metalltechnik, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 909 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Löten, Schweißen, Hämmern, Fräsen – in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik arbeitest du mit allen Arten und Formen von Metall. Geplante Bauteile setzt du in die Realität um und montierst sie anschließend mit Fingerspitzengefühl zu einem Gesamtwerk zusammen. Hier erfährst du, was genau dich bei deiner Ausbildung erwartet!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise den Hauptschulabschluss

  • Große Sorgfalt und Genauigkeit

  • Eine gute Hand-Augen-Koordination

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Handwerklich geschickt bist

  • Interesse am Werken und an Technik mitbringst

  • Kleine technische Probleme auch selbstständig lösen kannst

Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist

Deine Aufgaben: Metall in vielfältiger Weise bearbeiten

Berufsbild Metalltechnik, Fachkraft

In der Autoindustrie, in der Elektroindustrie oder im Export: In keinem Bereich der maschinellen Produktion kommt man an der Metallbrache vorbei. Sie sorgt dafür, dass Maschinen hergestellt und dadurch Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Eine Wirtschaft ohne Metallbranche? Unvorstellbar! Ausgebildete Fachkräfte für Metalltechnik stellen diese wichtigen technischen Systeme her, halten sie instand und überwachen sie beständig in ihrer Funktion und Qualität. Da sich die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik seit 2013 aus verschiedenen Metallberufen zusammen setzt, lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb ein breites Wissen aus vier verschiedenen Fachrichtungen kennen:

In der Konstruktionstechnik fertigst du Maßkonstruktionen aus Blechen und Rohren. Du weißt, welche Besonderheiten es bei Fensterrahmen und Schutzgittern zu beachten gilt und kannst diese nicht nur herstellen, sondern auch montieren. Metallplatten und Metallprofile werden von dir geschnitten und geformt. Anschließend schweißt, nietest oder schraubst du die einzelnen Bauteile zum Beispiel zu einer Sonnenschutzanlage zusammen. Bei der Montage vor Ort willst du eine Schließanlage anbringen und stößt auf schiefe Wände oder unebene Böden. Für dich kein Problem: Du kennst deine Produkte und weißt, was zu tun ist, damit die Anlage trotzdem sicher schließt und öffnet.

Im Fachbereich der Montagetechnik ist es wichtig, sich am Anfang mit dem Montageauftrag auseinander zu setzen. Hierfür kontrollierst du Montagepläne und Richtlinien und planst die einzelnen Arbeitsschritte. Wann muss welche Schraube angebracht werden? Welcher Schritt folgt nach dem Zusammenschweißen der einzelnen Bestandteile? Du bereitest den Ablauf vor und kontrollierst und koordinierst die einzelnen Aufgaben. Gerade bei elektrischen und elektronischen Elemente ist der Schalt- und Funktionsplan sehr wichtig. Du sorgst dafür, dass eine Lampe an der richtigen Stelle montiert wird und anschließend im Schaltkreis funktioniert.

Das Umformen von Metall ist dein Schwerpunkt in der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik. Als Fachkraft für Umformung und Drahttechnik produzierst du Drähte und formst Metalle. Was sich vielleicht zuerst recht einfach anhört, erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Du arbeitest hierfür mit Drahtzieh-, Trenn oder Umformmaschinen. Bevor du einen Draht bearbeiten kannst, musst du jedoch erst die entsprechende Maschine einstellen. Dafür wird die Geschwindigkeit der Maschinen und die Art der Verformung festgelegt. Oftmals kann es während der Bearbeitung zu Problemen an den Maschinen kommen. Dann muss der Vorgang angehalten werden, du suchst den Fehler und korrigierst die Maschinen nach. Mit einem genauen Auge prüfst du anschließend den fertigen Draht und gibst ihn zur Auslieferung oder Weiterverarbeitung frei.

Im vierten Fachbereich, der Zerspanungstechnik, produzierst du einzelne Bauteile zum Beispiel für den Maschinen- oder Fahrzeugbau. Mit Hilfe von computergesteuerten Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen lassen sich millimeterfeine Löcher in Metallplatten bohren oder Leitungen auf die gewünschte Größe anpassen. Wenn aus der Gießerei neue Felgen geliefert werden, ist es deine Aufgabe, die Schleifmaschinen einzustellen, um die Oberfläche der Felgen zu bearbeiten. Während die Maschine den Auftrag ausführt, kontrollierst du die gefertigten Bauteile auf ihr Maße und die Oberflächenqualität.

Theorie & Praxis: So lernst du Maschinen verstehen

Metalltechnik, Fachkraft Gehalt

Für die Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik brauchst du rechtlich keinen Schulabschluss. Die meisten Betriebe stellen jedoch Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. Die Ausbildung als Fachkraft für Maschinentechnik dauert zwei Jahre und kann durch eine verwandte Ausbildung in einem anderen Fachbereich auf ein oder eineinhalb Jahre verkürzt werden. Da die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik dual aufgebaut ist, bist du abwechselnd in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb.

In deinem ersten Ausbildungsjahr bekommst du die Grundkenntnisse der Metalltechnik vermittelt. Du lernst, technische Dokumente wie Baugruppenzeichnungen oder Arbeitspläne zu analysieren und fertigbezogene Daten, wie Passungen und Oberflächenangaben, auszuwerten. In der Berufsschule erstellst du mit Hilfe von Computerprogrammen Fertigungspläne, welche dir helfen, Maschinen korrekt einzustellen. Du siehst also sofort in der Praxis, ob du in der Theorie richtig gedacht hast.

Im zweiten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf einen der oben genannten vier Fachbereiche. Je nachdem, ob du dich mehr für Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und Drahttechnik oder Zerspanungstechnik interessierst, wirst du in deinem Betrieb in den jeweiligen Bereich eingesetzt. Für alle Bereich ist es wichtig, dass du lernst, Kundenaufträge zu analysieren und Projekte im Team zu koordinieren.

Nach zwei Jahren hast du es schon geschafft und darfst dich ausgebildete Fachkraft für Metalltechnik nennen. Da die Metalltechnik in vielen Bereichen der Industrie gebraucht wird, hast du nach deiner Ausbildung sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hast du großes Interesse zum Beispiel für den Bereich Zerspanungstechnik, kannst du dich in diesem weiterbilden und zu einem echten Zerspanungstechnik-Profi werden.

Dein Arbeitsumfeld: Fabriken, Werkstätten, Lagerhallen – du kennst sie alle

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In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik bist du vor allem in Werkstätten und Produktionshallen zuhause. Dabei kann dein Arbeitsumfeld von einem kleinen Fünf-Mann-Betrieb für Stecknadelknöpfe bis zu einer 1000 Mann starken Zulieferfirma für eine bekannte Automarke reichen. Egal, welche Maschine im Einsatz ist, du kennst dich aus und überwachst die Arbeitsabläufe.

Da du nicht nur die Maschinen überwachst, sondern auch selbst Hand anlegst, brauchst du entsprechende Schutzkleidung. Beim Schweißen und Löten fliegen Funken, beim Fräsen auch mal winzige Metallteile. Eine Schweißschutzbrille, Sicherheitshandschuhe, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe gehören damit zu deiner Basisausstattung.

In deinem Ausbildungsbetrieb sind die Arbeitszeiten oftmals von sieben oder acht Uhr bis 16 oder 17 Uhr geregelt. Da du auch öfter auf Montage beim Kunden bist, kannst es vorkommen, dass du mehrere Tage von zuhause weg bist. Dein Arbeitsalltag bleibt so abwechslungsreich und spannend.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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