Ausbildung
Industriemechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1101 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Industriemechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Industriemechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1101 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 1005 €
  • 2. Lehrjahr: 1054 €
  • 3. Lehrjahr: 1140 €
  • 4. Lehrjahr: 1206 €
2.

Wie lange dauert die Industriemechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Industriemechaniker/in?

  • In einer Ausbildung als Industriemechaniker/in lernst du, Bauteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen herzustellen, einzurichten oder umzubauen. Außerdem überwachst und optimierst du Fertigungsprozesse und übernimmst Reparatur- und Wartungsaufgaben.
  • Die theoretischen Kenntnisse erwirbst du an der Berufsschule, praktische Erfahrungen kannst du in so ziemlich allen produzierenden Wirtschaftsbereichen sammeln.
  • Eine Ausbildung als Industriemechaniker/in gehört zum Bereich Technik und Mechanik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Industriemechaniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe, Physik und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Industriemechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Interesse

  • Geschicklichkeit

  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik
  • Informatik

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Wie sieht der Alltag im Beruf Industriemechaniker/in aus?

Unsere Autos werden in sogenannten Fertigungsstraßen hergestellt und Schokoriegel entstehen am Fließband. Aber wer baut eigentlich diese Fertigungsanlagen? Ausgebildete Industriemechaniker/innen! Ob Gabelstapler oder Industrieroboter – in der Ausbildung als Industriemechaniker/in lernst du, Teile von Geräten und Maschinen herzustellen und diese zu technischen Systemen zusammenzusetzen.

In deinem Ausbildungsbetrieb wirst du zum Allround-Talent ausgebildet. Du lernst als Industriemechaniker/in, technische Zeichnungen zu lesen und anzufertigen sowie Bauteile wie Achsen oder Zahnräder selbst herzustellen und zu montieren. Metall oder Kunststoff, Säge oder Schweißgerät? Du weißt, welche Materialien und Werkzeuge du dazu brauchst und wie du sie einsetzt.

Damit die Maschine auch hinterher tut, was sie soll, programmierst du ihre Funktionen und prüfst am Ende mithilfe von Messgeräten, ob alle Teile im richtigen Zusammenspiel arbeiten. Schließlich erhält der Kunde das Gerät und du erklärst ihm, wie es zu benutzen ist. Aber mit der Übergabe ist deine Arbeit noch nicht getan!

Das Fließband eines Kunden steht still? Dann stehst du zur Stelle, um den Fehler zu finden. Du demontierst das kaputte Bauteil und fertigst in der Werkstatt ein Ersatzteil an. Nach Einbau und Prüfung läuft das Fließband wieder wie geschmiert!

Auch bei Umrüstungen von Fertigungsstrecken – wenn zum Beispiel Schokohasen statt Schokoriegel produziert werden sollen – bist du der richtige Ansprechpartner. Schon mal was von Feinwerkmechanik gehört? Wer schon immer wissen wollte, wie Snack- oder Fahrkartenautomaten funktionieren, sollte sich einen Ausbildungsbetrieb suchen, der auf dieses Gebiet spezialisiert ist.

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Inhalte der Ausbildung als Industriemechaniker/in.

In dreieinhalb Jahren macht dich die duale Ausbildung als Industriemechaniker/in fit für den Arbeitsmarkt. Dabei wirst du an zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht in der Berufsschule in die Geheimnisse des Maschinenbaus eingeweiht.

An den restlichen Arbeitstagen bildet dich ein Betrieb aus. Je nachdem, worauf dieser spezialisiert ist, vertiefst du dein Wissen auf Einsatzgebieten wie Maschinen- und Anlagenbau, Feingerätebau, Instandhaltung und Produktionstechnik.

Aber was lernst du eigentlich genau in deiner Ausbildung? Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr machst du dich mit Werkstoffen und Werkzeugmaschinen vertraut und stellst erste Bauteile sowie einfache Baugruppen her. Elektrotechnische Systeme kannst du dann schon einbauen und bedienen. Vor Ende des zweiten Lehrjahres legst du den ersten Teil deiner Abschlussprüfung ab.

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr planst du ganze technische und automatisierte Systeme und bist für die richtige Qualität verantwortlich. Im zweiten Teil der Abschlussprüfung setzt du einen Arbeitsauftrag praktisch um und beantwortest schriftlich Fragen zu Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Neuerdings können Auszubildende folgende Zusatzqualifikationen erwerben:

  • Systemintegration
  • Additive Fertigungsverfahren
  • Prozessintegration
  • IT-gestützte Anlagenänderung

Ob Fahrzeugbau, Lebensmittel oder Möbel – mit dem Ausbildungszeugnis stehen dir die Türen von Industrieunternehmen aus nahezu allen Bereichen offen. Hast du ein paar Jahre Berufserfahrung als Industriemechaniker/in gesammelt, kannst du deine Karriere weiter voranbringen, indem du eine Meisterprüfung ablegst oder Maschinenbau studierst.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du kannst es dir sicher schon denken – in der Ausbildung als Industriemechaniker/in bist du hauptsächlich in Werkstätten und Produktionshallen tätig. Hier arbeitest du nicht nur mit technischen Geräten, auch Handarbeit ist gefragt!

Du kannst dich beim Tragen schwerer Bauteile auspowern oder deinen Hang zum Perfektionismus bei Millimeterarbeit ausleben. Es reicht also nicht, nur körperlich fit zu sein, du brauchst auch eine ruhige Hand. Wenn du die einzelnen Arbeitsschritte mit Kollegen aus anderen Bereichen besprichst, ist Teamfähigkeit gefordert!

Dass es auch mal laut und schmutzig werden kann, muss dich nicht stören. Schließlich trägst du Schutzkleidung. Dazu gehören je nach Arbeitsauftrag Montagehandschuhe, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe oder eine Schweißschutzbrille.

Deine Arbeitszeiten hängen von deinem jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab. Aber richte dich auch auf Schichtarbeit ein, bei der du schon ganz früh oder noch ganz spät an der Werkbank stehst. Bist du zur Wartung oder Reparatur einer Maschine beim Kunden vor Ort oder auf einer Montagebaustelle im Einsatz, kann es sein, dass du mehrere Tage am Stück von zu Hause weg bist. Aber so lernst du immer wieder neue Orte und Gesichter kennen und es kommt keine Langeweile auf!

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