Fluggerätmechaniker/in.

Gehalt:
1062 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
4 Jahre
Ausbildung Fluggerätmechaniker/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Gute Noten in Physik und Werken

    • Technisches Verständnis

    • Englischkenntnisse, um Funktionsbeschreibungen lesen zu können

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Geschickt bist

    • Keine Angst vor Schweißarbeiten hast

    • Auch unter Stress organisiert und sorgfältig arbeitest

  2. Deine Aufgaben: Nieten, schrauben, schweißen.

    Berufsbild Fluggerätmechaniker/in

    In der Ausbildung Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/in schraubst du nicht einfach nur ein bisschen rum. Du lernst vielmehr, professionell Verkehrs-, Transport-, Militär- und Sportflugzeuge und Hubschrauber herzustellen und instand zu halten. Je nachdem, ob du dich lieber um die gesamte Fertigung, die einzelnen Triebwerke oder Instandhaltungsverfahren kümmern möchtest, kannst du dich für einen von drei Schwerpunkten entscheiden:

    • Fertigungstechnik: Im Schwerpunkt Fertigungstechnik wirst du zum/zur Experten/in für den Fluggerätbau ausgebildet – von den Bauteilen über die Baugruppen bis zu den Systemen. Du bringst Tragflächen und Triebwerke an und fügst die Bauteile durch Schweißen, Kleben oder Schrauben zusammen. Hast du die elektrischen Anlagen montiert, führst du Funktionstests und Funktionsmessungen durch, damit auch alles funktioniert. In der Kabine baust du Gepäckfächer ein, kümmerst dich um die Bordküche und richtest sanitäre Anlagen ein.

    • Instandhaltungstechnik: Im Schwerpunkt Instandhaltungstechnik bist du für die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Fluggeräte verantwortlich. Vor jedem Start und nach jeder Landung führst du Checks durch. Dabei untersuchst du unter anderem den Rumpf, die Tragflächen oder die Triebwerke auf eventuelle Schäden und wertest den Bordcomputer aus. Wenn nötig, reinigst du Bauteile, wechselst defekte Teile aus und setzt sie wieder zusammen. Neben spontanen Störungen und Systemfehlern bist du also auch für die planbaren Wartungsarbeiten zuständig.

    • Triebwerkstechnik: In der Richtung Triebwerkstechnik erwarten dich natürlich vor allem Triebwerke und Flugzeugmotoren. Einerseits stellst du diese aus Einzelteilen her und führst Funktionsprüfungen durch. Andererseits wartest du die Triebwerke, reinigst einzelne Bauteile, tauschst defekte aus und wechselst das Motoröl oder die Hydraulikflüssigkeit. Wirst du im laufenden Flugbetrieb eingesetzt, heißt es für dich: Zeit für Kontrolluntersuchungen. Während du kleine Störungen schnell selbst behebst, ist die Reparatur größerer Schäden Teamsache.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Theorie und Praxis: Abheben in der Ausbildung.

    Fluggerätmechaniker/in Gehalt

    Die duale Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/in dauert dreieinhalb Jahre und gehört zum Ausbildungsbereich Technik. Während du das praktische Know-how bei einem Fluggerätehersteller lernst, wird dir das theoretische Wissen im Unterricht der Berufsschule vermittelt.

    Während der Ausbildung stehen Werkstoffkunde, IT-Systeme und Maschinenbau auf dem Lehrplan: Wie formt man aus Werkstoffen Bauteile für die Luftfahrt? Welche Schäden gibt es an der Fluggerätstruktur und wie behebt man sie? Wie erfasst man Daten mittels IT, um Aufträge zu dokumentieren? Je nach Schwerpunkt fertigst du schon bald Flugzeuge und Hubschrauber, kümmerst dich um Triebwerke oder bist für die Instandhaltung verantwortlich. Du übst nicht nur den Umgang mit Werkzeugen und den technischen Anlagen. Auch wie man Arbeitsabläufe plant und Prioritäten setzt, ist wichtiger Bestandteil deiner Ausbildung.

    Abschlussprüfung geschafft, Ausbildungszeugnis in der Hand: Glückwunsch, jetzt kannst du richtig loslegen. Möchtest du dich beruflich weiterentwickeln, legst du die Prüfung zum/zur Industriemeister/in im Flugzeugbau ab oder machst eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in. Erfüllst du die Voraussetzungen, ist auch ein Studium in den Fächern Luft- und Raumfahrttechnik oder Fahrzeugtechnik möglich.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Zwischen Werkstatt und Rollfeld.

    Fluggerätmechaniker/in Bilder

    Riesige Metallvögel herstellen, die Millionen Menschen jedes Jahr von A nach B transportieren – klingt erstmal cool, aber für die Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/in ist nicht jeder gemacht. In Werkhallen und auf dem Rollfeld reparierst du mal größere Schäden, mal kleinere Fummelarbeiten. Dabei trägst du Schutzkleidung. Schließlich kann beim Schweißen oder Schrauben immer mal was passieren.

    Da manche Flugzeuge an Flughäfen oder auf den Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr erst nachts landen, ist Schichtarbeit üblich. Nach der Landung übernimmst du dann die Reparatur- und Instandhaltung.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Fluggerätmechaniker/in.

    Ø 1. Jahr
    976€
    Ø 2. Jahr
    1.029€
    Ø 3. Jahr
    1.102€
    Ø 4. Jahr
    1.141€
  7. 12 Ausbildungsplätze für Fluggerätmechaniker/in.

    Lufthansa Air Plus Servicekarten GmbH

    Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/-in Instandhaltungstechnik Ausbildungsbeginn im August 2019

    Lufthansa Air Plus Servicekarten GmbH
    Hamburg

    Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/-in Fertigungstechnik Ausbildungsbeginn im August 2019

    Lufthansa Air Plus Servicekarten GmbH
    Hamburg

    Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/-in Triebwerkstechnik

    Lufthansa Air Plus Servicekarten GmbH
    Frankfurt am Main

Bist du der/die geborene Fluggerätmechaniker/in?
Mach den Test!

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