Kunst, Kultur, Gestaltung

Glas- und Porzellanmaler/in

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Ausbildung Glas- und Porzellanmaler/in
Berufsbild Glas- und Porzellanmaler
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Glas- und Porzellanmalerin Bilder
Glas- und Porzellanmaler/in Gehalt
  • Gehalt: 688 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du hast schon als Kind gerne mit Fingerfarben an die Fenster gemalt, und weißes Porzellan löst in dir unmittelbar den Wunsch aus, es zu bemalen? Wenn du deine Kreativität ausleben wills, einen Sinn für Ästhetik mitbringst und mit ruhiger Hand unterwegs bist, kannst du bei einer Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in dafür sorgen, dass die Welt ein bisschen bunter wird!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Sehr gute Noten in Kunst

  • Eine ruhige Hand

  • Handwerkliches Geschick

  • Gute Noten in Mathe

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sehr sorgfältig arbeitest

  • Kreativ bist und einen Sinn für Ästhetik hast

  • Sehr gut zeichnen kannst

  • Ein genauer Beobachter bist

Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in: Treib es bunt

Deine Aufgaben: Kleine Kunstwerke auf der Kaffeetasse

Berufsbild Glas- und Porzellanmaler

Omas Geschirr mit den Blumen, das beeindruckende Fenster im Dom oder eine riesige Glasschale mit feinen geometrischen Linien: Damit Gebrauchs- und Schmuckgegenstände im besonders romantischen, leuchtenden oder stylishen Glanz erstrahlen, lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in, wie du Glas, Porzellangeschirr und Porzellanfiguren mit den verschiedensten Techniken verzierst. Dabei ist es wichtig, dass du gut zeichnen kannst, denn du fertigst viele Entwürfe selber an, per Hand oder mit Grafikprogrammen auf dem PC. Und nicht nur Neues schaffst du, sondern reparierst und restaurierst auch alte Gegenstände, zum Beispiel antike Gläser oder ganze Kirchenfenster, die ihren Glanz im Laufe der Jahre verloren haben.

Ob filigrane Blumenmuster auf einer Vase, die die Lounge in einem Restaurant zieren soll, oder großflächige Verglasungen nach den Entwürfen von Künstlern in Serienproduktion: Du gehst bei deiner Arbeit sehr präzise vor. Verschiedene Techniken wie Siebdruck, Aisbrush oder das Auftragen mit einem Pinsel sorgen für die gewünschten Effekte. Du hast täglich dein Handwerkszeug wie Spritzpistolen, Keramfarbe oder Gummistempel in der Hand und arbeitest damit konzentriert, bis du die fertigen Gegenstände in den Brennofen schiebst.

Ist die Farbe fest und dein Werk gebrannt, polierst du es auf Hochglanz. Im Anschluss geht es an die Qualitätssicherung und, falls noch nicht alles perfekt ist, zum Beispiel die Farben nicht so strahlen, wie sie sollen, an die Nachbearbeitung – dabei gilt es, genau hinzuschauen!

Theorie & Praxis: Dein Weg zum Pinselmeister

Glas- und Porzellanmaler/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in dauert drei Jahre und erfolgt nach dem dualen System. Deine Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du zuerst eine Menge über die verschiedenen Arten deiner Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung. Du erfährst, wie man Werkzeichnungen und Kartons anfertigt und liest. Du erlernst das Freihandzeichnen sowie das Schriftmalen und zeichnest Ornamente und Figuren. Dein Mathegeschick wird auch ein wenig gefordert: Wie nimmt man richtig Maß? Wie überträgt man die Formen von Modellen auf Zeichnungen? Bald schon kennst du dich perfekt mit deinem Spezialwerkzeug aus, bedienst alle Geräte im Schlaf und bist der Meister der Brennöfen. Du weißt, wie man die empfindlichen Porzellan- und Glasfiguren sicher verpackt, transportiert und lagert. Scherben gibt es bei dir nicht! Staffieren, Zentrieren, Rändern, Linieren und Bändern sind für dich nach deiner Ausbildung keine Fremdwörter mehr – und "ätzen" bekommt eine völlig neue Bedeutung für dich.

In der Berufsschule werden deine praktischen Kenntnisse vertieft, du bekommst berufsspezifisches Theoriewissen vermittelt und wirst darüber hinaus in allgemeinbildenden Fächern wir Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Du schließt deine Ausbildung mit einer praktischen und schriftlichen Prüfung ab. Hast du dein Ausbildungszeugnis in der Tasche, kannst du nach deiner Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in in Glasmanufakturen, Porzellanmanufakturen und Töpfereien arbeiten. Den nächsten Karriereschritt gehst du mit dem Meisterbrief, der dir auch den Weg ebnet, wenn du dich mit deiner eigenen kleinen Werkstatt selbstständig machen möchtest oder Keramik- und Glastechnik studieren möchtest.

Dein Arbeitsumfeld: Rundum kreativ

Glas- und Porzellanmalerin Bilder

Während und nach deiner Ausbildung Ausbildung zum/zur Glas- und Porzellanmaler/in bist du von allem umgeben, was du brauchst, um deine Kreativität auszuleben: In Werkstätten oder Produktionshallen arbeitest du mit Pinseln, Spritzpistolen, Stempeln, Farben oder Schablonen. Dabei ist Handarbeit gefragt: Um die Muster sauber aufzutragen, gehst du präzise vor und beweist Sorgfalt und eine ruhige Hand. Doch nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch zeigst du deine Begabung, wenn du mit schweren Maschinen und Anlagen wie Brennöfen oder Siebdruckmaschinen hantierst.

Rauch und Staub, Farbdämpfe, Hitze oder der Lärm in der Halle stören dich nicht in deinem kreativen Flash, wenn du Entwürfe umsetzt. Sowohl beim Arbeiten mit Skizzen als auch beim Umgang mit Chemikalien gehst du sehr sorgfältig vor, damit alles glatt läuft. Apropos Chemikalien: Natürlich wirst du mit Schutzkleidung wie Handschuhen und Schutzbrillen ausgestattet, die dich dagegen, aber auch gegen Hitze oder Staub unempfindlich macht. Übrigens: Dein Ausbildungsberuf verspricht nicht nur einen bunten Arbeitsalltag, sondern auch einen Feierabend, auf den Verlass ist – in der Regel arbeitest du nur werktags.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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