Graveur/in.

Ausbildungsgehalt:
788 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Graveur/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Graveur/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €788 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €750
  • 2. Lehrjahr: €780
  • 3. Lehrjahr: €835
2.

Wie lange dauert die Graveur/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Graveur/in?

  • Als Graveur/in versiehst du Zier-, Schmuck- oder Gebrauchsgegenstände aus Metall und anderen Materialien mit Inschriften oder Verzierungen.
  • Du arbeitest in Werkstätten handwerklicher Gravierbetriebe oder bei industriellen Werkzeugherstellern.
  • Graveur/in ist ein Handwerksberuf mit technischer und kreativer Ausrichtung.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Graveur/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Kunst, Technik/Werken, Mathe und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Graveur/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Fingerspitzengefühl und Sorgfalt

  • Sinn für Ästhetik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Kunst
  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Deutsch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Der funkelnde Verlobungsring, die teure Uhr oder das Medaillon mit Familientradition – dass ein Geschenk einen wirklich persönlichen Wert bekommt, dafür sorgt der/die Graveur/in. Bei deiner Ausbildung zum/zur Graveur/in bist du für das Bearbeiten von metallischen und nicht metallischen Werkstoffen verantwortlich.

Dabei versiehst du Zier-, Schmuck- oder Gebrauchsgegenstände mit Inschriften oder Verzierungen – vom Vereinslogo auf dem Pokal für ein Fußballturnier über das Hochzeitsdatum auf dem Ehering bis hin zum Firmenlogo auf teuren Kugelschreibern.

Nicht nur auf Metallen wie Messing, Silber oder Gold gravierst du, sondern auch auf Porzellan oder Kunststoff hinterlässt du einen bleibenden Eindruck!

Du arbeitest während deiner Ausbildung mit verschiedenen Werkzeugen: Mit Stichel und Meißel arbeitest du zum Beispiel aus der Messingplatte ein Relief heraus, arbeitest mit Prägewerkzeugen oder Laserbeschriftungsanlagen oder einer Graviermaschine.

Das gewünschte Motiv besprichst du vorher genau mit deinem Kunden, ebenso wie die Kosten. Wichtig für deine Ausbildung zum/zur Graveur/in sind eine ruhige Hand und ein geübter Blick. Außerdem wirst du viel zeichnen und deine Entwürfe in CAD-Programmen am Computer visualisieren.

Deine Kreativität stellst du unter Beweis, wenn Kunden mit vagen Wünschen zu dir kommen. Eine typische Tätigkeit ist das Gravieren eines Verlobungsringes. Deine Aufgabe ist es dann, dich mit dem Kunden auf ein Motiv zu einigen und ihm einen nicht kitschigen, aber gleichzeitig nicht zu unpersönlichen Entwurf zu präsentieren.

Ist der Kunde mit der Skizze zufrieden, ist Präzisionsarbeit gefragt: Ein Ring hat eine sehr kleine Fläche und du musst gut aufpassen, dass du das Werk bei der Umsetzung nicht durch einen Zitterer oder Abrutschen kaputt machst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Lehrzeit für diesen Ausbildungsberuf beträgt drei Jahre. Du lernst nach dem dualen System im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

Für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz als Graveur/in solltest du – neben einem mittleren Schulabschluss natürlich – viel Liebe zum Detail und Fingerspitzengefühl mitbringen. Typische Arbeitgeber, bei denen Auszubildende zum/zur Graveur/in ihr Handwerk lernen können, sind zum Beispiel Juweliere und Werkstätten der industriellen Werkzeugproduktion.

Wenn du einen Ausbildungsplatz bekommen hast, liegt schon die erste Hürde auf dem Weg in den Job hinter dir. In deinem Ausbildungsbetrieb bekommst du in den ersten zwei Ausbildungsjahren fundierte Kenntnisse vermittelt, die du direkt in die Praxis umsetzt.

Auszubildende lernen beispielsweise alles über das Anfertigen von Skizzen, Stempeln und Prägewerkzeugen, das Herstellen von Beschilderungen und das Ausführen von Flachstichgravuren sowie Stahl- und Kupferstichen.

Weitere Aufgaben in der Ausbildung sind zum Beispiel: Arbeitsabläufe planen, Werkstoffe unterscheiden und technische Zeichnungen lesen. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich entweder auf die Flachgraviertechnik oder die Reliefgraviertechnik und vertiefst deine Kenntnisse in dem jeweiligen Bereich.

Während die praktische Arbeit im Betrieb gelehrt wird, bekommst du die nötige Theorie zum Ausbildungsberuf parallel in der Berufsschule vermittelt. Hier lernst du zum Beispiel gezielt, wie du Reliefgravuren in Metallen und Nichtmetallen herstellst, wie du Gestaltungsprozesse planst und vorbereitest und wie du Handwerkszeuge anfertigst.

Außerdem stehen allgemeinbildende Fächer wie Wirtschafts- und Sozialkunde und Deutsch auf dem Stundenplan.

Nach drei Jahren schließt du deine Berufsausbildung mit der Abschlussprüfung ab. Im praktischen Teil zeigst du dein Können anhand einer Arbeitsprobe, bei der du live eine der erlernten Techniken anwendest.

Außerdem fertigst du im Betrieb ein Prüfstück an, bei dem du dich auch kreativ austoben kannst. Im schriftlichen Teil wirst du in Technologie, Gestaltung, Arbeitsplanung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Graveur/in kannst du in handwerklichen Gravierbetrieben und bei industriellen Werkzeugherstellern arbeiten.

Um im Job voranzukommen und eine Führungsposition einzunehmen, hilft dir eine Weiterbildung, zum Beispiel der Meisterbrief, der dir auch den Weg in die Selbstständigkeit – zum Beispiel mit einem kleinen Graveurbetrieb – ebnet.

Zieht es dich an die Uni, bietet dieser Ausbildungsberuf eine gute Grundlage für ein anschließendes Studium im Fach Bildende Künste.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Graveur/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Bei deiner Ausbildung zum/zur Graveur/in erwarten dich filigrane Handarbeit und ausgefuchste Technik gleichermaßen: Du wirst der/die Meister/in an Graviernadel und Meißel, aber auch an computergesteuerten Maschinen oder der Graviermaschine.

Dank dieser und anderer technischer Geräte kann es schon mal laut werden am Ausbildungsplatz, was dich aber beim präzisen Arbeiten nicht irritiert und genauso wenig aus der Ruhe bringt wie Staub- und Rauchentwicklung oder die Arbeit mit Chemikalien. Damit dir das alles nichts anhaben kann, trägst du Schutzkleidung.

In dieser Ausbildung und auch später im Job wirst du viel im Sitzen arbeiten. Wichtig für den Beruf ist eine ruhige Hand und handwerkliches sowie technisches Geschick, damit der Kunde sich darauf verlassen kann, dass du seine Wünsche gut umsetzt.

Apropos: Gerade in kleineren Werkstätten stehst du oft auch im Laden und berätst deine Kunden. Schon während deiner Ausbildung zum/zur Graveur/in und später im Beruf kannst du dich auf geregelte Arbeitszeiten freuen.

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