Spielzeughersteller/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Spielzeughersteller/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Spielzeughersteller/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €828 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €780
  • 2. Lehrjahr: €817
  • 3. Lehrjahr: €888
2.

Wie lange dauert die Spielzeughersteller/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Spielzeughersteller/in?

  • Mit einem Ausbildungsplatz als Spielzeughersteller/in bist du Experte für die Gestaltung, Herstellung und die Qualitätssicherung von Spielwaren.
  • Dazu bist du hauptsächlich in Werkstätten und Produktionshallen der Spielzeugherstellung im Einsatz.
  • Der Beruf hat eine ausgeprägte kreative Komponente und gehört in den Bereich Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Spielzeughersteller/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Kunst und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Spielzeughersteller/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Zeichnerische Fähigkeiten

  • Sinn für Ästhetik

  • Kreativität

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Kunst
  • Technik/Werken

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du liebst qualitativ hochwertiges Spielzeug, warst früher schon ein echtes Spielkind und kannst gut gefertigten Teddybären und Spielzeugeisenbahnen immer noch etwas abgewinnen? Dann könnte der Ausbildungsberuf Spielzeughersteller/in das sein, wonach du suchst!

Hast du dich erfolgreich um einen Ausbildungsplatz als Spielzeughersteller/in beworben, bist du in den unterschiedlichsten Produktionsbereichen der Spielzeugindustrie tätig.

Auszubildende zum/zur Spielzeughersteller/in planen du alle notwendigen Produktionsschritte bei der Herstellung von einzelnen Spielwaren, bereiten sie vor und führen sie zudem eigenständig durch.

Du bearbeitest an Schleif- und Fräsmaschinen Rohlinge aus Kunststoff, Metall und Holz, um sie in die gewünschte Form zu bringen. Im Anschluss entgratest, schleifst und polierst du die gefertigten Einzelteile, sprühst Farbe auf und bemalst oder lackierst die Oberflächen.

Stellst du Stofftiere oder -puppen her, schneidest du zunächst anhand von Schablonen den Balg und alle Körperteile zu.

Da ein loser Puppenkopf Kinderaugen wohl eher zum Weinen als zum Lachen bringt, montierst du die von dir gefertigte Einzelteile, fügst sie zum fertigen Spielzeug zusammen, füllst den Balg, bringst Kunststoffknöpfe an oder nähst Verzierungen wie Augen und Mund auf.

Auch die mechanischen und elektronischen Komponenten gehören zu deinen Aufgaben in diesem Job – du baust sie eigenständig in die jeweiligen Spielwaren ein und sicherst im Anschluss ihre Funktionstüchtigkeit.

Da Spielzeug in der Regel für Kinder und Kleinkinder hergestellt wird, musst du außerdem alles über die Einhaltung der Sicherheitsstandards lernen – schließlich soll sich keiner deiner kleinen Kunden an Optimus Primes Hinterrad oder Supermans Kopf verschlucken!

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Spielzeughersteller/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen.

Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis deines Ausbildungsbetriebs und zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das bedeutet: Auszubildende lernen die praktischen Inhalte beim Arbeiten in einem Unternehmen und die theoretischen Kenntnisse an einer Berufsschule.

Wenn du deinen Ausbildungsplatz ergattert hast, springst du auch sofort in den Job als Spielzeughersteller/in. Konkret setzt du dich in deinem ersten Ausbildungsjahr mit dem Spielzeugbetrieb und seinen Erzeugnissen auseinander.

Du beschreibst die Stellung der Spielzeugindustrie im Rahmen der gesamten deutschen Wirtschaft und erarbeitest dir so ein Gefühl für deine Branche und die Positionierung deines Arbeitgebers.

Ferner lernst du die unterschiedlichen regionalen Spielzeugindustrien und deren wichtigste Kunden kennen. Da die Theorie gerade in einem handwerklichen Beruf nicht alles ist, befasst du dich im Betrieb mit der Auswahl der richtigen Werk- und Hilfsstoffe für die verschiedenen Spielwaren.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, wie du fachgerecht mit wichtigen Maschinen, Anlagen und Zusatzeinrichtungen umgehst, und zudem, wie du unterschiedliche Verfahrenstechniken zur Textil- und Holzverarbeitung anwendest.

Da diese Maschinen bei unsachgemäßer Bedienung auch zu Verletzungen führen können, gehören außerdem die nötigen Unfallverhütungsvorschriften zu deinen Aufgaben – Safety first!

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Spielzeughersteller/in beschäftigst du dich mit der Verzierung sowie der Verpackung der von dir hergestellten Spielzeuge.

Da dieser Arbeitsschritt die letzte Gelegenheit ist, die Qualität der Spielwaren zu prüfen, lernst du hier ein geschultes Auge zu entwickeln: Ein Teddy mit drei Augen versprüht zwar auch einen gewissen Charme, sorgt bei deinen Kunden aber trotzdem für Verwunderung!

Hast du nach drei Jahren Ausbildung deine Abschlussprüfung in der Tasche, darfst du dich ausgelernte/r Spielzeughersteller/in nennen.

Solltest du danach Interesse haben, dich fortzubilden, bietet sich dir beispielsweise die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur Drechsler/in- (Elfenbeinschnitzer/in) und Holzspielzeugmachermeister/in zu absolvieren, um später selbst in einem Ausbildungsbetrieb neue Spielzeug-Experten für den Job fit zu machen.

Hat dir besonders der gestalterische Teil deiner Ausbildung gefallen knüpfen die Bachelorstudiengänge Produkt- und Industriedesign an diesen Ausbildungsberuf an.

Voraussetzung für ein Studium ist meist die Hochschulreife – an manchen Schulen kannst du aber auch ohne diesen Schulabschluss studieren, wenn deine Bewerbung besonderes Talent erkennen lässt.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Spielzeughersteller/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Spielzeughersteller/in findest du während deiner Berufsausbildung in erster Linie Beschäftigung in Betrieben der Spielzeugindustrie. Die Tätigkeit findet vornehmlich in Produktionshallen und Lagerräumen statt.

Da du bei deiner Arbeit unter anderem mit Bohr-, Schleif- und Fräsmaschinen hantierst, gehört bestimmte Arbeits- und Schutzkleidung für Augen, Ohren und Atemwege zum täglichen Dresscode. Möchtest du also im feinen Anzug zur Arbeit erscheinen, ist die Ausbildung zum/zur Spielzeughersteller/in eher nichts für dich.

Du arbeitest in der Regel werktags und in einer regulären 40-Stunden-Woche. Da besonders in der Weihnachtszeit die Nachfrage nach Spielwaren steigt, kann es durchaus sein, dass du in dieser Jahreszeit mehr arbeiten musst – schließlich soll an Heiligabend niemand leer ausgehen!

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