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Produktionsfachkraft Chemie

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Ausbildung Produktionsfachkraft Chemie
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Produktionsfachkraft Chemie Gehalt
  • Gehalt: 905 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wie wäre es mit einer Ausbildung in einem überdimensionalen Chemielabor? Dort werden in riesigen Anlagen chemische Produkte, wie Farben, Waschmittel oder Dünger, hergestellt – und zwar von Produktionsfachkräften Chemie. Hast du technisches Geschick und ein Händchen für die richtige Mischung, ist die zweijährige Ausbildung vielleicht genau das Richtige für dich!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe, Chemie und Physik

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Verantwortungsbewusst bist

  • Sorgfältig und geschickt arbeitest

  • Schnell reagieren kannst

  • Flexibel hinsichtlich der Arbeitszeit bist

Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie: Vom Kessel in die Dose

Deine Aufgaben in der Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie: Von der Rezeptur zum fertigen Produkt

Berufsbild Produktionsfachkraft Chemie

In der Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie lernst du, aus einem chemischen Rezept ein Produkt des täglichen Bedarfs herzustellen. Ob Kosmetika, Reinigungsmittel oder Lacke – du mischst die Inhaltsstoffe, bedienst hochkomplizierte Produktionsanlagen und sorgst für eine ausgezeichnete Qualität. Bevor die Maschinen eine neue Ladung blauen Farblack produzieren können, braucht es allerdings die richtige Vorbereitung.

Hast du die laut Vorgabe notwendigen Grundstoffe aus dem Lager in die Werkhalle transportiert, geht es ans Einrichten der Anlagen. Du baust Apparaturen um, montierst Rohre, Pumpen und Ventile. Dann füllst du Bindemittel, Pigmente und Lösungsmittel in den Kessel und programmierst die Anlage per Computer. Auf Knopfdruck startet die Maschine und der chemische Misch- und Umwandlungsprozess ist in vollem Gange! Doch hier ist deine Arbeit noch lange nicht getan.

Während des Vorgangs hast du die Messwerte im Blick: Stimmt die Temperatur? Wie steht es mit dem Druck und dem Füllstand? Für genauere Tests entnimmst du Proben und überprüfst die Konsistenz und Qualität im Labor mithilfe von speziellen Messinstrumenten. Deine Ergebnisse protokollierst du und entscheidest auf dieser Basis, welche Einstellungen in der Produktion geändert werden müssen.

Ist der Lack fertig, muss er nur noch in die Dosen für den Verkauf gelangen. Aber was, wenn die Abfüllanlage streikt? Im Fall einer Störung ist dein Spürsinn für technische Fehler gefragt! Klemmt die Pumpe? Ist das Ventil verstopft? Du findest die Ursache! Damit so etwas gar nicht erst auftritt, wartest und reinigst du alle Produktionsanlagen regelmäßig.

Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie in Theorie und Praxis: So mischst du mit

Produktionsfachkraft Chemie Gehalt

Die Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie dauert im Gegensatz zu den meisten dualen Ausbildungen nur zwei Jahre ähnlich wie viele schulischen Ausbildungen. Doch das bedeutet nicht, dass sie weniger anspruchsvoll ist. In deinem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule lernst du die verschiedenen chemischen Stoffe und Verbindungen kennen, welche Eigenschaften sie haben und wie man sie reagieren lässt. Was ist der Unterschied zwischen Lösungen, Basen und Säuren? Wie misst man Volumen, Masse und Dichte? Du erfährst es im theoretischen und praktischen Unterricht an der Berufsschule. Auch der Umgang mit Gefahrstoffen, zum Beispiel welche Schutzkleidung bei welchem Vorgang getragen werden muss, steht auf dem Lehrplan.

In der Werkhalle deines Ausbildungsbetriebs wirst du Schritt für Schritt in die Geheimnisse der chemietechnischen Produktion eingeweiht: Lagerung der Stoffe, Programmierung und Instandhaltung der Maschinen und Installieren von Apparaturen stehen auf dem Programm. Du hast die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wenn du die theoretische sowie praktische Zwischen- und Abschlussprüfung bestanden hast. Danach kannst du in der Berufswelt richtig mitmischen!

Sehnst du dich nach mehr Verantwortung im Betrieb, kannst du die Ausbildung zum/zur Chemikanten/in dranhängen, die für dich 12 Monate kürzer ist. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du aber auch die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Chemie ablegen oder dich als Techniker/in der Fachrichtung Chemietechnik weiterbilden.

Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie: Stimmt die Chemie?

Produktionsfachkraft Chemie Bilder

Mit Schutzkleidung, wie Gummischürze, Handschuhe und Schutzbrille, ausgestattet, liegt dein Einsatzgebiet in der Produktionshalle und im Labor. Dort sind chemische Gerüche und Maschinenlärm nicht selten. Auch wenn die technischen Anlagen größtenteils automatisch arbeiten, musst du beim Umrüsten und Warten selbst Hand anlegen. Arbeitest du mit brennbaren oder giftigen Chemikalien, ist von dir größte Sorgfalt gefordert, zum Beispiel beim Entnehmen von Proben. Du trägst also nicht nur die Verantwortung für ein hochwertiges Endprodukt, sondern auch für deine Sicherheit und die deiner Kollegen. Dazu gehört auch die sichere und umweltschonende Entsorgung von Rückständen.

Da in der industriellen Produktion Zeit Geld ist, dürfen die Maschinen nie lange still stehen. Deshalb zählt ein schnelles Reaktionsvermögen. Das heißt, du zögerst nicht bei Betriebsstörungen und findest möglichst schnell die Ursache. Damit die Maschinen rund um die Uhr laufen können, ist Schichtarbeit üblich. Das heißt, du bist auch nachts oder an Wochenenden im Einsatz. Dafür hast du natürlich auch mal frei, wenn andere arbeiten müssen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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