Goldschmied/in.

Ausbildungsgehalt:
1150 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Goldschmied/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Goldschmied/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1150 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 1037 €
  • 2. Lehrjahr: 1102 €
  • 3. Lehrjahr: 1199 €
  • 4. Lehrjahr: 1264 €
2.

Wie lange dauert die Goldschmied/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Goldschmied/in?

  • In der Ausbildung als Goldschmied/in lernst du, Schmuck herzustellen, zu bearbeiten und zu reparieren.
  • Typische Ausbildungsbetriebe sind die Werkstätten von Juwelieren und die Werkhallen der industriellen Schmuckproduktion.
  • Goldschmied/in ist ein beliebter, sehr kreativer Ausbildungsberuf im Bereich Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Goldschmied/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Chemie, Deutsch und Kunst haben.

5.

Passt der Beruf Goldschmied/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Zeichnerische Fähigkeiten

  • Fingerspitzengefühl

  • Geduld

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Chemie
  • Deutsch
  • Kunst

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Egal wo du eine Ausbildung als Goldschmied/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf Goldschmied/in aus?

Du hast schon als Kind mit einem Auge auf den Goldschmuck deiner Oma geschielt und bist zudem in der Lage, sowohl bei filigranen als auch bei gröberen Arbeiten ein ruhiges Händchen zu beweisen? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Goldschmied/in das sein, wonach du suchst!

Auszubildende zum/zur Goldschmied/in lernen in ihrer Berufsausbildung, sowohl die Vorstellungen ihrer Kunden umzusetzen, als auch eigene Ideen zu verwirklichen. Du bearbeitest Gold und andere Edelmetalle, formst Schmuck sowie einzelne Schmuckteile und bearbeitest die Metalloberflächen.

Um einzelne Schmuckstücke ganz besonders zu veredeln, fasst du Edelsteine sowie Halbedelsteine ein und fertigst Verschlüsse sowie Ohr- und Manschettenknopfmechaniken an. Am Ausbildungsplatz verwendest du Werkzeuge wie Hämmer und Zangen, aber auch Feilen und Lötpistolen gehören in diesem Beruf zu deinem Alltag.

Kommen Kunden mit kaputtem Schmuck zu dir, ist es zudem deine Aufgabe, die Stücke zu reparieren oder auf Wunsch umzuarbeiten.

Du hast in deiner Ausbildung zum/zur Goldschmied/in die Wahl zwischen drei Fachrichtungen. Je nachdem, für welche Fachrichtung du dich entscheidest, ändern sich auch deine Aufgaben:

  • In der Fachrichtung Schmuck fertigst du Entwürfe für Ansteck-, Hals- und Ohrenschmuck sowie für Hand- und Armschmuck.

  • In der Fachrichtung Ketten konzentriert sich deine Tätigkeit auf Hals-, Arm- und Fußketten.

  • Fällt deine Wahl auf die Fachrichtung Juwelen, arbeitest du viel mit Edelsteinen und besetzt verschiedenste Schmuckstücke mit Perlen, Opalen, Rubinen und Smaragden.

In der Industrie wird Schmuck teilweise maschinell hergestellt. Ist dein Arbeitgeber ein Betrieb, der in Serie produziert, stellst du die Maschinen ein und überwachst die gesamte Fertigung mit geschultem Auge.

Ob eine Ausbildung als Goldschmied/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung als Goldschmied/in.

Deine Ausbildung zum/zur Goldschmied/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen.

Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis deines Ausbildungsbetriebs und zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das bedeutet, dass du praktische Inhalte im Unternehmen und theoretische an einer Berufsschule lernen wirst.

Für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz als Goldschmied/in solltest du, neben deinem Schulabschluss natürlich, viel Kreativität, Eigensinn und Fingerspitzengefühl mitbringen.

Du hast den Ausbildungsplatz in der Tasche, und nun? Konkret setzt du dich in deinem ersten Ausbildungsjahr unter anderem mit den Grundlagen der Gestaltung auseinander. Auszubildende lernen verschiedene Materialien kennen, die den gestalterischen Entwicklungsprozess fördern sollen.

Du arbeitest beispielsweise mit Pappe, Papier und Modelliermasse. Ferner setzt du dich in diesem Beruf mit relevanten Gestaltungskriterien auseinander. Du lernst wichtige Gestaltungsgesetze – wie beispielsweise die optische Täuschung – kennen, und welchen Einfluss sie auf deine zukünftige Arbeit haben.

Darüber hinaus befasst du dich in deinem Job als Goldschmied/in mit unterschiedlichen Darstellungstechniken sowie der Geschichte der Goldschmiedekunst.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du dein Wissen auf den Gebieten der Gestaltung sowie den unterschiedlichen Darstellungstechniken. Du lernst, wie Flächen plastisch verformt werden und welche verschiedenen Variationen von Linien existieren. Ferner erfährst du, welche Methoden zur industriellen Produktion von Schmuck angewendet werden.

Im dritten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Goldschmied/in spezialisierst du dich auf eine der drei Fachrichtungen. In der Fachrichtung Ketten lernst du, wie Kettenglieder gefertigt werden und welche gestalterischen Möglichkeiten sich dir in der Herstellung bieten.

In der Fachrichtung Schmuck erfährst du unter anderem, welche Techniken zur Bearbeitung von Oberflächen angewandt werden. In der Fachrichtung Juwelen lernst du die Grundsätze der Farbentwicklung von Edelsteinen unter physikalischen Gesichtspunkten kennen.

Im letzten Halbjahr setzt du dich mit verschiedenen Schleifverfahren auseinander und führst die Erkenntnisse über die verschiedenen Fachbereiche zusammen.

Hast du nach dreieinhalb Jahren deine Abschlussprüfung bestanden und dein Abschlusszeugnis in der Tasche, darfst du dich ausgelernte/r Goldschmied/in nennen. I

m Job bieten sich dir nun weitere Karriereoptionen – du hast zum Beispiel die Möglichkeit, die Meisterprüfung abzulegen. Als Goldschmiedemeister/in kannst du deinen eigenen Betrieb eröffnen und selbst Azubis ausbilden.

Hat dir besonders der gestalterische Teil deiner Ausbildung gefallen, bietet der Ausbildungsberuf auch eine gute Grundlage für eine Weiterbildung zum/zur Gestalter/in oder für ein Studium.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Goldschmied/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Goldschmied/in findest du Anstellung in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten, bei Juwelieren sowie in Betrieben der Schmuckindustrie. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten und – solltest du in einem industriellen Betrieb tätig sein – in Fabrikhallen.

Da du bei der Arbeit viel mit Werkzeug hantierst, solltest du nicht in feinster Abendgarderobe zum Job erscheinen. Bearbeitest du Edelmetalloberflächen mit Chemikalien, ist es zum Teil sogar notwendig, spezielle Schutzkleidung zu tragen.

Du arbeitest werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

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Welches Symbol hat Gold im Periodensystem?

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