Schilder- und Lichtreklamehersteller/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Schilder- und Lichtreklamehersteller/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Schilder- und Lichtreklamehersteller/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in?

  • In der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in beschäftigst du dich mit dem Entwurf, der Herstellung und der Montage von Schildern sowie Werbe- und Kommunikationsanlagen.
  • Vor allem in Firmen der Werbetechnik, in Schilderwerkstätten oder im Rahmen der Fahrzeugbeschriftung kommst du zum Einsatz.
  • Es handelt sich dabei um eine handwerkliche Ausbildung.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Kunst, Mathe und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Schilder- und Lichtreklamehersteller/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Kreativität

  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Kunst
  • Mathe
  • Deutsch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob im Straßenverkehr, im Einkaufszentrum oder im Bürgeramt – die Welt wäre ohne bunte Pfeile und Wegweiser ziemlich chaotisch. In der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in! dreht sich alles um das Entwerfen, Herstellen und Montieren von Anzeigetafeln, Verkehrsschildern oder Schaufensterwerbung.

Ob einfach nur schwarze Schrift auf weißem Kunststoff, hell beleuchtete Kästen oder blinkende Neonreklame – am Computer und in der Werkstatt verwirklichst du die Wünsche deiner Kunden in allen Farben und Formen.

Ein Tattoo-Studio wünscht sich eine auffällige Leuchtreklame? Ein Bürokomplex braucht eine neue Beschilderung? Nach den Vorstellungen des Auftraggebers entwirfst du zunächst am Computer ein Layout. Du platzierst Bilder, Schriften und Logos so, dass die Schilder später gut lesbar sind, und wählst die passende Schriftart und Farben aus.

Hast du ein Angebot mit Kostenvoranschlag erstellt, muss der Kunde nur noch sein “Go” geben – und los geht es mit der Umsetzung: Du schneidest, sägst, bohrst und feilst Kunststoff, wie zum Beispiel Plexiglas, millimetergenau zu. Beim Arbeiten am Plotter schneidest du Schriften und Motive auf einer Klebefolie aus und beklebst damit die Trägermaterialien.

Im Digitaldruck bedruckst du Plakate oder Folien, die du dann an Häuserwände hängst oder auf Fahrzeuge und Schaufenster klebst. Um Schilder aus Glas, Holz, Kunststoff oder Metall direkt zu bedrucken, verwendest du das Siebdruckverfahren, bei dem die Druckvorlage mit Spachteln auf die Unterlage gedrückt wird.

Neon-Schilder oder LED-Boxen bringst du zum Leuchten, indem du elektrische Bauteile verlötest und die Kästen vor Ort mit dem Stromnetz verkabelst. Denn auch die Montage von Schildern am Bestimmungsort gehört zu deinen Aufgaben.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in dauert drei Jahre. Das Handwerk lernst du in einem Ausbildungsbetrieb bzw. bei einem Arbeitgeber, der auf Werbetechnik, Messebau oder Lichtreklame spezialisiert ist.

In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule, wo du die theoretischen Grundlagen erwirbst.

Während der Ausbildung lernen Auszubildende die verschiedenen Drucktechniken kennen und üben den Umgang mit den Werkstoffen und Maschinen. Du wirst nicht nur handwerklich geschult, sondern auch in den Bereichen Elektrotechnik, Grafik, Gestaltung und Montage.

Schon bald klickst du dich sicher durch Gestaltungsprogramme und visualisierst Werbekonzepte an deinem Ausbildungsplatz, die den Kunden überzeugen. Die Entwürfe lässt du in der Werkstatt zwei- oder dreidimensionale Formen annehmen – je nachdem, ob es eine Folie, ein Schild oder ein Leuchtkasten werden soll.

Aber auch das Entwerfen von Logos, das Planen von Messeauftritten und das Kalkulieren von Angeboten steht auf dem Lehrplan vom Ausbildungsberuf. Je nach Interesse kannst du dich im dritten Ausbildungsjahr auf den Schwerpunkt Grafik, Druck, Applikation oder Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik spezialisieren.

Mit dem Ausbildungszeugnis in der Tasche kannst du die Karriereleiter erklimmen, indem du eine Techniker- oder Meisterschule besuchst oder eine andere Weiterbildung ins Visier nimmst.

Willst du dich künstlerisch weiter entwickeln, lohnt sich die Bewerbung für ein Studium im Bereich Medien- oder Kommunikationsdesign. Dafür brauchst du natürlich einen entsprechenden Schulabschluss. Oder du machst dich mit einer eigenen Werkstatt direkt im Job selbständig.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

So vielseitig wie die Aufgaben in der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in sind auch deine Einsatzorte im Beruf. Beim Kunden vor Ort nimmst du Maß und berätst ihn fachkundig über Gestaltungsmöglichkeiten. Montierst du später das fertige Schild, bist du im Freien oder in Messehallen tätig und balancierst – hoffentlich schwindelfrei – auf Leitern oder Gerüsten.

Für die Arbeit in der Werkstatt ist vor allem dein handwerkliches Geschick gefragt. Auch das Programmieren computergesteuerter Maschinen und das Tüfteln mit LED-Dioden, Leuchtstoffröhren und Stromkabeln gehört zum alltäglichen Betrieb.

Am Computerbildschirm jonglierst du mit Schriften, Farben und Logos. Hier kannst du kreative Ideen einbringen und deine gestalterischen Fähigkeiten im Beruf unter Beweis stellen – behältst dabei aber die Wünsche des Kunden im Visier.

Bist du aufmerksam und hast ein gutes Auge, erkennst du kleine Fehler sofort und kannst sie korrigieren. Im Büro arbeitest du auch mit Zahlen, denn um Angebote zu erstellen, musst du die benötigten Materialien und Arbeitszeiten möglichst genau berechnen können.

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