Haus- und Familienpfleger/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Haus- und Familienpfleger/in
  1. Deine Aufgaben: Voller Einsatz für deine Schützlinge.

    Berufsbild Haus- und Familienpfleger/in

    In der Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in bist du da, wenn kranke Personen dich in ihrem Haushalt benötigen. Du übernimmst pflegerische, aber auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten und unterstützt die Menschen in ihrem Alltag.

    Oft ist eine bestimmte Person Mittelpunkt der Familienangelegenheiten. Mama oder Papa schmeißen den gesamten Haushalt und versorgen die Kinder – fallen sie weg, weil sie plötzlich krank werden und ins Krankenhaus müssen, kann das schnell zu einer Katastrophe führen. Als Haus- und Familienpfleger/in springst du in einer solchen Situation ein und verhinderst das Chaos.

    Du übernimmst Aufgaben im Haushalt, die normalerweise die kranke Person erledigt hätte. Dazu kann auch die Kinderbetreuung gehören – gemeinsam macht ihr Hausaufgaben oder geht sonstigen sinnvollen Aktivitäten nach. Angepasst an das vorhandene Budget gehst du für die Familie einkaufen und bereitest gesunde Mahlzeiten für sie zu. Auch klassische Haushaltspflichten wie Waschen, Bügeln und Putzen gehören zu deinen Aufgaben.

    Doch nicht nur, wenn jemand akut krank wird, springst du ein. Du unterstützt auch chronisch kranke Personen beim Meistern ihres Alltags. Neben den hauswirtschaftlichen Aufgaben übernimmst du hier auch pflegerische Tätigkeiten. Du unterstützt die pflegebedürftigen Personen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden und bei der Nahrungsaufnahme. Außerdem unterstützt du junge Familien direkt nach der Geburt. In ein einfühlsamen Gesprächen erfährst du mehr über die vorhandenen Familienstrukturen und findest so heraus, wie du die frisch gebackenen Eltern am besten unterstützen kannst.

    Nach ärztlichen Vorgaben wechselst du auch Verbände und hilfst den Menschen, die richtigen Medikamente zu sich zu nehmen. Nach getaner Arbeit dokumentierst du den Gesundheitszustand der gepflegten Person in einem Protokoll. Darin verzeichnest du auch, welche Maßnahmen du genau durchgeführt hast.

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  3. Deine Ausbildung in Theorie und Praxis.

    Haus- und Familienpfleger/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in dauert drei Jahre und findet schulisch statt. Du besuchst also eine Berufsfachschule, wobei im dritten Jahr ein Betriebspraktikum vorgesehen ist.

    Du erlernst in der Berufsfachschule alle wichtigen Grundlagen, die du für die Pflege hilfebedürftiger Personen benötigst.

    Zunächst lernst du, einen Haushalt perfekt zu versorgen. Du übst einzukaufen, zu kochen und Zimmer sowie die Wäsche zu reinigen und dabei sowohl Zeit, Geld als auch die Umwelt im Blick zu haben und zu schonen. Beim Thema Ernährung geht es jedoch nicht nur um die Kosten, sondern auch um die Nährwerte. Du lernst, wie man eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch bringt und welche Diäten man bei bestimmten Krankheiten einzuhalten hat.

    Außerdem lernst du, wie man Menschen richtig pflegt – sowohl Säugling als auch Senior muss in deiner Obhut gut aufgehoben sein. Dazu gehört die richtige Körperpflege aber auch die Unterstützung beim Einkaufen oder bei Behördengängen.

    Des Weiteren erfährst du auch, wie man richtig mit Kranken umgeht. Du lernst, wie man Krankheiten am besten erkennt, wie sie behandelt werden und welche pflegerischen Maßnahmen du durchführen musst. Du übst einfache Körperfunktionen wie Blutdruck oder Puls zu messen oder auch wie du bettlägerige Menschen richtig lagerst, damit sich keine Druckstellen bilden können.

    Möchtest du nach deiner Ausbildung deine berufliche Laufbahn weiter gestalten, hast du dazu verschiedene Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel eine Weiterbildung als Fachhauswirtschafter/in absolvieren. Auch ein Studium in den Fachbereichen Gesundheitsförderung/-pädagogik oder Pflegemanagement/-wissenschaft ist möglich.

  4. Dein Arbeitsumfeld: Körperlicher Einsatz und viel Nähe.

    Haus- und Familienpfleger/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in hast du engen Kontakt mit den Menschen, die du pflegst. Dabei kannst du ihnen auch körperlich nahe kommen und solltest ein einfühlsames Wesen besitzen. Bei der Reinigung der Wohnräume kannst du in Kontakt mit Reinigungsmitteln und Chemikalien gelangen. Zu deinem Schutz trägst du Schürze und Gummihandschuhe.

    Besonders wenn du Menschen im Bett umlagern musst, kann das viel Kraft kosten und körperlich anstrengend für dich sein. Außerdem musst du sehr sorgfältig arbeiten, gerade wenn es um medizinische Pflegetätigkeiten geht – die Gesundheit deiner Patienten hängt davon ab.

  5. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

  6. 2 Ausbildungsplätze für Haus- und Familienpfleger/in.

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