Haus- und Familienpfleger/in.

Ausbildungsgehalt:
kein Gehalt
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Haus- und Familienpfleger/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Haus- und Familienpfleger/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Haus- und Familienpfleger/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Haus- und Familienpfleger/in?

  • Als Haus- und Familienpfleger/in ist dein Job all das, was in einem Haushalt getan werden muss, wenn die Haushaltsmitglieder selbst das nicht mehr allein schaffen – das reicht von der Ernährung über die Buchhaltung bis hin zur Krankenpflege.
  • Du findest vorwiegend Arbeit in den Haushalten kranker Personen.
  • Haus- und Familienpfleger/in ist ein Dienstleistungs- und Pflegeberuf mit starker sozialer Komponente.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Haus- und Familienpfleger/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Musik, Kunst und Psychologie/Ethik haben.

5.

Passt der Beruf Haus- und Familienpfleger/in zu mir?

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in bist du da, wenn kranke Personen dich in ihrem Haushalt benötigen. Du übernimmst pflegerische, aber auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten und unterstützt die Menschen in ihrem Alltag.

Oft ist eine bestimmte Person Mittelpunkt der Familienangelegenheiten. Mama oder Papa schmeißen den gesamten Haushalt und versorgen die Kinder – fallen sie weg, weil sie plötzlich krank werden und ins Krankenhaus müssen, kann das schnell zu einer Katastrophe führen. Als Haus- und Familienpfleger/in springst du in einer solchen Situation ein und verhinderst das Chaos.

Du übernimmst Aufgaben im Haushalt, die normalerweise die kranke Person erledigt hätte. Dazu kann auch die Kinderbetreuung gehören – gemeinsam macht ihr Hausaufgaben oder geht sonstigen sinnvollen Aktivitäten nach.

Angepasst an das vorhandene Budget gehst du für die Familie einkaufen und bereitest gesunde Mahlzeiten für sie zu. Auch klassische Haushaltspflichten wie Waschen, Bügeln und Putzen gehören zu deinen Aufgaben.

Doch nicht nur, wenn jemand akut krank wird, springst du ein. Du unterstützt auch chronisch kranke Personen beim Meistern ihres Alltags. Neben den hauswirtschaftlichen Aufgaben übernimmst du hier auch pflegerische Tätigkeiten.

Du unterstützt die pflegebedürftigen Personen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden und bei der Nahrungsaufnahme.

Außerdem unterstützt du junge Familien direkt nach der Geburt. In ein einfühlsamen Gesprächen erfährst du mehr über die vorhandenen Familienstrukturen und findest so heraus, wie du die frisch gebackenen Eltern am besten unterstützen kannst.

Nach ärztlichen Vorgaben wechselst du auch Verbände und hilfst den Menschen, die richtigen Medikamente zu sich zu nehmen. Nach getaner Arbeit dokumentierst du den Gesundheitszustand der gepflegten Person in einem Protokoll. Darin verzeichnest du auch, welche Maßnahmen du genau durchgeführt hast.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in dauert drei Jahre und findet schulisch statt. Du besuchst also eine Berufsfachschule, wobei im dritten Jahr ein Betriebspraktikum bei einem Arbeitgeber im Pflegebereich vorgesehen ist.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Haus- und Familienpfleger/in brauchst du einen mittleren Schulabschluss, mindestens den Hauptschulabschluss.

Der Job erfordert ein hohes Maß an Empathie, den du arbeitest hauptsächlich mit Kranken und hilfebedürftigen Personen und kommst ihnen im Alltag nah. Künftige Auszubildende sollten daher ihre soziale Ader in der Bewerbung in den Vordergrund stellen.

Hast du deinen Ausbildungsplatz bekommen, tauchst du sofort in die praktische Arbeit ein: Bei dem Ausbildungsberuf zum/zur Haus- und Familienpfleger/in handelt es sich um eine duale Ausbildung.

Du erlernst in der Berufsfachschule alle wichtigen Grundlagen, die du für die Pflege hilfebedürftiger Personen benötigst. Zunächst wirst du natürlich lernen, einen Haushalt perfekt zu versorgen.

Du übst einzukaufen, zu kochen und Zimmer sowie die Wäsche zu reinigen und dabei sowohl Zeit, Geld als auch die Umwelt im Blick zu haben und zu schonen. Beim Thema Ernährung geht es jedoch nicht nur um die Kosten, sondern auch um die Nährwerte.

Du lernst, wie man eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch bringt und welche Diäten man bei bestimmten Krankheiten einzuhalten hat.

Außerdem lernst du in deiner Berufsausbildung als Haus- und Familienpfleger/in, wie man Menschen richtig pflegt – sowohl Säugling als auch Senior muss in deiner Obhut gut aufgehoben sein. Dazu gehört die richtige Körperpflege aber auch die Unterstützung beim Einkaufen oder bei Behördengängen.

Für den Job musst du natürlich auch lernen, wie man richtig mit Kranken umgeht. Du lernst in der theoretischen Ausbildung, wie man Krankheiten am besten erkennt, wie sie behandelt werden und welche pflegerischen Maßnahmen du durchführen musst.

Du übst später im Betrieb, einfache Körperfunktionen wie Blutdruck oder Puls zu messen oder auch, bettlägerige Menschen richtig zu lagern, damit sich keine Druckstellen bilden können.

Durch die Berufsschule bist du gut vorbereitet, wenn du beginnst, im Betrieb zu arbeiten. Das Praktikum machst du in deinem dritten Ausbildungsjahr in einem typischen Ausbildungsbetrieb, zum Beispiel in einem Heim oder einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung.

Dort kannst du dann anwenden, was du schon über deinen Beruf gelernt hast. Die Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in endet im dritten Ausbildungsjahr mit der Abschlussprüfung.

Möchtest du nach deiner Ausbildung deine berufliche Laufbahn weiter gestalten und dich in deiner Tätigkeit spezialisieren, hast du dazu verschiedene Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel eine Weiterbildung als Fachhauswirtschafter/in absolvieren.

Auch ein Studium in den Fachbereichen Gesundheitsförderung/-pädagogik oder Pflegemanagement/-wissenschaft ist nach der Ausbildung möglich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung zum/zur Haus- und Familienpfleger/in hast du engen Kontakt mit den Menschen, die du pflegst. Dabei kannst du ihnen auch körperlich nahe kommen und solltest ein einfühlsames Wesen besitzen.

Im Ausbildungsbetrieb kannst du in Kontakt mit Reinigungsmitteln und Chemikalien gelangen. Zu deinem Schutz trägst du Schürze und Gummihandschuhe.

Ein Ausbildungsplatz zum/zur Haus- und Familienpfleger/in ist was für Auszubildende mit Muckis: Besonders wenn du Menschen im Bett umlagern musst, kann das viel Kraft kosten und körperlich anstrengend für dich sein.

Außerdem musst du in diesem Ausbildungsberuf sehr sorgfältig arbeiten, gerade wenn es um medizinische Pflegetätigkeiten geht – die Gesundheit deiner Patienten hängt davon ab.

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