Pflegefachmann/-frau.

Ausbildungsgehalt:
1215 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Pflegefachmann/-frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Pflegefachmann/-frau?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1215 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1141
  • 2. Lehrjahr: €1202
  • 3. Lehrjahr: €1303
2.

Wie lange dauert die Pflegefachmann/-frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Pflegefachmann/-frau mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Psychologie/Ethik, Naturwissenschaften und Deutsch haben.

4.

Passt der Beruf Pflegefachmann/-frau zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • In der Regel einen mittleren Schulabschluss

  • Gute Noten in den Naturwissenschaften Bio, Chemie, Physik und in Mathe

  • Gute Deutschkenntnisse

  • Ein ärztliches Attest, in dem bestätigt wird, dass du körperlich für die Ausübung des Berufes geeignet bist

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Psychologie/Ethik
  • Naturwissenschaften
  • Deutsch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Pflegefachmann/-frau bist du für die Betreuung und Versorgung in allen Bereichen der Pflege zuständig.

Der Ausbildungsberuf ist noch sehr jung. Ab dem 01.01.2020 tritt die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe in Kraft. Das bedeutet, dass es die Ausbildungen für die Berufe in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege so nicht mehr gibt.

Von 2020 an beginnt die Pflegeausbildung mit einem allgemeinen Teil, den alle Auszubildenden absolvieren, bis sie sich im zweiten Teil auf eine der Richtungen spezialisieren können.

Zu deinen täglichen Aufgaben gehört es, den reibungslosen Ablauf auf einer Station zu garantieren. Pflege bedeutet, Patienten zu waschen, bei Untersuchungen zu unterstützen und die Patientendaten zu dokumentieren.

Pflegekräfte werden dazu ausgebildet, Blut abzunehmen, Verbände zu wechseln oder Zugänge zu legen. Dabei muss es oft auch mal etwas schneller gehen, besonders wenn mehrere Patienten für Operationen vorbereitet werden müssen oder mehr Betten belegt sind, als eigentlich für die Pflegekräfte vorhergesehen, die gerade in der Schicht arbeiten.

Als Pflegefachfrau/-mann gehört es aber auch zu deinen Aufgaben, Angehörige während der Besuchszeiten zu den Patienten zu führen. Das braucht manchmal etwas mehr Fingerspitzengefühl, besonders wenn es um schwere Krankheiten geht. Für die Diagnosen und daraus folgende Behandlungen sind aber die Ärztinnen und Ärzte zuständig.

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Inhalte der Ausbildung.

In der Pflegeausbildung wirst du an einer Berufsfachschule und in Kliniken ausgebildet. Auf der Station im Krankenhaus findet der praktische Unterricht statt. Dort kannst du das Wissen, das du in der Berufsschule erlernt hast, gleich praktisch anwenden. Wie lange dauert die Ausbildung als Pflegefachfrau/-mann? Das hängt davon ab, ob du sie in Vollzeit oder in Teilzeit absolvierst. Die Pflegeausbildung in Vollzeit dauert drei Jahre, in Teilzeit brauchst du länger und kommst auf fünf Jahre.

Welchen Schulabschluss brauchst du für die Pflegeausbildung?

Um die Ausbildung beginnen zu können, brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Manchmal wird auch ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung akzeptiert. Auch bereits abgeschlossene oder artverwandte Ausbildungen können dir den Berufseinstieg hier vereinfachen.

Der neue Ausbildungsaufbau.

In den ersten zwei Jahren durchläufst du mit allen anderen Auszubildenden eine generalistische Pflegeausbildung. Hier lernst du das Handwerkszeug und alle Grundlagen des Pflegeberufs. Im dritten Jahr kannst du dich dann entscheiden: Entweder du führst die generalistische Pflegeausbildung weiter mit einem Abschluss als Pflegefachfrau/-mann. Oder du spezialisierst dich auf die Altenpflege oder die Kinderkrankenpflege.

Der Theorieanteil bei der Ausbildung für den Pflegeberuf ist extrem hoch. Kein Wunder, denn alle, die in der Medizin tätig sind, brauchen eine Menge Fachwissen. Nur so können sie der Verantwortung, kranke Menschen zu pflegen und wieder gesund zu machen, gerecht werden.

Dein Stundenplan ist dafür umso vielseitiger: Neben der Anatomie, also dem Aufbau des menschlichen Körpers, lernst du auch, wie du die verschiedenen Pflegetechniken anwendest. Dazu gehören zum Beispiel Injektionen oder Infusionen. Außerdem gehören Hygienevorschriften, Ernährungstipps und die Gesundheitsförderung dazu.

Während der generalistischen Pflegeausbildung sollte aber auch der Blick über den Tellerrand nicht zu kurz kommen: So bekommen Auszubildende auch Einblicke in pflegerelevante Bereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Psychologie, Soziologie und Pädagogik.

Im praktischen Teil geht es dann direkt in die Einrichtung, bei der du angestellt bist. Dort lernst du, was Krankenpflege auf Stationen wie der Gynäkologie, Psychiatrie oder auch Neugeborenenpflege bedeutet. Eventuell gibt es auch die Möglichkeit, einen Teil der praktischen Ausbildung ins Ausland zu verlegen. Frag dazu einfach im Ausbildungsbetrieb nach.

Nach dem dritten Ausbildungsjahr machst du deine dreiteilige Abschlussprüfung:

  • In der schriftlichen Prüfung musst du dein Wissen aus der Schule beweisen.

  • In der praktischen Prüfung zeigst du direkt am Patienten, was du in der Pflegeschule gelernt hast.

  • In der mündlichen Prüfung werden relevante Themenbereiche abgeprüft.

Millionen Menschen werden in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen medizinisch versorgt. Das macht es umso wichtiger, dass viele junge Leute einen erfolgreichen Abschluss schaffen, um bei der medizinischen Versorgung zu helfen.

Danach gibt es viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Viele Pflegekräfte bilden sich nach ein paar Jahren „auf Station“ weiter und qualifizieren sich zur Stationsleitung.

Mit einem Abitur kannst du natürlich auch ein Studium anpeilen, zum Beispiel in den Pflegewissenschaften, in der Pflegepädagogik oder im Gesundheitsmanagement. Auch die klassische Humanmedizin studiert sich mit einer medizinischen Ausbildung in der Tasche nochmal leichter und du kannst auf die Praxiserfahrung aufbauen, die du schon gesammelt hast.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Pflegefachmann/-frau bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Den Beruf Pflegefachmann/-frau erlernst du in Untersuchungszimmern, auf Krankenstationen, im Büro oder in Patientenwohnungen. Wenn du gern unterwegs bist, kannst du außerdem in Richtung ambulanter Dienst gehen.

Für die Altenpflege kannst du in Altenwohn- oder -pflegeheimen sowie bei ambulanten Pflegediensten freie Ausbildungsplätze finden. Außerdem bilden auch Wohnheime für Menschen mit Behinderung zu Gesundheits- und Krankenpflegern aus.

Nicht außer Acht zu lassen ist aber die Schichtarbeit. Sie ist nötig, weil kranke Menschen rund um die Uhr auf deine Hilfe und Pflege angewiesen sind – also auch nachts und am Wochenende. Das schlägt sich aber auch im Gehalt für Pflegekräfte nieder, da diese Zeit mit finanziellen Zulagen belohnt wird.

Deine Arbeitskleidung: Zugegeben, schick ist das Ganze nicht. Dennoch ist die spezielle Arbeitskleidung Pflicht, denn sie sichert die Einhaltung der Hygienevorschriften. Nur so können Viren und Bakterien wirksam im Krankenhaus bekämpft werden. Nicht selten gehören zum Outfit auch Handschuhe oder ein Mundschutz. Du assistierst bei einer OP? Hier gelten noch einmal besonders strenge Standards!

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