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Heilpraktiker/in

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Heilpraktiker/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: variabel

Darum bist du hier richtig:

Alle Welt spricht von Akupunktur, Homöopathie oder Hypnose – aber du wolltest schon immer wissen, was eigentlich dahinter steckt? Du möchtest Menschen helfen – mit der Kraft alternativer Medizin und Naturheilkunde? Dann entscheide dich für eine Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens Hauptschulabschluss

  • Interesse an Medizin und Heilkunde

  • Mindestalter von 25 Jahren (bei Ablegung der Prüfung)

  • Ärztliches Attest und Führungszeugnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gut zuhören und beobachten kannst

  • Einfühlsam und kommunikativ bist

  • Kein Problem mit Körperkontakt hast

  • Psychisch stabil und gut organisiert bist

Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in: Der alternative Weg zu einem gesunden Leben

Deine Aufgaben: Zuhören, therapieren, organisieren

Berufsbild Heilpraktiker

Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, können Heilpraktiker helfen. In der Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in lernst du alles rund um alternative Medizin und Naturheilkunde. In Lehrgängen wirst du fit gemacht, um schließlich deine eigene Praxis zu eröffnen. Mit bestandener Heilpraktikerprüfung hast du zwar nicht die gleichen Befugnisse wie ein studierter Arzt, dennoch schwören viele Menschen auf die Kraft der Natur, die Beschwerden lindern und heilen kann – auch wenn die Wirkungsweise vieler Therapien noch nicht wissenschaftlich bewiesen wurde.

Kommt ein Patient mit Rheuma, chronischen Kopfschmerzen oder starker Akne in deine Praxis, fertigst du ihn nicht unpersönlich ab, sondern nimmst dir in einem ausführlichen Gespräch viel Zeit, um mehr über die Beschwerden, die Lebensumstände und die Krankengeschichte zu erfahren. Warum der Aufwand? Die Heilkunde hat ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Das heißt, die Ursache kann ganz woanders liegen, als vermutet – zum Beispiel in Stress oder seelischen Problemen. Dann geht es an die Untersuchung: Du misst Blutdruck, schaust dir die Iris genau an, überprüfst die Reflexzonen und den Puls.

Hast du eine Diagnose gestellt, berätst du den Patienten über die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung. Neben Injektionen, Inhalationen oder Massagen kannst du Badekuren oder Hautbehandlungen durchführen. Du verordnest Bachblüten oder homöopathische Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Natur. Schon während der Ausbildung kannst du dich auf spezielle Techniken spezialisieren: Bei der Akupunktur stimulierst du bestimmte Hautstellen mit Nadeln, Chiropraktik fördert die Beweglichkeit der Wirbelsäule und Hypnose hilft bei Schlafstörungen oder Schmerzen.

Nebenbei musst du dich natürlich auch um die Organisation deiner Praxis kümmern. Du dokumentierst die Patientendaten, übernimmst die Abrechnung oder sorgst für einen ansprechenden Behandlungsraum.

Theorie und Praxis: Fit für die amtsärztliche Prüfung

Heilpraktiker/in Gehalt

Hast du dich entschieden, eine schulische Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in zu machen, hast du die Qual der Wahl. Zahlreiche private Bildungseinrichtungen und Institute bieten in ganz Deutschland Lehrgänge an, die dich auf die amtsärztliche Prüfung im Gesundheitsamt vorbereiten. Leider kosten die Ausbildungen Gebühren, deshalb informiere dich genau, vergleiche Preise und den Umfang der Leistungen! Auch die Unterrichtszeiten sind ganz unterschiedlich – du kannst ein bis zwei Mal die Woche einen Abendkurs, Intensivkurse am Wochenende oder umfangreichere Vollzeit-Seminare belegen, die zwar zeitintensiver sind, aber dich optimal auf den Beruf vorbereiten. Die Dauer der Ausbildung liegt zwischen ein und drei Jahren.

Aber was steht auf dem Programm? Natürlich lernst du zunächst die medizinischen Grundlagen: Wie ist der menschliche Körper aufgebaut? Welche Krankheiten gibt es, woran erkennt man sie und wo liegen die Ursachen? Du erfährst, wie man die sogenannte Anamnese, also das Patientengespräch, und Untersuchungen durchführt. Auch Ernährung steht auf dem Lehrplan, denn die gehört zu einer gesunden Lebensweise dazu. Du lernst verschiedene Naturheilverfahren und Arzneimittel kennen und anzuwenden. Auch wie man Laborwerte interpretiert, was im Notfall zu tun ist, rechtliche Grenzen und die Bedeutung der Hygiene sind wichtige Themen.

Hast du die interne und amtliche Prüfung bestanden, darfst du per Gesetz als Heilpraktiker/in arbeiten. Doch jetzt erwartet dich schon die nächste Herausforderung: eine eigene Praxis eröffnen! Da es sich um einen freien Beruf handelt, ist es üblich, sich selbständig zu machen. Hier bist du dein/e eigene/r Chef/in. Wenn du regelmäßig Fortbildungen besuchst und dich auf bestimmte Verfahren spezialisierst, hast du gute Chancen!

Dein Arbeitsumfeld: So hilfst du Menschen

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Bei deiner Arbeit bist du tagtäglich mit kranken Menschen zusammen, die Hilfe brauchen. Manche sind vielleicht skeptisch, manche hoffnungslos und von ihrem bisherigen Leidensweg gezeichnet. Mit Einfühlungsvermögen, Geduld und einem offenen Ohr für ihre Geschichte bist du für sie da – nicht nur als Therapeut/in, sondern auch Zuhörer/in und Motivator/in. Denn von einer gesunden Ernährung musst du sicher den einen oder anderen erst überzeugen. Bist du selbst psychisch stabil, hast keine Scheu vor Körperkontakt und bleibst immer professionell, hast du die besten Voraussetzungen.

Dir ist sicher bewusst, dass du eine große Verantwortung trägst. Du darfst deshalb deine Kompetenzen nie überschätzen und weißt genau, wann ein Patient an Ärzte oder Psychotheurapeuten verwiesen werden sollte. Auch rechtliche Grenzen sind zu beachten. Übertragbare Krankheiten darfst du zum Beispiel nicht behandeln und keine rezeptpflichtigen Medikamente verschreiben. Schließlich willst du Menschen helfen und nicht mit ihrem Leben spielen.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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