Holzspielzeugmacher/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Holzspielzeugmacher/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Holzspielzeugmacher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €741 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €683
  • 2. Lehrjahr: €727
  • 3. Lehrjahr: €815
2.

Wie lange dauert die Holzspielzeugmacher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Holzspielzeugmacher/in?

  • Als Holzspielzeugmacher/in entwirfst und fertigst du Holzspielzeug und Dekorationsartikel.
  • Man trifft dich in Holzspielzeugmacherwerkstätten und Betrieben der Spielzeugindustrie an.
  • Holzspielzeugmacher/in ist ein Beruf im Kunsthandwerk, der Kreativität und Fingerspitzengefühl erfordert.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Holzspielzeugmacher/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Kunst haben.

5.

Passt der Beruf Holzspielzeugmacher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Zeichnerisches Talent

  • Sorgfalt und Geduld

  • Kreativität

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Kunst

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ein leuchtender Schwippbogen, ein Orchester aus filigranen Engeln oder ein putziges Osterhasenpärchen – unter Holzspielzeug versteht man nicht nur Schaukelpferde und Hampelmänner, sondern auch dekoratives Kunsthandwerk, wie man es vor allem aus dem sächsischen Erzgebirge kennt.

In der Ausbildung zum/zur Holzspielzeugmacher/in lernst du, aus rohem Holz Figuren und Spielwaren herzustellen, die nicht nur Kinder glücklich machen.

Während deiner Ausbildung wirst du alle Produktionsschritte lernen. Zunächst zeichnest du eine Skizze deines Nussknackers, bevor du das richtige Material auswählst. Erle, Esche, Buche oder Kiefer – aus welchem Holz darf dein Nussknacker geschnitzt sein?

Gemäß den Maßen aus dem Entwurf sägst du daraus die Einzelteile seines Körpers. An der Drechselbank bringst du Arme, Beine, Kopf, Körper und Hebel in die richtige Form. Anschließend werden Löcher gebohrt und die Oberflächen an der Schleifmaschine geglättet.

Jetzt geht es an die Details: Seine typische Uniform bekommt der Nussknacker, indem du die Beine mit gelber und den Körper mit roter Farbe grundierst und anschließend Verzierungen und Knöpfe aufmalst. Ist der Lack getrocknet, leimst du die Einzelteile zusammen.

Erst richtig komplett wird der Nussknacker, wenn du ihm mit Stoff oder Fell seine unverwechselbaren Haare und den Bart verpasst. Fertig ist der grimmig dreinblickende Zeitgenosse!

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Inhalte der Ausbildung.

Damit du genau wie Meister Gepetto lebensechte Pinocchios erschaffen kannst, lernst du du den Ausbildungsberuf zum/zur Holzspielzeugmacher/in drei Jahre lang in einem Ausbildungsbetrieb, der Spielwaren oder Kunsthandwerk produziert.

In regelmäßigen Abständen nimmst du außerdem am theoretischen und praktischen Unterricht in der Berufsschule teil. Auszubildende aus ganz Deutschland besuchen dafür die Holzspielzeugmacher- und Drechslerschule im sächsischen Seiffen, das berühmt für seine Schnitzkunst ist und deshalb auch den Beinamen Spielzeugdorf trägt.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Holzspielzeugmacher/in brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Aber Kreativität und Liebe zum Detail ist für deinen zukünftigen Arbeitgeber mindestens genauso wichtig.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr geht es vor allem um die Grundlagen des Berufs: Du lernst den Umgang mit unterschiedlichen Maschinen, das dekorative Schnitzen, Malen und Schmücken. Aber auch technisches Zeichnen von Entwürfen gehört in dieser Berufsausbildung zu den typischen Aufgaben.

Im dritten Lehrjahr beschäftigst du dich mit größeren Projekten und verarbeitest auch andere Werkstoffe, wie Metall. Deine Fertigkeiten stellst du in der Abschlussprüfung unter Beweis.

Im praktischen Teil erstellst du zwei Arbeitsproben und ein Gesellenstück. Im schriftlichen Teil wirst du in den Fächern Technologie, technische Mathematik, technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.

Nach ein paar Jahren Berufserfahrung im Betrieb hast du die Möglichkeit, nochmal die Schulbank zu drücken und dich als Drechsler- und Holzspielzeugmachermeister/in fortzubilden.

Eine Weiterbildung eröffnet dir weitere Arbeitsmethoden und Materialien für deine Tätigkeit. Oder hast du schon immer von einem eigenen Holzspielzeugladen mit Werkstatt geträumt? Dann kannst du dich auch selbständig machen!

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Holzspielzeugmacher/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Werkstatt arbeitest du mit Maschinen und Werkzeugen. Dass da die Geräuschkulisse etwas lauter wird und Holzstaub in der Luft liegt, ist dir sicherlich klar. Denn: Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Was du zur Arbeit als Holzspielzeugmacher/in mitbringen solltest? Natürlich kreative Ideen beim Zeichnen neuer Entwürfe, Talent und Spaß am handwerklichen Arbeiten!

Ein paar Schwielen oder Farbkleckser an den Fingern gehören in diesem Job zum Alltag dazu. Damit du aber vor dem gröbsten Schmutz und natürlich vor Unfällen geschützt bist, trägt ein/e Holzspielzeugmacher/in bei manchen Arbeitsschritten Schutzkleidung. Was die Arbeitszeiten betrifft, bist du regulär an Werktagen im Einsatz.

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