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Bootsbauer/in

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Bootsbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 677 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in besticht mit einem interessanten Berufsalltag und der Möglichkeit, eines der ältesten Handwerke der Welt zu erlernen. Schlummert in dir ein echter Seebär, bist du hier genau richtig!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise Hochschulreife oder einen sehr guten Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathematik, Physik sowie Werken und Technik

  • Dass du gut zeichnen kannst

  • Einen freundlichen und professionellen Umgang mit Kunden, die spezielle Wünsche haben

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Geschicklichkeit und eine gute körperliche Verfassung mitbringst

  • Sorgfältig und umsichtig arbeitest

  • Teamfähig bist

  • Nicht leicht seekrank wirst und schwindelfrei bist

Ausbildung zum Bootsbauer: Volle Fahrt Richtung Zukunft

Klar Schiff machen – deine Aufgaben

Berufsbild Bootsbauer

Du interessierst dich für den Aufbau und die Beschaffenheit von Booten? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in genau das Richtige für dich sein!

Schon die alten Ägypter bauten um das Jahr 3000 v. Chr. große, eindrucksvolle Schiffe für den Handel. In deiner Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in knüpfst du an dieses traditionsreiche und geschichtsträchtige Handwerk an: Du baust, wartest und reparierst Sportboote sowie unterschiedliche Nutzfahrzeuge der Binnen- und Seeschifffahrt – also zum Beispiel Fähren oder Fischerboote.

Du hast in deiner Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in die Möglichkeit, dich auf eine von zwei Fachrichtungen zu spezialisieren. Dementsprechend ändern sich auch deine Ausbildungsinhalte. Wählen kannst du zwischen den Fachrichtungen:

  • Neu-, Aus- und Umbau

  • Technik

Entscheidest du dich für eine Spezialisierung in der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau, arbeitest du vornehmlich am Bootskörper: Du konstruierst Bauteile wie Rumpf, Deck oder Mast und fügst diese im Anschluss zusammen. Um das Boot vor Wasser- oder Witterungsschäden zu schützen, behandelst du es mit speziellem Lack.

In der Fachrichtung Technik liegt der Fokus auf der technischen und elekronischen Ausstattung des Bootes: Du montierst Motoren, installierst die Bordelektronik und stellst sicher, dass Pumpen und Generatoren funktionieren. Ferner ergreifst du bei der empfindlichen Elektronik Maßnahmen zum Korrosions- und Frostschutz.

Theorie und Praxis – der Aufbau deiner Ausbildung

Bootsbauer/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in ist grundsätzlich auf eine Dauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulische Leistungen – hast du aber die Möglichkeit, deine Ausbildung zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis deines Ausbildungsbetriebes und zum anderen die Zustimmung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung findet dual statt, das heißt, du wirst nicht nur in deinem Ausbildungsbetrieb praktisch anpacken, sondern lernst den theoretischen Background an ein bis zwei Tagen pro Woche oder im Block an der Berufsschule. Teilweise wird der Unterricht länderübergreifend durchgeführt; zur Zeit für viele Bundesländer in Lübeck-Travemünde.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr, wie du einzelne Bauteile, die für den Bootsbau wichtig sind, herstellst. Du wählst aus verschiedenen Werkstoffen den passenden aus, entwickelst Arbeitsabläufe, ermittelst den Materialbedarf und berechnest, wie viel Zeit die Herstellung in Anspruch nehmen wird.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr beschäftigst du dich zu großen Teilen mit der Beschaffenheit von Bootsrümpfen. Du lernst zwischen den verschiedenen Rumpfkonstruktionen zu unterscheiden und Rümpfe entsprechend der individuellen Anforderungen an das Boot auszuwählen. Darüber hinaus entwickelst du unter Verwendung von Zeichnungen und Bauplänen Arbeitsablaufpläne für den Einbau einzelner technischer, elektrischer und elektronischer Komponenten.

Im dritten und vierten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Bootsbauer/-in spezialisierst du dich auf eine der zwei Fachrichtungen. Hast du dich für Neu-, Aus- und Umbau entschieden, liegt der Fokus deiner Ausbildungsinhalte auf der eigenen Herstellung von Bootsrümpfen sowie dem Ausbau von Booten. Da jeder Kunde eigene Vorstellungen und Wünsche hat, stehst du beim Ausbau in direkter Absprache mit deinen Auftraggebern. Entscheidest du dich für eine Spezialisierung in der Fachrichtung Technik, bringst du das Boot buchstäblich nach vorne – du installierst Antriebs-, Vortriebs- und Ruderanlagen. Ferner baust du elektrische und elektronische Bordsysteme ein und hältst diese ebenso instand.

Hast du nach dreieinhalb Jahren endlich dein Zeugnis in der Hand, hast du es geschafft – du darfst dich ausgelernte/-r Bootsbauer/-in nennen. Doch hier ist dein Karriereweg noch nicht zu Ende. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur Boots- und Schiffsbaumeister/-in zu absolvieren. Mit ihr qualifizierst du dich für die Position selbst Azubis ausbilden zu dürfen. Hast du die Hochschulreife und zudem die Motivation ein Studium zu beginnen, bietet sich der Bachelorstudiengang Schiffbau und maritime Technik an.

Alles im Lot – dein Arbeitsumfeld

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Als Bootsbauer/-in findest du Beschäftigung auf Bootswerften, in handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstätten sowie in Zulieferbetrieben, welche technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellen. Du arbeitest in Werkstätten oder Werkhallen und an Bord von Booten – sowohl zu Wasser als auch im Trockendock.

Da die Arbeit eines/-r Bootsbauers/-in auch anstrengend sein kann, solltest du eine solide körperliche Konstitution mitbringen. Zudem ist es wichtig, dass du keine empfindlichen Ohren hast – beim Schrauben, Schleifen, Nieten und Montieren kann es durchaus laut zugehen. Um dich vor Verletzungen und starkem Schmutz zu schützen, trägst du bei der Arbeit Sicherheitskleidung. Da einige Arbeitsschritte beim Bau eines Bootes nur auf Leitern oder Gerüsten durchgeführt werden können, solltest du außerdem keine Höhenangst haben.

Als Bootsbauer/-in hast du eine reguläre 40-Stunden-Woche. Du arbeitest in der Regel werktags, unter Umständen ist es aber möglich, dass du auch mal am Wochenende ran musst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Was ist die Schot?

  • Der vordere Teil eines Schiffes
  • Der größte Mast eines Segelschiffes
  • Eine Leine zum Bedienen eines Segels

Doch nicht das Richtige?

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