Bootsbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Bootsbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Bootsbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €853 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €780
  • 2. Lehrjahr: €817
  • 3. Lehrjahr: €888
  • 4. Lehrjahr: €929
2.

Wie lange dauert die Bootsbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Bootsbauer/in?

  • Auszubildende als Bootsbauer/in stellen Schiffe und Boote her oder machen sie wieder flott. Alternativ beschäftigen sie sich mit der Technik im Boot.
  • In diesem Ausbildungsberuf bist du in Werften und oft in Werkhallen tätig und natürlich direkt an Bord von Booten.
  • Diese duale Ausbildung kommt aus dem Berufsbereich Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Bootsbauer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Bootsbauer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Gut zeichnen können

  • Geschicklichkeit und eine gute körperliche Verfassung

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Schwindelfrei und ohne Neigung zur Seekrankheit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du interessierst dich für den Aufbau und die Beschaffenheit von Booten? Dann könnte die Ausbildung als Bootsbauer/in genau das Richtige für dich sein! In deiner Ausbildung zum/zur Bootsbauer/in baust, wartest und reparierst du Sportboote sowie unterschiedliche Nutzfahrzeuge der Binnen- und Seeschifffahrt – also zum Beispiel Fähren oder Fischerboote.

Du hast in deiner Ausbildung als Bootsbauer/in die Möglichkeit, dich auf eine von zwei Fachrichtungen zu spezialisieren. Dementsprechend ändern sich auch deine Ausbildungsinhalte. Wählen kannst du zwischen den Fachrichtungen:

  • Neu-, Aus- und Umbau

  • Technik

Entscheidest du dich für eine Spezialisierung in der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau, arbeitest du vornehmlich am Bootskörper: Du konstruierst Bauteile wie Rumpf, Deck oder Mast und fügst diese im Anschluss zusammen. Um das Boot vor Wasser- oder Witterungsschäden zu schützen, gehört die Behandlung mit speziellem Lack zu deiner wichtigsten Aufgabe.

In der Fachrichtung Technik liegt der Fokus deiner Tätigkeit auf der technischen und elektronischen Ausstattung des Bootes: Du montierst Motoren, installierst die Bordelektronik und stellst sicher, dass Pumpen und Generatoren funktionieren. Ferner ergreifst du bei der empfindlichen Elektronik Maßnahmen zum Korrosions- und Frostschutz.

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Inhalte der Ausbildung.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Bootsbauer/in ist ein sehr guter Realschulabschluss eine Voraussetzung. Je nach Betrieb kann aber auch die Hochschulreife gefordert sein, um diesen Ausbildungsberuf zu erlernen und einen begehrten Ausbildungsplatz zu ergattern.

Die duale Ausbildung als Bootsbauer/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulische Leistungen – hast du aber die Möglichkeit, deine Ausbildung zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis vom Arbeitgeber, also deinem Ausbildungsbetrieb, und zum anderen die Zustimmung der Industrie- und Handelskammer.

Die Ausbildung findet dual statt, das heißt, du wirst nicht nur in deinem Ausbildungsbetrieb praktisch anpacken, sondern lernst den theoretischen Hintergrund an ein bis zwei Tagen pro Woche oder im Block an der Berufsschule. Teilweise wird der Unterricht länderübergreifend durchgeführt; zur Zeit für viele Bundesländer in Lübeck-Travemünde.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr, wie du einzelne Bauteile, die für den Bootsbau wichtig sind, herstellst. Du wählst aus verschiedenen Werkstoffen den passenden aus, entwickelst Arbeitsabläufe, ermittelst den Materialbedarf und berechnest, wie viel Zeit die Herstellung in Anspruch nehmen wird.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr beschäftigst du dich zu großen Teilen mit der Beschaffenheit von Bootsrümpfen. Du lernst zwischen den verschiedenen Rumpfkonstruktionen zu unterscheiden und Rümpfe entsprechend der individuellen Anforderungen an das Boot auszuwählen.

Darüber hinaus ist deine Aufgabe die Entwicklung von Arbeitsablaufplänen für den Einbau einzelner technischer, elektrischer und elektronischer Komponenten. Dafür musst du mit Zeichnungen und Bauplänen arbeiten können.

Im dritten und vierten Jahr deiner Ausbildung als Bootsbauer/in spezialisierst du dich auf eine der zwei Fachrichtungen. Hast du dich für Neu-, Aus- und Umbau entschieden, liegt der Fokus deiner Ausbildungsinhalte auf der eigenen Herstellung von Bootsrümpfen sowie dem Ausbau von Booten.

Da jeder Kunde eigene Vorstellungen und Wünsche hat, stehst du beim Ausbau in direkter Absprache mit deinen Auftraggebern.

Entscheidest du dich für eine Spezialisierung in der Fachrichtung Technik, bringst du das Boot buchstäblich nach vorne – du installierst Antriebs-, Vortriebs- und Ruderanlagen. Ferner baust du elektrische und elektronische Bordsysteme ein und hältst diese ebenso instand.

Hast du nach dreieinhalb Jahren und der Abschlussprüfung endlich dein Zeugnis in der Hand, hast du es geschafft – du darfst dich Bootsbauer/in nennen und deinen Job ausüben.

Doch hier ist dein Karriereweg noch nicht zu Ende. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, die Weiterbildung als Boots- und Schiffsbaumeister/in zu absolvieren. Mit ihr qualifizierst du dich für die Position selbst Azubis ausbilden zu dürfen.

Hast du die Hochschulreife und zudem die Motivation ein Studium zu beginnen, bietet sich der Bachelorstudiengang Schiffbau und maritime Technik an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Bootsbauer/in findest du Beschäftigung auf Bootswerften, in handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstätten sowie in Zulieferbetrieben, welche technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellen. Du kannst in diesem Job auch in Werkstätten oder Werkhallen und an Bord von Booten arbeiten – sowohl zu Wasser als auch im Trockendock.

Da die Arbeit im Beruf als Bootsbauer/in auch anstrengend sein kann, sollten Auszubildende eine solide körperliche Konstitution mitbringen. Zudem ist es wichtig, dass du keine empfindlichen Ohren hast – beim Schrauben, Schleifen, Nieten und Montieren kann es im Betrieb durchaus laut zugehen.

Um dich vor Verletzungen und starkem Schmutz zu schützen, trägst du bei der Arbeit Sicherheitskleidung. Da einige Arbeitsschritte beim Bau eines Bootes nur auf Leitern oder Gerüsten durchgeführt werden können, solltest du außerdem keine Höhenangst haben, wenn du einen Ausbildungsplatz als Bootsbauer/in anstrebst.

Als Bootsbauer/in hast du eine reguläre 40-Stunden-Woche. Du arbeitest in diesem Job in der Regel werktags, unter Umständen ist es aber möglich, dass du auch mal am Wochenende ran musst.

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