Mediengestalter/in Bild und Ton.

Ausbildungsgehalt:
750 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Mediengestalter/in Bild und Ton
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €750 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €677
  • 2. Lehrjahr: €739
  • 3. Lehrjahr: €835
2.

Wie lange dauert die Mediengestalter/in Bild und Ton Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton?

  • In deiner Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton lernst du, Medienproduktionen zu planen und bist an deren Durchführung beteiligt.
  • Deine Ausbildung findet in der Berufsschule und in Film- oder Tonstudios, Produktionsräumen, Übertragungswagen oder auch im Freien statt.
  • Die duale Ausbildung gehört in die Berufsbereiche Medien, Gestaltung, Film und Foto.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Physik, Mathe, Deutsch und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Mediengestalter/in Bild und Ton zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Kreativität

  • Technisches Verständnis

  • Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Mathe
  • Deutsch
  • Englisch

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Egal wo du eine Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du bist auf einem Event und hast schon vor Stunden Kamera, Mikros, Kabel, Scheinwerfer und Stative auf dem Platz aufgebaut.

Jetzt geht es um den Feinschliff: Ist die Kamera richtig positioniert? Sind die Mikrofone richtig gesteckt und auch an? Reicht die Beleuchtung aus? Du bist dabei, Eindrücke zu sammeln und zwar für einen kurzen Beitrag im Fernsehen. Dabei fängst du nicht nur die Musik ein, sondern auch die Stimmung der Festivalbesucher – du sicherst Bilder, Interviews und Geräusche.

Bereits im Vorfeld hast du viel Arbeit geleistet. Du hast dich über das Event informiert und Material gesichtet sowie mit dem Produktions- und Redaktionsteam über das Konzept gesprochen. Termine für den Tag sind abgestimmt, die Arbeitsabläufe geplant und die Auswahl der Geräte getroffen.

Das und vieles mehr wirst du in der Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in Bild und Ton kennenlernen. Hier bekommst du Einblick in die gesamte Bandbreite einer Medienproduktion: Von der Organisation über die Produktion bis hin zur Bearbeitung der Bild- und Tonmedien.

Sind die Bilder und Töne im Kasten, geht es zur Nachbearbeitung zurück ins Studio. Hier sichtest du erstmal dein Material. Jetzt heißt es: Kürzen! Und zwar auf die gewünschte Sendelänge. Oft hast du mehrere Minuten – wenn nicht Stunden – an Material.

Sind Effekte, Grafiken oder Animationen gewünscht? Welche O-Töne passen am besten? Ist die Musik im Hintergrund zu laut? Am Ende steht der fertige Beitrag, der im Durchschnitt – bei einem kurzen Fernsehbeitrag – eine Minute und 30 Sekunden umfasst, daher auch „Einsdreissiger“ genannt.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildungsdauer zum/zur Mediengestalter/in Bild und Ton beträgt in der Regel drei Jahre. Diese kann aber unter bestimmten Umständen auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, wechselst du zwischen Berufsschule und Betrieb.

In der Berufsschule lernst du das nötige Know-how, welches du dann im Betrieb gleich anwenden kannst. Der Unterricht findet an ein bis zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht statt.

Ein bestimmter Abschluss ist für die Ausbildung rein rechtlich nicht nötig, aber meist werden Auszubildende mit (Fach-)Abitur eingestellt. Bringst du praktische Erfahrungen im Medienbereich mit, hast vielleicht ein Praktikum bei deinem lokalen Radiosender gemacht oder deine eigenen Videos gefilmt und geschnitten, dann hast du auch ohne (Fach-)Abi gute Chancen.

Die Ausbildungsinhalte bereiten dich theoretisch und praktisch auf dein späteres Berufsleben vor. Da du das Organisationsgenie hinter jeder Produktion sein wirst, ist es vor allem wichtig, Arbeitsabläufe genau zu kennen und diese auch zu planen.

Du lernst außerdem die unterschiedlichen Bild- und Tonsysteme kennen sowie diese richtig in Betrieb zu nehmen und gekonnt einzusetzen. Bild- und Tonaufnahmen konzipieren, organisieren, erstellen sowie schlussendlich deren Bearbeitung stehen auch auf deinem Stundenplan.

Während deiner Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in Bild und Ton wirst du an verschiedenen Medienproduktionen beteiligt sein und dein Wissen praktisch anwenden können. Vor dem zweiten Lehrjahr legst du eine Zwischenprüfung ab und am Ende der Ausbildung zeigst du in der Abschlussprüfung, was du drauf hast.

Nach der Ausbildung willst du noch mehr lernen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung. Du kannst dich beruflich weiterbilden, um deine Kenntnisse aktuell zu halten oder um beruflich voranzukommen. Du könntest zum Beispiel die Prüfung zum/zur Medienfachwirt/in ablegen oder mit einer Hochschulzugangsberechtigung Medien- und Multimediatechnik studieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Liveübertragungen, Musikvideos oder Werbespots – dein Arbeitsumfeld ist so vielseitig wie deine Aufgaben. Während der Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in Bild und Ton arbeitest du in erster Linie vor dem Bildschirm in Produktionsräumen. Oft bist du aber auch bei den Aufnahmen live dabei: Das bedeutet Arbeit im Freien oder im Übertragungswagen.

Du hast aber auch Zugriff auf altes Material, was den Weg ins Archiv unausweichlich macht – auch digitale Archive sind gemeint. Die technischen Geräte sind gut in Lagerräumen verstaut, die du während deiner Ausbildung wie deine eigene Westentasche kennenlernen wirst.

Dein Einsatzort kann ganz unterschiedlich aussehen. Hast du Lust auf Filmproduktionen, dann ist die Filmwirtschaft genau das Richtige für dich. Dein Interesse liegt eher beim Radio, dann kannst du in Rundfunkanstalten an Beiträgen basteln. Du liebst es, kreativ zu arbeiten, dann passt vielleicht die Werbebranche zu dir. Vielseitige Themen und wechselnde Einsatzorte erwarten dich.

Ohne Teamwork gäbe es keine Beiträge. In deiner Ausbildung wirst du eng mit einem Produktions- und Redaktionsteam zusammenarbeiten. Die Absprache mit Redakteuren, Tontechnikern und Kameramännern macht einen reibungslosen Ablauf erst möglich. Doch am Ende ist es geschafft und dein Fernsehbeitrag, Radiointerview oder Werbespot geht auf Sendung.

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