Produktion, Fertigung

Polsterer/Polsterin

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Ausbildung Polsterer/Polsterin
Berufsbild Polsterer
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Polsterer/Polsterin Gehalt
  • Gehalt: 710 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Ein gutes finanzielles Polster für die eigene Zukunft kommt nicht von ungefähr. Und auch ein hochwertiger Sessel entsteht nicht aus dem Nichts! Zum Glück gibt es die Ausbildung zum/zur Polsterer/Polsterin, die dich in drei Jahren zum/zur Fachmann/Fachfrau für Sessel, Sofas & Co. macht und dir gleichzeitig eine weiche Basis für deine berufliche Zukunft verspricht.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen guten Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß am Umgang mit Möbeln und Textilien

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und genau arbeitest

  • Körperlich fit bist

  • Eine ruhige Hand hast

  • Selbständig arbeiten kannst

Ausbildung zum/zur Polsterer/Polsterin: Gemütliche Sofas, Sessel und Betten in Handarbeit

Deine Aufgaben: So machst du es den anderen bequem

Berufsbild Polsterer

Wie man sich bettet, so liegt man! Ob Matratzen, Stühle, Hocker oder Sofas – in der Ausbildung zum/zur Polsterer/Polsterin lernst du, Polster jeder Art herzustellen. Während du dich im Industriebetrieb auf die Serienproduktion spezialisierst, lässt du in Werkstätten des Handwerks alte, abgesessene Polstermöbel wieder im neuen Glanz erstrahlen oder fertigst individuelle Einzelstücke an. Aber wie entsteht eigentlich so ein gemütlicher Sessel?

Für die Herstellung benötigst du zunächst eine technische Zeichnung, die dir schon vorliegt oder die du selbst noch anfertigst. In das fertige Holzgestell bringst du Sprungfedern an, die das Gewicht später abfangen. Dann besorgst du dir die Einzelteile des Polsters aus dem Lager und schneidest sie passend zu. Schaumstoff, Vlies und Polsterwatte verklebst oder heftest du nacheinander auf die Sitz-, Seiten- und Rückenfläche.

Dann geht’s an den Bezug, der aus Leder oder Stoff bestehen kann. Du schneidest ihn maßgenau zu und nähst ihn an der Nähmaschine zusammen. Hast du das Polster mit dem Stoff bezogen, beginnen die Feinarbeiten: Du klebst Borten oder nähst Kordeln an, montierst noch die Füße oder Rollen. Gehört zum Sessel noch ein extra Kissen, fertigst du dieses aus Füllwatte und einem weiteren Bezug an. Fertig? Nicht ganz! Du musst natürlich noch prüfen, ob der Sessel den Qualitätsstandards standhält. Also darfst du gerne einmal Probe sitzen! Danach kannst du den Sessel fertig machen für den Versand.

Theorie und Praxis: Gut gepolstert für die Zukunft

Polsterer/Polsterin Gehalt

Entscheidest du dich für eine duale Ausbildung zum/zur Polsterer/Polsterin, lernst du drei Jahre lang das praktische Handwerk in einem Ausbildungsbetrieb und besuchst nebenbei den Unterricht in einer Berufsschule. Dein Ausbildungsbetrieb kann ein Hersteller von Polstermöbeln oder Matratzen sein, oder ein Raumausstatter, der sich auf Möbel spezialisiert hast. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die Grundlagen der Polsterherstellung: technische Unterlagen verstehen und anfertigen, Polster- und Bezüge zuschneiden, Maschinen und Werkzeuge bedienen. In der Zwischenprüfung zeigst du, dass du schon einfache Sitzpolster herstellen kannst, wie zum Beispiel für einen Hocker.  

Im dritten Ausbildungsjahr wagst du dich an größere Projekte, wie Sofas oder Polsterbetten. Du lernst mechanische oder elektrische Funktionselemente in Betten oder Sessel einzubauen, sodass sie verstellbar werden. Von millimeterdünnen Stoffen über fingerdicke Leder – jedes Material verlangt besonderes Geschick, das du mit der Zeit bekommst. Am Ende erwartet dich die Gesellenprüfung, bei der du ein Polstermöbel oder eine Matratze anfertigen und eine schriftliche Prüfung bestehen musst.    

Ausbildung geschafft? Dann hast du die Möglichkeit, nach drei Gesellenjahren, in denen du Berufserfahrungen sammelst, die Prüfung als Industriemeister/in im Bereich Polsterei/Polstermöbel zu absolvieren. Damit hättest du auch die idealen Voraussetzungen, um dich als Polsterer/in oder Raumausstatter/in selbständig zu machen.

Dein Arbeitsumfeld: Die Kraft fürs Grobe und den Blick fürs Detail

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Bei deiner Ausbildung zum/zur Polsterer/Polsterin wird man dich hauptsächlich in der Werkstatt oder Produktionshalle deines Ausbildungsbetriebs antreffen. Hier bedienst du Zuschneide- und Nähmaschinen, Pressen oder Matratzenbeziehmaschinen. Aber auch mit herkömmlichen Handwerkzeugen weißt du geschickt umzugehen. Schließlich muss jedes Einzelteil richtig sitzen, damit ein hochwertiges Möbelstück entsteht.  

Für große Sofagestelle brauchst du auch mal etwas mehr Kraftaufwand. Dafür sind bei der Feinarbeit eine ruhige Hand und ein Blick fürs Detail gefragt. Wenn beim Feilen und Kleben Staub und Gerüche auftreten, sollte dir das nichts ausmachen. Was deine Arbeitszeiten betrifft, so hängen sie davon ab, wie groß dein Ausbildungsbetrieb ist. In großen Industriefirmen ist auch Schichtdienst üblich, das heißt, du bist schon besonders früh oder bis spät in der Produktion tätig.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Wozu verwendet man eine Ahle?

  • um Stoff abzutrennen
  • zum Vorstechen von Löchern
  • um Polster einzufärben

Doch nicht das Richtige?

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