Bürsten- und Pinselmacher.

Gehalt:
526 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Bürsten- und Pinselmacher
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik/Physik

    • Handwerkliches Geschick

    • Beobachtungsgenauigkeit

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Auge-Hand-Koordination mitbringst

    • Teamfähig bist

    • Sorgfältig und umsichtig arbeitest

  2. Tierhaare bündeln & verarbeiten – deine Aufgaben.

    Berufsbild Bürsten- und Pinselmacher

    In deiner Ausbildung zum/zur Bürsten- und Pinselmacher/in hast du die Auswahl zwischen zwei Schwerpunkten: Herstellen von Bürsten oder Herstellen von Pinseln.

    Entscheidest du dich für den Schwerpunkt Bürstenherstellung, fertigst du Bürsten und Besen aus Naturborsten, pflanzlichen oder synthetischen Fasern an. Dies können beispielsweise Wurzelbürsten, Straßenbesen oder Ofenrohrreiniger sein. Tierhaare und Borsten reinigst du vor der Verarbeitung und schneidest sie zudem auf die gewünschte Länge zu. Du sortierst und bündelst Haare, Kunst- oder Naturfasern und befestigst das Material anschließend manuell oder mit Hilfe von Maschinen an einem Bürstenkopf aus Holz, Kunststoff oder Metall.

    Fällt deine Wahl auf den Schwerpunkt Pinselherstellung, arbeitest du auch viel mit Tierhaaren und Borsten. Als Material für Aquarellpinsel dienen dir beispielsweise Marder-, Dachs- und Eichhörnchenhaare, für industrielle Pinsel verwendest du Schweineborsten und Rinderhaare. Wie auch bei der Bürstenherstellung arbeitest du die Haarbündel in den Pinselkopf ein, verkittest ihn mit Klebstoff und setzt den Stiel an. Dabei stellst du sicher, dass die Pinsel gut zu handhaben sowie strapazierfähig sind, um den hohen künstlerischen Ansprüchen zu genügen.

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  4. Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung.

    Bürsten- und Pinselmacher Gehalt

    Deine Ausbildung zum/zur Bürsten- und Pinselmacher/in ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

    Konkret lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung, wie man Arbeitsschritte plant, Bestückungsmaterialien zurichtet sowie Werkstoffe materialspezifisch lagert. Außerdem werden dir elektrotechnische Grundlagen beigebracht, damit du Maschinen und Systeme einrichten und bedienen kannst.

    Die Lehrinhalte in deinem zweiten Ausbildungsjahr orientieren sich stark an deinem gewählten Schwerpunkt: Entweder lernst du, wie Bürsten durch Setzen und Einziehen hergestellt werden oder aber wie die Herstellung Pinseln durch Einringen und Einzwingen. Darüber hinaus setzt du dich mit den verschiedenen Holzarten und Kunststoffe kennen, welche du zur Bürsten- und Pinselherstellung gebrauchst.

    Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Bürsten- und Pinselmacher/in lernst du, Produkte zu entwickeln und zu gestalten. Du kalkulierst Produktpreise basierend auf Material-, Gemein- und Lohnkosten sowie den Gewinn und optimierst gegebenenfalls Fertigungsprozesse.

    Hast du nach drei lehrreichen Jahren deine Abschlussprüfung hinter dich gebracht, hast du das Abschlusszeugnis zum/zur Bürsten- und Pinselmacher/in endlich in der Hand. Und wie geht’s weiter? Keine Bange, du hast verschiedene Optionen: Möchtest du selbst Azubinen und Azubis auszubilden, solltest du die Meisterprüfung anstreben. Denkst du, dass du Führungsqualitäten besitzt? Mit der nebenberuflichen Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks übernimmst du Führungsaufgaben auf mittlerer Ebene.

  5. Eine haarige Angelegenheit – dein Arbeitsumfeld.

    Bürsten- und Pinselmacher Bilder

    In deiner Ausbildung zum/zur Bürsten- und Pinselmacher/in findest du Beschäftigung in Industrie- und Handwerksbetrieben, die Pinsel, Bürsten oder Besen herstellen. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten und Produktionshallen. Ferner kann es sein, dass du auch mal in Lagerräumen tätig bist.

    Wenn du keine Lust auf Schichtdienst hast, kannst du aufatmen: Du arbeitest in einer regulären 40-Stunden-Woche.

    Deine Arbeitskleidung hängt davon ab, in welchem Betrieb du tätig bist. In der Großindustrie kann es beispielsweise sein, dass du spezielle Schutzkleidung tragen musst, während du in kleineren Handwerksbetrieben in deiner bequemsten Jeans und deinen Lieblingssneakern kommen darfst.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Bürsten- und Pinselmacher.

    Ø 1. Jahr
    460€
    Ø 2. Jahr
    520€
    Ø 3. Jahr
    600€

Bist du der/die geborene Bürsten- und Pinselmacher/in?
Mach den Test!

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