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Konditor/in

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Konditor/in Gehalt
  • Gehalt: 600 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Cupcakes mit rosa Guss und Perlen dekoriert, eine zweistöckige Sahnetorte mit Marzipanfiguren obendrauf oder Chili-Trüffel-Pralinen – du hast dich in der Küche schon richtig ausgetobt und willst deine Leidenschaft für die süßen Dinge des Lebens zum Beruf machen? Hier erfährst du Details zu deiner Ausbildung zum/zur Konditor/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl

  • Technisches und mathematisches Verständnis

  • Dass du körperliche Arbeit nicht scheust und kein Problem damit hast, viel zu stehen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kreativ bist und einen Sinn für Ästhetik mitbringst

  • Backen liebst und gerne neue Kreationen ausprobierst

  • Gerne mit Kunden kommunizierst und deren Wünsch umsetzt

  • Sehr sorgfältig bist, zum Beispiel in Hinblick auf Hygienevorschriften

Ausbildung zum/zur Konditor/in: Zuckerschlecken für Naschkatzen mit künstlerischer Ader

Deine Aufgaben: Backe, backe Kuchen

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Du hast als Kind schon begeistert beim Plätzchen Backen geholfen, hast deine ersten selbstgebackenen Cupcakes liebevoll verziert und bist bei deinen Freunden dafür bekannt, dass du zu jedem Geburtstag eine Wahnsinnstorte aus dem Hut zauberst? Bei deiner Ausbildung zum/zur Konditor/in darfst du dich tagtäglich mit Nudelholz, Rührgerät und zuckersüßer Deko austoben.

Egal, ob ein Kunde eine Torte für die Taufe seiner Tochter bestellt, in der Weihnachtszeit die Nachfrage nach weihnachtlich dekorierten Plätzchen groß ist oder die Welt auf eine neue Schokoladenkreation wartet: Dein Auftritt! Du kümmerst dich um Kundenwünsche genauso wie um neue Kreationen, seien es Torten, Cupcakes, Pralinen, Törtchen.

Das alles soll nicht nur geschmacklich ein Genuss sein, sondern auch fürs Auge: Du verzierst und dekorierst, sodass aus unwiderstehlich leckeren Naschereien kleine Kunstwerke werden. Bei deiner Ausbildung zum/zur Konditor/in legst du viel Hand an, wenn du die Zutaten raussuchst, abwiegst, Obst schälst, Eier schaumig schlägst oder dich in Form, Farbe und Geschmacksnuancen austobst.

Die Handarbeit wird zusätzlich von Maschinen erleichtert, sodass du zum Beispiel Teigmassen nicht mit den Händen kneten musst. Diese Maschinen bringen aber auch mit sich, dass sie regelmäßig sorgfältig gereinigt werden müssen. Hygienevorschriften einzuhalten ist ein wichtiger Teil des Konditorenhandwerks – die Arbeit mit Lebensmitteln setzt voraus, dass sehr sorgfältig auf die Qualität geachtet wird.

Wenn die Maschine für dich rührt, kannst du vor dich hin chillen? Weit gefehlt: Körperliche Fitness brauchst du insofern, dass du die meiste Zeit des Tages stehst und dabei nicht nur mit fluffigem Teig, Spritzbeuteln oder Backförmchen hantierst, sondern auch schwere Mehlsäcke durch die Backstube schleppst. Dich erwartet bei deiner Ausbildung zum/zur Konditor/in also eine Mischung aus feinmotorischen, kreativen Aufgaben und körperlicher Arbeit.

Sündhaft gut backen & kreieren in Theorie und Praxis

Konditor/in Gehalt

Bei der dualen Ausbildung zum/zur Konditor/in backst und verzierst du nicht einfach drauflos, sondern lernst das Handwerk von Grund auf. Dazu bist du in deinem Ausbildungsbetrieb, wo du direkt alles ausprobieren kannst – zum Beispiel die Herstellung von Pralinen oder Partygebäck – und dazu vermittelt bekommst, was du in Sachen Hygiene beachten musst und wie der Verkauf und das Arbeiten im Team abläuft. Außerdem bist du ein bis zwei Tage oder am Block in der Berufsschule. Hier stehen Themen wie die Herstellung von Teig, das Entwerfen von Torten oder das Arbeiten mit Marzipan sowie allgemeinbildende Fächer auf dem Stundenplan.

Bist du ein Langschläfer? Dann hilft es nix – wenn du Konditor/in werden willst, solltest du schleunigst trainieren, früh aufzustehen. Bevor die ersten Kunden im Laden stehen, muss die Auslage aufgefüllt werden – und bröckeliges Gebäck von gestern frischen, duftenden, Keksen weichen.

Neben der Zwischenprüfung legst du am Ende der Ausbildung zum/zur Konditor/in eine Gesellenprüfung ab. Im praktischen Teil zeigst du beim Anfertigen von zum Beispiel einer mehrstöckigen Festtagstorte oder edlem Konfekt, was du kannst. Schriftlich zeichnest du Entwürfe für verschiedene Kreationen; außerdem wirst du in wichtiger berufsspezifischer Theorie wie Hygienevorschriften oder betriebswirtschaftlichem Handeln sowie allgemeinen Themen wie Sozialkunde abgefragt.

Die Ausbildung zum/zur Konditor/in dauert drei Jahre, kann aber, wenn du eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Speisehersteller/in vorweisen kannst, verkürzt werden. Während der Ausbildung kannst du Zusatzqualifikationen erwerben, beispielsweise im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht. Die Karriereleiter hoch geht es, wenn du einen/eine Meister/in draufsetzt oder einen Bachelor in Lebensmitteltechnologie machst. Du träumst von deinem eigenen kleinen Laden, in dem du deine verspielten, innovativen, verrückten Kreationen anbietest? Mit dem nötigen Know-how und einem guten Business-Plan kannst du auch das nach ein paar Jahren Arbeitserfahrung als Konditor/in dein eigenes Ding machen!

In der Backstube umgeben von Leckerbissen: Dein Arbeitsumfeld

Konditorin Bilder

Petit Fours, Baumkuchen, Pralinès: Bei deiner Ausbildung zum/zur Konditor/Konditorin bist du den ganzen Tag umgeben von feinen Leckereien; egal ob du in einer Konditorei, im Patisseriebereich eines Hotels oder Restaurants oder in der Back- und Süßwarenindustrie arbeitest. Je nachdem, ob du lieber direkt mit Kunden zusammenarbeitest, dich in einem kleinen Betrieb wohlfühlst oder einen Einblick in das industrielle Konditorwesen bekommen willst, entscheidest du dich für deinen Ausbildungsbetrieb.

Zu vielen Konditoreien oder Confiserien gehören Cafés, in denen die Produkte auch direkt verkauft werden. Hier stehst du dann hinter dem Ladentisch, bedienst und berätst Kunden und nimmst Aufträge entgegen, bei denen du deine eigene Kreativität in Einklang mit den Kundenwünschen bringst. Der größte Teil deiner Ausbildung zum/zur Konditor/Konditorin findet aber hinter den Kulissen statt. In der Backstube stehst du – je nach Größe des Betriebs – alleine oder mit anderen Konditoren an den Arbeitsflächen. Hitze an den Öfen, Kälte im Kühlraum, Mehlstaub in der Luft prägen dein Arbeitsumfeld.

Der Unterschied zu einem Bäcker? Konditoren backen keine massentauglichen Brötchen für den täglichen Gebrauch, sondern verkünsteln sich beim Backen und kreieren „Luxusware“, teilweise Unikate, die zu besonderen Anlässen und oft personalisiert angefertigt werden. Während der Bäcker 250 Krapfen für Rosenmontag backt, kreiert der Konditor zum Beispiel eine mehrstöckige Hochzeitstorte verziert mit Muscheln, Möwen und einem Pärchen im Segelboot oben drauf, weil sich das Paar bei einem Segeltörn kennengelernt hat. Gemeinsam haben Bäcker und Konditor das Outfit: Deine Arbeitskleidung besteht aus einer weißen Jacke, einer Schürze und einem Bäckerhut.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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  • Ein berühmter Konditor aus Paris
  • Eine Packung mit vier verschiedenen Pralinen
  • Ein klassisches französisches Feingebäck

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