Vermessungstechniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1002 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Vermessungstechniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Vermessungstechniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1002 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €952
  • 2. Lehrjahr: €1004
  • 3. Lehrjahr: €1052
2.

Wie lange dauert die Vermessungstechniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Vermessungstechniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik, Technik/Werken und Erdkunde/Geografie haben.

4.

Passt der Beruf Vermessungstechniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Geografie und Mathe

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Spaß im Umgang mit Computern

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken
  • Erdkunde/Geografie

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Vermessungstechniker/in lernst du, wie man Straßen, Grundstücke oder Rohstoffvorkommen in Bergen vermisst. Je nach Ausbildungsbetrieb kannst du dich auf die Fachrichtung Vermessung oder Bergvermessung spezialisieren. Der Fachbereich Bergvermessung wird seltener angeboten und in diesem Job dreht sich bei dir alles um die Vermessung von Rohstoffvorkommen im Bergbau und das Erfassen von Lagerstätten und Gesteinsschichten.

Im Bereich Vermessung bestimmst du mithilfe von speziellen Messgeräten die Lage, Fläche und Bebauung von Grundstücken und erstellst am Computer Karten und Pläne. Denn die Grenzen von Liegenschaften müssen geklärt sein, wenn eine neue Straße gebaut, ein Haus erweitert oder ein Grundstück verkauft werden soll.

Erhältst du eine Anfrage über die genauen Grenzen eines Grundstücks, auf dem ein Einkaufszentrum gebaut werden soll, suchst du zunächst im sogenannten Liegenschaftskataster bestehende Daten über die geografische Lage, die Bebauung und die Art der Nutzung des Flurstücks zusammen. Diese Daten müssen aber noch ergänzt und überprüft werden, daher vermesst ihr auch vor Ort noch einmal die Länge, Neigung und Höhe des Geländes. Du arbeitest mithilfe von bekannten Vermessungspunkten und Messinstrumenten, wie dem Tachymeter oder GPS-Geräten. Damit bestimmst du Entfernungen, Winkel und Höhen auf den Millimeter genau.

Die vor Ort sorgfältig dokumentierten Daten wertest du im Büro aus: Du berechnest fehlende Werte, zeichnest sie in Karten ein und aktualisierst Katastereinträge. Durch die Photogrammetrie, die sogenannte Luftbildvermessung, kannst du angrenzende Gebäude exakt vermessen und mithilfe von CAD-Programmen das Grundstück zwei- oder dreidimensional nachzeichnen. So entstehen ganze 3D-Stadtmodelle, die die realen Gegebenheiten widerspiegeln. Auch Online-Kartendienste hältst du mit deinen gewonnenen Daten auf dem neuesten Stand. Deine technische Arbeit ist also hochrelevant und der Ausbildungsberuf wird garantiert nicht langweilig!

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum Vermessungstechniker/in dauert drei Jahre. Es gibt Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst, also in Vermessungsämtern, oder in Ingenieurbüros, die sich auf Vermessung spezialisiert haben. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, besuchst du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen den Unterricht in einer Berufsschule.

In deiner Ausbildung als Vermessungstechniker/in durchläufst du alle Stationen: den Außendienst, also Baustellen, und den Innendienst, wo du dich mit Grundbüchern und Bauordnungen vertraut machst. Du hast auch Aufgaben am Computer, wo du das Berechnen und Visualisieren von geometrischen Objekten übst und Unterlagen für Bauämter, Baufirmen und Bürger erstellst. Aber auch das traditionelle Kartieren mit Bleistift und Tusche wirst du lernen.

Hast du nach dem letzten Ausbildungsjahr das Ausbildungszeugnis in der Tasche und willst mehr Verantwortung übernehmen, kannst du auch in deinem Betrieb eine Weiterbildung machen, zum Beispiel als Techniker/in der Fachrichtung Vermessungstechnik. Du kannst auch nach der Ausbildung noch ein Studium dranhängen, zum Beispiel in den Fächern Vermessungstechnik oder Geoinformatik.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Vermessungstechniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Vermessungstechniker/in trifft man dich bei deiner Tätigkeit draußen und drinnen an. Im Außendienst bist du Wind und Wetter ausgesetzt, und bekommst dafür im Sommer ordentlich Farbe! Im Umgang mit den Vermessungsgeräten sind äußerste Präzision und ein gutes Auge gefragt, denn eine falsche Position kann die ganze Messung beeinträchtigen.

Bist du, ausgerüstet mit Warnweste und Schutzhelm, auf Baustellen oder unwegsamem Gelände unterwegs, solltest du trittsicher sein und dich nicht vor Schlamm und Matsch scheuen. Hier zählt Teamgeist, denn nur wenn ihr Auszubildenden euch beim Arbeiten gut miteinander absprecht, stimmen die Ergebnisse. In der Fachrichtung Bergvermessung wirst du auch in Schächten unter Tage gebraucht.

Im Büro zählt vor allem dein mathematisches Know-how, denn beim Berechnen und Visualisieren von Messwerten sind Algebra und Geometrie gefragt. Hast du außerdem ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, eine ruhige Hand und Spaß an Bildschirmarbeit, bist du in diesem Job genau richtig! Gelegentlich stehst du auch noch am Zeichentisch. Je nachdem, ob du lieber drinnen oder draußen im Einsatz bist, kannst du dich nach deiner Berufsausbildung als Vermessungstechniker/in bei deinem Arbeitgeber auf einen Einsatzort spezialisieren.

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