Straßenbauer/in.

Ausbildungsgehalt:
1175 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Straßenbauer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Straßenbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1175 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €850
  • 2. Lehrjahr: €1200
  • 3. Lehrjahr: €1475
2.

Wie lange dauert die Straßenbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Straßenbauer/in mitbringen?

Die besten Chancen für einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Alle Abschlüsse. Du solltest gute Noten in Mathematik, Technik/Werken und Naturwissenschaften haben.

4.

Passt der Beruf Straßenbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Werken

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß an der Arbeit im Freien

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Technik/Werken
  • Naturwissenschaften

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Fußgängerzonen, Hauptstraßen oder ganze Flugplätze – in der Ausbildung {{zum/zur Straßenbauer/in|zum Straßenbauer|zur Straßenbauerin}} lernst du, wie man die verschiedensten Verkehrswege anlegt, ausbaut und repariert. Vom passenden Unterbau bis zum Belag sorgst du Schicht für Schicht für glatte Fahrbahnen, schicke Marktplätze und sichere Radwege. Denn eine Straße besteht nicht nur aus dem für uns sichtbaren Belag, sondern aus mehreren Schichten, die insgesamt bis zu zwei Meter dick sein können! Unterstützt wirst du bei der Arbeit von Baggern, Walzen und Raupen, die du bald mühelos bedienen kannst.

Aber bevor eine neue Straße das Licht der Welt erblickt, braucht es einiges an Vorbereitung: Zunächst vermisst du die Strecke und steckst sie ab, stellst Absperrungen und Hinweisschilder auf. Sind die benötigten Baumaschinen und Materialien einsatzbereit, kann es mit den Erdarbeiten losgehen: Mit dem Bagger trägst du den Boden ab, entfernst störende Bäume und Büsche. Auch Gräben zur Entwässerung hebst du aus und verlegst Rohrleitungen. Mit Raupen und Walzen planierst du den unteren Boden und verdichtest ihn mit Kalk und Zement.

Auf diesen Unterbau kommt die Tragschicht aus Sand, Schotter und Frostschutzkies, die du mit dem Rüttler in ein stabiles Fundament verwandelst. Abschließend folgt die eigentliche Fahrbahndecke: Mit einem sogenannten Straßenfertiger erhitzt du den Asphalt und gießt oder walzt ihn auf die Fahrbahn. Ist die Decke glatt gezogen und ausgekühlt, fehlen nur noch die weißen Fahrbahnmarkierungen. Statt Asphalt kannst du auch Betonplatten verbauen, was vor allem bei Autobahnen üblich ist. Fußwege, Plätze oder alte Dorfstraßen pflasterst du gekonnt mit Natursteinen. Dabei sind auch Kreativität und Mathekenntnisse gefragt, denn mit farbigen Steinen und der richtigen Legetechnik kannst du hübsche Mosaike oder Motive erschaffen.

Ob eine Ausbildung als Straßenbauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung {{zum/zur Straßenbauer/in|zum Straßenbauer|zur Straßenbauerin}} dauert drei Jahre. Das praktische Know-how lernst du in einem Ausbildungsbetrieb. Das können Handwerks- und Industriebetriebe des Straßen- oder Tiefbaus sein. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, besuchst du außerdem an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen den Unterricht in der Berufsschule.

Während der Ausbildung {{zum/zur Straßenbauer/in|zum Straßenbauer|zur Straßenbauerin}} lernst du wichtige handwerkliche Fertigkeiten wie das Herstellen von Bauteilen aus Holz, Beton und Steinen. Auf der Baustelle wirkst du von Anfang an mit: Du hilfst dabei, Baugruben auszubaggern sowie Erddämme, Rohrleitungen und Baustraßen zu bauen. Gleichzeitig lernst du die Unterschiede zwischen Beton oder Asphalt und übst den Umgang mit den dafür notwendigen Baumaschinen und Werkzeugen. Für die Gestaltung von Pflasterwegen fertigst du selbst Skizzen an und setzt sie in die Tat um.

Hast du die praktische und schriftliche Abschlussprüfung bestanden, steht deiner Karriere im Straßenbau nichts mehr im Wege! Mit etwas Fleiß und Ehrgeiz schaffst du auch die Meisterschule und darfst dich dann {{Straßenbauermeister/in|Straßenbauermeister|Straßenbauermeisterin}} nennen. Dann kannst du sogar noch studieren, zum Beispiel Bauingenieurwesen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Straßenbauer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Vor Handarbeit bei Wind und Wetter schreckst du nicht zurück? Der Geruch von heißem Asphalt setzt in dir ungeahnte Kräfte frei? Dann bist du in der Ausbildung {{zum/zur Straßenbauer/in|zum Straßenbauer|zur Straßenbauerin}} an der richtigen Adresse! Ausgestattet mit Schutzkleidung, wie Helm, Handschuhe und Warnweste, versetzt du den Boden mit dem Presslufthammer in Schwingungen, während wenige Meter neben dir die Autos vorbeirauschen. Auch wenn moderne Maschinen den Straßenbau erobern, erfordern Arbeiten wie das Versetzten von Pflastersteinen noch reine Handarbeit und körperliche Belastbarkeit. Den Gang zum Fitnessstudio kannst du dir also sparen!

Aber zum Glück bist du auf der Baustelle nicht allein – Teamwork ist gefragt! In der Kolonne versetzt ihr gemeinsam Berge von Sand und verlegt riesige Betonplatten. Deine Arbeitszeiten können unregelmäßig sein. Da die Straßen in der Nacht weniger befahren sind, werden zu dieser Zeit oft Autobahnen instand gesetzt. Baustellen können auch weiter weg von deinem Wohnort liegen, dann bist du längere Zeit nicht zu Hause.

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