Metall, Maschinenbau

Behälter- und Apparatebauer/in

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Ausbildung Behälter- und Apparatebauer/in
Berufsbild Behälter- und Apparatebauer
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Behälter- und Apparatebauerin Bilder
Behälter- und Apparatebauer/in Gehalt
  • Gehalt: 587 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Kessel, Trichter, Rohre, Turbinen und mehr: All diese Behälter und Apparate lernst du in der Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in händisch und maschinell zu fertigen und zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen – zum Beispiel zu einer Bierbrauerei-Anlage.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Physik

  • Handwerkliches Geschick und gute Leistungen in Werken/Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfalt und Umsicht mitbringst

  • Räumliches Vorstellungsvermögen besitzt

  • Gerne mit den Händen arbeitest

Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in: Von der Skizze zur Anlage

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in

Berufsbild Behälter- und Apparatebauer

Du denkst, in der Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in setzt du kleine Teile zusammen und fertigt zierliche Apparaturen? Von wegen: Du fertigst riesige Kessel für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, oder baust Turbinengehäuse für die Energie- und Versorgungstechnik. Diese riesigen Behälter sind Teil komplexer Industrieanlagen, zu deren Fertigung nicht selten High-Tech-Maschinen verwendet werden. Dennoch wirst du viel mit den Händen arbeiten.

In deiner Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in stellst du in deinem Arbeitsalltag große Gefäße unterschiedlichster Formen her und setzt diese am Ende zu großen Apparaturen zusammen. Dabei fertigst du auch die entsprechenden Verbindungsstücke an oder schweißt einzelne Objekte zusammen, um die Anlage zu montieren. Diese Montage erfolgt nicht selten erst vor Ort beim Kunden, da die Behälter und Apparate zu groß sind, um sie in deiner Werkstatt zusammenzubringen. Hast du die Anlage montiert, wirst du sie auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen: Sind die Behälter dicht? Halten die Fugen? Funktioniert der Druckabbau?

Eine typische Aufgabe für dich in der Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in könnte die Fertigung eines Trichters sein. Hier wirst du zunächst eine technische Zeichnung des Schnittmusters auf Basis einer Skizze erstellen. Dieses reißt du dann an, das heißt, du überträgst die Maße auf den Werkstoff. Du arbeitest hier mit ganz unterschiedlichen Metallen von Kupfer bis Edelstahl. Entsprechend deiner Markierungen wirst du die Einzelteile nun aussägen. Das kann mit der Hand oder auch mal maschinell erfolgen. Sind alle Einzelteile fertig ausgeschnitten, wirst du diese zu dem gewünschten Trichter zusammenschweißen. Im Anschluss würdest du nun die lösbaren und nichtlösbaren Verbindungen fertigen, damit der Trichter an der richtigen Stelle in dem Apparat montiert werden kann.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in

Behälter- und Apparatebauer/in Gehalt

Die Ausbildung zum zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in dauert dreieinhalb Jahre und ist eine duale Ausbildung im Handwerk – du hast also sowohl Theorieblöcke in der Berufsschule als auch den Ausbildungsbetrieb als Praxis-Lehrort. Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn du mit guten Noten überzeugst und der Antrag, den deine Ausbilder und du gestellt haben, genehmigt wird. Als Voraussetzung, um die Ausbildung beginnen zu dürfen, benötigt man keinen bestimmten Schulabschluss, die meisten Auszubildenden haben aber einen Hauptschulabschluss.

In der Berufsschule wirst du das theoretische Grundwissen für deine Ausbildung vermittelt bekommen. Lehrinhalte sind zum Beispiel Elektrotechnik. Die Schulfächer Mathe und Physik sollten dir also keine Bauchschmerzen bereiten. Du lernst auch, wie du dich an deinem Arbeitsplatz schützen musst, wenn du zum Beispiel schweißt. Hier wirst du auch erfahren, wie du deine Arbeitsabläufe optimal planst und vorbereitest und das Ergebnis sachgerecht kontrollierst und bewertest.

Im Ausbildungsbetrieb wirst du über deren Aufbau und Organisation aufgeklärt und wirst erste Behälter und Apparate fertigen. Hier lernst du zunächst das manuelle und maschinelle Umformen von Blechen und Rohren, wie du diese zusammenschweißt, lötest oder wieder trennst. Nicht selten gehören auch Rohre zu den Apparaten. Du lernst, diese herzustellen und in Baugruppen oder Rohrleitungssystemen zu montieren.

Nach der zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in solltest du zunächst einige Jahre Berufserfahrung sammeln, um dein Handwerk sicher zu beherrschen, bevor du eine Weiterbildung anstrebst, um deine Karriere voran zu treiben. Du hast dann die Möglichkeit, deine/n Meister/in zu machen. Hast du diesen Abschluss in der Tasche, kannst du eine Führungsposition übernehmen oder dich mit deinem eigenen Betrieb selbstständig machen und natürlich Lehrlinge ausbilden. Du kannst dich aber auch zum/zur Techniker/in für Metallbautechnik weiterbilden. Diese Weiterbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre, in Teilzeit drei bis vier und wird in vielen Bundesländern mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Du lernst hier, Gittermasten, Treppen, rahmen, Türen und Fenstern sowie komplexere Stahlkonstruktionen wie Brücken zu planen und zu konstruieren. Im Anschluss daran steht dir noch die Möglichkeit offen, die Weiterbildung zum Konstrukteur zu machen. Hier erarbeitest du Lösungskonzepte für Industrieprodukte. Hast du die Hochschulreife, steht dir natürlich auch die Option zur offen, ein Stahl- oder Metallbau-Studium zu machen.

Große Werkhallen und komplexe Maschinen – dein Arbeitsumfeld

Behälter- und Apparatebauerin Bilder

Der Behälter- und Apparatebauer ist eine Abzweigung des geschichtsträchtigen Berufs des Kupferschmieds, aus dem sich eine Reihe Ausbildungszweige geformt haben. Die Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in ist hier eine der anspruchsvolleren, da ein hohes technisches Know-how verlangt wird. Du bedienst zwar häufig komplexe Maschinen, arbeitest aber auch viel handwerklich. Die richtige Schutzkleidung ist hier elementar, um dich beim Schweißen beispielsweise vor sprühenden Funken zu schützen. Grundsätzlich solltest du hier nicht in deinem feinsten Anzug arbeiten: Du wirst häufig mit anpacken müssen und schwere Teile tragen, da ist funktionale Kleidung ein Muss.

Deine Ausbildung kannst du in Metall- und Maschinenbauunternehmen, bei Gas- und Wasserinstallationsfirmen sowie Heizungs- und Lüftungsanlagebauern machen. Ganz egal wo du hier landest, dein Arbeitsplatz ist vornehmlich in der Produktionshalle und der Werkstatt. Die dort gefertigten Teile montierst du dann auf Baustellen oder bei den Kunden vor Ort. Dabei ist Teamarbeit gefragt, denn bei der Montage des Apparates müsst ihr euch gut absprechen und gegenseitig unterstützen!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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