Polster- und Dekorationsnäher/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Polster- und Dekorationsnäher/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Polster- und Dekorationsnäher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €659 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €614
  • 2. Lehrjahr: €655
  • 3. Lehrjahr: €709
2.

Wie lange dauert die Polster- und Dekorationsnäher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Polster- und Dekorationsnäher/in?

  • Als Polster- und Dekorationsnäher/in lernst du alles über die Verarbeitung von Textilien speziell für die Polsterherstellung.
  • Typische Ausbildungsbetriebe für den/die Polster- und Dekorationsnäher/in sind die Werkstätten und Produktionshallen von Raumausstattern und Polstermöbelherstellern.
  • Polster- und Dekorationsnäher/in ist ein kreativer Beruf im Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Polster- und Dekorationsnäher/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Polster- und Dekorationsnäher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Zeichentalent

  • Genaue Beobachtungsgabe

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe

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Egal wo du eine Ausbildung als Polster- und Dekorationsnäher/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du arbeitest gerne kreativ, hast ein Auge dafür, wie Materialien, Muster und Farben harmonieren und kannst dazu mit deinen Händen sehr präzise arbeiten?

Dann ist der Ausbildungsberuf Polster- und Dekorationsnäher/in vielleicht etwas für dich. Während deiner Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in kannst du deine gestalterischen Fähigkeiten ausleben!

Bist du an deinem Ausbildungsplatz angekommen, wartet schon deine erste Aufgabe: Die Wahl des Arbeitsmaterials und der Werkzeuge, die du benötigst. Dann geht es an die Nähmaschinen.

Hiermit nähst du zum Beispiel Bezüge für Betten und Matratzen oder Rollos, Vorhänge und Tischdecken zusammen. Die Nähte werden mit einem Band verstärkt, das nicht nur der Stabilität, sondern auch der Zierde dient.

Ist die Basis geschaffen, machst du dich an den richtig kreativen Teil: Mit deinen Händen oder ebenfalls mit der Nähmaschine nähst du Deko-Elemente an. Das orientalische Kissen bekommt Kordeln, der Stoff für den alten Ohrensessel Borten und der Bettbezug einen feinen Reißverschluss oder Perlmuttknöpfe.

Ob eine Ausbildung als Polster- und Dekorationsnäher/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Mit einem mittleren Schulabschluss als Voraussetzung wirst du in zwei Jahren in der dualen Ausbildung für den Job fit gemacht. Auszubildende zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in lernen alles, was nötig ist, um für schönere Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Läden zu sorgen.

In der Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb alles über die Verarbeitung von Textilien und das Handwerk Nähen. Für deinen künftigen Arbeitgeber wird es wichtig sein, dass du handwerkliches Geschick und eine gewisse kreative Ader besitzt – es schadet also nicht, diese Talente in der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zu erwähnen!

Wie näht man sauber von Hand und wie bedient man die Nähmaschine? Was gilt es beim Zuschneiden von Stoffen zu beachten? Wie werden Kissenbezüge genäht und befüllt? Was für Deko-Elemente gibt es und wie näht man sie geschickt an? Was gilt es beim Anfertigen von Skizzen und Schablonen, beim Bügeln oder bei der Endkontrolle zu beachten?

All diese Fragen sind werden dir in diesem Ausbildungsberuf beantwortet. Im Betrieb wirst du während deiner Ausbildung ein/e wahrer Expert/in für Textilien.

An der Berufsschule werden Auszubildende an ein bis zwei Tagen die Woche oder im Block zum einen in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschafts- und Sozialkunde, zum anderen ebenfalls in der Kunst des Polster- und Dekorationsnähens unterrichtet.

Dabei wirst du im ersten Ausbildungsjahr lernen, wie du mit den Maschinen umgehst, verschiedene Stoffe und Deko-Elemente bearbeitest, Kissen und Gardinen anfertigst oder die Qualität sicherstellst. Außerdem gehört das Planen von Abläufen und das Arbeiten im Team zu wichtigen Tätigkeiten im Job und in der Ausbildung.

Nach Ende des ersten Ausbildungsjahres steht die Zwischenprüfung an, nach dem zweiten Jahr zeigst du in der Abschlussprüfung, dass du fit für den Beruf bist. In der praktischen Prüfung beweist du Stilsicherheit und handwerkliches Geschick, wenn du eine Fensterdekoration und einen passenden Kissenbezug anfertigst.

In der schriftlichen Prüfung beschreibst du Vorgänge wie zum Beispiel, wie du manuell und maschinell bei der Bearbeitung von Stoff vorgehst, und wirst außerdem in Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.

Nach der Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in gibt es Möglichkeiten, im Job aufzusteigen. Mit deinem Abschlusszeugnis in der Tasche, kannst du die Ausbildung um ein Jahr verlängern und danach eine Prüfung zum/zur Polsterer/in, zum/zur Raumausstatter/in oder zum/zur Textil- und Modeschneider/in ablegen.

Mehr Verantwortung im Beruf bekommst du mit dem Ablegen der Meisterprüfung. Du kannst dich auch für eine Weiterbildung entscheiden oder vielleicht wäre es eine Option, noch zu studieren?

Mit Abitur kannst du den Bachelor in Textil- und Bekleidungstechnik machen, was eine gute Voraussetzung auch für den möglichen Schritt in die selbstständige Arbeit im eigenen Betrieb ist.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nach der Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in arbeitest du zum Beispiel bei Raumausstattern oder in der Polstermöbelherstellung. Je nachdem, ob du deinen Ausbildungsplatz im Handwerk oder in der Industrie findest, hältst du dich während deiner Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in überwiegend in der Werkstatt oder in großen Fertigungshallen auf.

Durch die Maschinen um dich herum kann es laut und staubig werden an deinem Arbeitsplatz, es ist also wichtig, dass du dich bei deiner Arbeit nicht davon stören lässt. Da du teilweise in Schichten arbeitest, solltest du auch spät abends noch in der Lage sein, dich auf perfekte Nähte und Qualität zu konzentrieren.

Um dich vor Maschinen wie der Elektroschere, aber auch vor Textilstaub oder Chemikalien zu schützen, trägst du Schutzkleidung bei der Arbeit.

Außerhalb der Werkstätten gehört auch der Kundenkontakt zu den Aufgaben in der Berufsausbildung. Das heißt, es ist wichtig, dass du nicht nur deine eigenen Ideen umsetzt, sondern gemeinsam mit deinen Kunden optimale Raumkonzepte entwirfst.

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