Polster- und Dekorationsnäher/in.

Gehalt:
507 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Polster- und Dekorationsnäher/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Überwiegend mindestens einen Hauptschulabschluss

    • Zeichentalent

    • Eine genaue Beobachtungsgabe

    • Handwerkliches Geschick & technisches Verständnis

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Kommunikativ bist und Kundenwünsche umsetzen kannst

    • Sehr sorgfältig arbeitest

    • Gerne nähst

    • Einen Sinn für Ästhetik hast

  2. Deine Aufgaben: Komfort verschönern und für Style sorgen.

    Berufsbild Polster- und Dekorationsnäher/in

    Du arbeitest gerne kreativ, hast ein Auge dafür, wie Materialien, Muster und Farben harmonieren und kannst dazu mit deinen Händen sehr präzise arbeiten? Während deiner Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in kannst du deine gestalterischen Fähigkeiten ausleben! Ob cleanes Design für ein Hotelzimmer, verspielte Details fürs Schlafzimmer oder edle Ausstattung für eine Modeboutique: Du kümmerst dich darum, dass Vorhänge, Sofakissen, Lampenschirme oder Wandbespannungen ordentlich angefertigt und mit Deko-Elementen verschönert werden.

    Dazu wählst du zunächst dein Arbeitsmaterial und die Werkzeuge, die du benötigst, aus: Soll es der schwere Samt, die edle orientalische Seide oder das Lederimitat sein? Hast du das passende Material gefunden und mit Elektroscheren zugeschnitten, geht es an die Nähmaschinen. Hiermit nähst du zum Beispiel Bezüge für Betten und Matratzen oder Rollos, Vorhänge und Tischdecken zusammen. Dabei dienen dir teilweise Zeichnungen oder Modelle als Vorlage. Es ist wichtig, dass die Nähte sehr sauber und gerade sind, aber vor allem auch stabil, damit der Kunde später keine bösen Überraschungen erlebt. Die Nähte werden dann mit einem Band verstärkt, das nicht nur der Stabilität, sondern auch der Zierde dient. Ist die Basis geschaffen, machst du dich an den richtig kreativen Teil: Mit deinen Händen oder ebenfalls mit der Nähmaschine – es ist wichtig, dass du beide Arten perfekt beherrscht – nähst du Deko-Elemente an. Das orientalische Kissen bekommt Kordeln, der Stoff für den alten Ohrensessel Borten und der Bettbezug einen feinen Reißverschluss oder Perlmuttknöpfe.

    Alles schick? Dann kannst du deine Werke für den Verkauf fertig machen. Du hattest den Auftrag, einen edlen Vorhang aus Seide zu kreieren? Dazu überprüfst du am Ende nochmal genau die Qualität der Nähte, bügelst vorsichtig drüber, befestigst eine Pflegeanleitung, damit der Kunde auch weiß, mit welcher Temperatur er den Vorhang waschen darf, um den seidigen Effekt zu erhalten – und fertig ist das neue Schmuckstück fürs Wohnzimmer!

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  4. Dekorativ in Theorie und Praxis.

    Polster- und Dekorationsnäher/in Gehalt

    In zwei Jahren wirst du in der dualen Ausbildung fit gemacht, um als Polster- und Dekorationsnäher/in für schönere Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Läden zu sorgen. In dieser Zeit lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb alles über die Verarbeitung von Textilien und die Materialien sowie das Handwerk Nähen. Wie näht man sauber von Hand und wie bedient man die Nähmaschine? Was gilt es beim Zuschneiden von Stoffen zu beachten? Wie werden Kissenbezüge genäht und befüllt? Was für Deko-Elemente gibt es und wie näht man sie geschickt an? Was gilt es beim Anfertigen von Skizzen und Schablonen, beim Bügeln oder bei der Endkontrolle zu beachten? All diese Fragen bekommst du im Ausbildungsbetrieb nicht nur beantwortet, sondern wirst ein wahrer Experte für Textilien.

    An der Berufsschule wirst du an ein bis zwei Tagen die Woche oder im Block zum einen in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschafts- und Sozialkunde, zum anderen ebenfalls in der Kunst des Polster- und Dekorationsnähens unterrichtet. Dabei bekommst du unter anderem erklärt, wie du mit den Maschinen umgehst, verschiedene Stoffe und Deko-Elemente bearbeitest, Kissen und Gardinen anfertigst oder die Qualität sicherstellst. Außerdem steht das Planen von Abläufen und das Arbeiten im Team auf deinem Stundenplan.

    Nach Ende des ersten Ausbildungsjahres steht die Zwischenprüfung an, nach dem zweiten Jahr zeigst du in der Abschlussprüfung, dass du das Zeug zum textilen Kreativling hast. In der praktischen Prüfung beweist du Stilsicherheit und handwerkliches Geschick, wenn du eine Fensterdekoration und einen passenden Kissenbezug anfertigst. In der schriftlichen Prüfung beschreibst du Vorgänge wie zum Beispiel, wie du manuell und maschinell bei der Bearbeitung von Stoff vorgehst, und wirst außerdem in Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.

    Eine Möglichkeit nach deinem Abschlusszeugnis aufzusteigen, ist, die Ausbildung um ein Jahr zu verlängern und danach eine Prüfung zum/zur Polsterer/in, zum/zur Raumausstatter/in oder zum/zur Textil- und Modeschneider/in abzulegen. Eine Führungsposition kannst du erreichen, wenn du deinen/deine Raumausstatermeister/in machst. Oder vielleicht wäre es eine Option, noch zu studieren? Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du den Bachelor in Textil- und Bekleidungstechnik machen, was eine gute Voraussetzung auch für den möglichen Schritt in die Selbstständigkeit ist.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Handarbeit zwischen Elektroschere und Nähmaschine.

    Polster- und Dekorationsnäher/in Bilder

    Nach der Ausbildung arbeitest du zum Beispiel bei Raumausstattern oder in der Polstermöbelherstellung. Je nachdem, ob du im Handwerk oder in der Industrie arbeitest, hältst du dich während deiner Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in überwiegend in der Werkstatt oder in großen Fertigungshallen auf. Du beherrschst dabei sowohl die Arbeit mit Maschinen als auch mit der Hand – bei beiden Arten gilt es, sehr präzise vorzugehen, egal ob du an der Zuschneidemaschine stehst, an der Nähmaschine sitzt oder mit der Nadel in der Hand dünne Knöpfe annähst. Durch die Maschinen um dich herum kann es laut und staubig werden an deinem Arbeitsplatz, es ist also wichtig, dass du dich bei deiner Arbeit nicht davon stören lässt. Da du teilweise in Schichten arbeitest, solltest du auch spät abends noch in der Lage sein, dich auf perfekte Nähte und Qualität zu konzentrieren. Um dich vor Maschinen wie der Elektroschere, aber auch vor Textilstaub oder Chemikalien zu schützen, trägst du Schutzkleidung.

    Außerhalb der Werkstätten bist du auch in Kundenkontakt, wenn es um verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten geht. Das heißt, es ist wichtig, dass du nicht nur deine eigenen Ideen umsetzt, sondern gemeinsam mit deinen Kunden optimale Raumkonzepte entwirfst.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Polster- und Dekorationsnäher/in.

    Ø 1. Jahr
    465€
    Ø 2. Jahr
    550€
  7. 5 Ausbildungsplätze für Polster- und Dekorationsnäher/in.

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