Produktion, Fertigung

Textil- und Modeschneider/in

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Ausbildung Textil- und Modeschneider/in
Berufsbild Textil- und Modeschneider
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Textil- und Modeschneiderin Bilder
Textil- und Modeschneider/in Gehalt
  • Gehalt: 803 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du weißt, welche Mode gerade angesagt ist und hast ein gutes Gespür für verschiedene Stoffe und Materialien? Außerdem kannst du gedankliche Ideen gut in reale Tatsachen umsetzten? Dann ist die Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in genau das Richtige für dich! Erfahre hier, wie facettenreich diese ist.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in den Fächern Mathe sowie Kunst und Werken

  • Handwerkliches Geschick

  • Kaufmännisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und genau arbeitest

  • Auch auf kleine Details achtest

  • Fingerspitzengefühl mitbringst

  • Gut organisieren kannst

Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in: Ein Händchen für Mode und den richtigen Stil

Deine Aufgaben: Mit Spürnase und Ideen Trends setzen

Berufsbild Textil- und Modeschneider

Wenn es um das Outfit für die nächste Feier geht, holen sich deine Buddies Rat bei dir? Denn du weißt meistens, was angesagt ist und wie man verschiedene Schnitt miteinander kombinieren kann. Wenn du dich nicht nur für Mode und die neuesten Trends interessierst, sondern auch selbst entwerfen und im Modemarkt mitmischen möchtest, solltest du einen genauen Blick auf die Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in werfen.

Textil- und Modeschneider/innen sind die Köpfe, die hinter einer neuen Modeproduktion sitzen. Ähnlich wie Designer/innen entwerfen sie neue Kollektionen für Bekleidung und andere Textilwaren, wie Decken oder Kissen. Hierfür werden neue Modellschnitte jedoch zuerst einmal im Kopf und dann auf dem Papier entworfen. In Skizzen fertigst du die verschiedenen Schnitte eines neuen Kleides an und zeichnest auf, aus welchen verschiedenen Einzelteilen, wie Vorder- und Rückseite, Ärmel und vielleicht einem kleinen Kragen, sich das spätere Kleid zusammensetzt. Ist die Skizze vollendet, fängst du an, einen Prototypen des Kleidungsstückes zu fertigen. Dafür besorgst du deinen gewünschten Stoff, also welche Textilart sowie Farbe und Muster dieser haben soll. Anhand deiner Skizze schneidest du die verschiedenen Stücke zurecht und nähst diese zusammen.

Dann wird im Team über die Einzelheiten entschieden, kleine Veränderungen werden getroffen und das Kleidungsstück angepasst. Sind alle mit dem Ergebnis zufrieden, stellst du alle Unterlagen zusammen, welche du an die Textil- und Modenäher/innen weitergibst, die deinen Entwurf in Serie produzieren. Vorher kaufst du noch den benötigten Stoff für das Kleid sowie weitere Details wie zum Beispiel Knöpfe oder Perlen ein. Da mittlerweile sehr viele Kleidungsstücke in Serie produziert werden, ist es wichtig, dass du dir schon vorher darüber Gedanken machst, wie viel produziert werden soll. Auch der Einkaufspreis des Stoffes sowie die Kosten für die gesamte Herstellung und Produktion muss bei der Erstellung des Prototyps mitbeachtet werden, da diese einen wesentlichen Einfluss auf den Verkaufspreis haben. Du siehst, für deine Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in solltest du nicht nur ein Gespür für Mode und Trends, sondern auch ein kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Talent mitbringen.

In Theorie & Praxis neue Mode kreieren

Textil- und Modeschneider/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in dauert insgesamt drei Jahre und ist eine duale Ausbildung. Das heißt, du bist zwei- bis dreimal in der Woche in der Berufsschule und arbeitest die restliche Zeit in deinem Ausbildungsunternehmen mit.

In deinem ersten und zweiten Lehrjahr lernst du alle Grundwerkzeuge für deinen späteren Beruf. Dazu gehört: Zuschneiden, Nähen und Bügel. Schließlich sollst du später deine Kleidungsstücke auch in einem einwandfreien Zustand präsentieren können. Zusätzlich fertigst du erste Schnittbilder an, damit später deine Entwürfe auch von anderen Nähern und Näherinnen umgesetzt werden können. Außerdem lernst du auch, bestimmte Grundschnitte abwandeln zu können, damit du sie für deine eigenen Ideen weiterverwenden kannst.

Im dritten Lehrjahr wird deine Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in spezifischer und du lernst Produktionsschnitte zu entwickeln, die später von industriellen Maschinen in Massen hergestellt werden. Auch die Entwicklung von Prototypen steht nun im Mittelpunkt und du lernst, Serienfertigungen durchzuführen und anschließend auf Qualität zu überprüfen. Hält die Naht am Ärmel auch nach dreißigmal an- und ausziehen? Geht der Reisverschluss der Hose später auch immer noch gut zu oder fängt er irgendwann an zu klemmen? Schon Kleinigkeiten können den Tragekomfort und damit auch die Qualität deiner Kleidung beeinflussen.

Möchtest du nach deiner Ausbildung weiter die Karriereleiter aufsteigen, kannst du nach ein paar Jahren Berufserfahrung eine Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Industriemeister/in absolvieren oder dich zum/zur staatlich geprüften Bekleidungstechniker/in weiterbilden. Mit einem Abitur in der Tasche kannst du auch an deine Ausbildung ein Studium, zum Beispiel im Modemanagement oder Modedesign, anschließen.

Dein Arbeitsumfeld: Hinter dem Catwalk zuhause

Textil- und Modeschneiderin Bilder

In deiner Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider/in bist du in Werkstätten und Musterateliers zu finden. Dort skizzierst du deine Entwürfe und nähst deine Prototypen zusammen. Musst du Stoffe oder andere Materialien bestellen, Abrechnungen kontrollieren oder dich mit Lieferanten austauschen, findet man dich auch im Büro vor deinem Laptop. Dein Smartphone ist außerdem dein ständiger Begleiter, um immer up-to-date in der Modewelt zu sein.

Um deinen guten Geschmack zu beweisen, erscheinst du stilsicher zur Arbeit. Eine richtige Arbeitskleidung hast du damit nicht, dennoch drückst du dich sehr durch das, was du trägst, aus. Heute für eine Präsentation schick, morgen wieder eher lässig und wenn ein Kunde kommt auch mal elegant – du weißt, welcher Stil gefragt ist. In deiner 40-Stunden Woche mit regelmäßigen Arbeitszeiten kann es auch einmal stressiger werden und Überstunden anfallen, wenn ein Großauftrag erledigt werden oder kurzfristig eine neue Kollektion entworfen werden muss. Aber trotz Stress behältst du deinen Spaß an der Arbeit und deinen Instinkt für Style.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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  • Eine Blautönung des Stoffes

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